Gesundheit»Erholung bedeutet nicht unbedingt, möglichst wenig zu tun«

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Füße hochlegen und nichts tun? Kann man machen, aber es gibt nachhaltigere Formen von Erholung.
Füße hochlegen und nichts tun? Kann man machen, aber es gibt nachhaltigere Formen von Erholung. Foto: Muriel de Seze; Getty Images

Was macht einen Urlaub wirklich entspannt? Die Erholungsforscherin Verena Haun kennt sechs Stellschrauben – und einen einfachen Trick, mit dem sie selbst das Urlaubsgefühl verlängert.

Interview von Franziska Draeger

SZ-Magazin: Ich habe Ihre Interviewzusage im Urlaub gelesen, auf einer Fahrradtour – und war danach entspannter als vorher, obwohl es ja um Arbeit ging. Wie passt das zusammen?
Verena Haun: Das überrascht mich als Erholungsforscherin gar nicht. Unerledigte Aufgaben bleiben eher im Hinterkopf als erledigte. Sie behindern das Abschalten. Dahinter steckt der sogenannte Zeigarnik-Effekt, den wir seit beinahe 100 Jahren kennen. Die Zusage hat für Sie eine offene Aufgabe geschlossen, und Sie konnten entspannter weiterradeln. Nur: Wenn Sie meine E-Mail gelesen hätten, und es wäre eine Absage gewesen …

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