Eine Reise ins blaue Allgäu

Das Allgäu ist eine Landschaft und Teilregion Oberschwabens, die sich über den südlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben, das äußerste südöstliche Baden-Württemberg, sowie einige zu Österreich gehörende Grenzgebiete erstreckt. Es ist vor allem als Ferienregion und Dachmarke bekannt.

Während das Allgäu selbst größtenteils zu Deutschland gehört, liegen die Allgäuer Alpen etwa zur Hälfte auf österreichischem Gebiet. Eine offizielle Eingrenzung für das Allgäu gibt es nicht. Unterschiedliche Gesichtspunkte werden für die Zuordnung diverser Grenzorte zum Allgäu verwendet. Moderne Namensschöpfungen sind die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu, deren Benennung aus verwaltungstechnischen und touristischen Gründen analog etwa zu Ober- und Unterfranken erfolgte.

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Im Bild sehen wir das Schloss Hohenschwangau, das in der Stadt Schwangau im südlichen Allgäu zu finden ist.

 

Woher stammt der Name Allgäu?

Es gibt hier zwei Theorien, die eine besagt, das Wort stammt vom althochdeutschen alb (Berg, Bergwiese) und mittelhochdeutschen göu ab, was so viel wie Landschaft oder Gegend bedeutet. Eine andere These geht davon aus, dass mit gäu nicht der Gau gemeint ist, sondern dass die zweite Silbe von Ge-Äu kommt, also für mehrere Auen steht. Dies bedeutet bergige Landschaft mit viel Wasser und Wiesen.

Wo befindet sich das Allgäu und wie wird es begrenzt?

Allgaeu Touristische Einteilung

Bild von Alexander Stohr, CC 3.0 Lizenz

Das Allgäu ist eine Teilregion von Oberschwaben und hat keine streng definierte geographische Begrenzung, oft geht es fließend in die benachbarten Landschaften über. Allerdings gibt es einen Bereich, der in der Fachliteratur als Urallgäu gilt. Dieses wird von einer gedachten Linie begrenzt, welche von Rohrsee, Riedlings, Diepoldshofen, Herlazhofen, Friesenhofen, Legau, Altusried, Ziegelberg, Ittelsburg, Schrattenbach, Wagegg, Immental, Günzach, Hochgreut, Westenried, Neuenried, Salenwang, Kaufbeuren, Mauerstetten, Ödwang, Ingenried und Hohenfurch führt. 

Als Argumente für ein weiter gefasstes Allgäu werden von verschiedenen Forschern beispielsweise die landwirtschaftliche Bewirtschaftungsform, hier vor allem die Milchwirtschaftsgrenze, die Sprache, Typus und Lebensweise der Bewohner herangezogen. Ebenfalls wird teilweise die Niederschlagsmenge betrachtet, was in Zusammenhang mit der Lage unmittelbar vor dem Gebirge der Alpen und der Meereshöhe von über etwa 600 Metern steht, in der sich die Voralpenlandschaft des Allgäus befindet.

Im Süden ist die Landschaft durch den Hauptkamm der Allgäuer Alpen relativ eindeutig abgegrenzt. Nach Osten stellt der Flusslauf des Lech im Wesentlichen die Grenze dar, wobei im südlichen Ostallgäu der Bereich etwas nach Osten zu den Ammergauer Alpen hin ausgedehnt ist.

Gelegentlich herrscht Uneinigkeit darüber, welche Orte im Randbereich noch zum Allgäu zu zählen sind. Meist wird aus Gründen einer angenommenen Steigerung der Attraktivität vor allem in touristischer Hinsicht mit der Marke Allgäu die Zugehörigkeit recht großzügig ausgelegt. Allerdings war der Begriff des Allgäus im Laufe der Geschichte nie statisch, sondern unterlag Wandlungen.

Hinsichtlich der ursprünglichen Bezeichnung Allgäu unterscheidet man seit der Gebietsreform von 1972/73 die Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu, Unterallgäu und Westallgäu. Hierbei wurden die gleichnamigen Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu, Unterallgäu und Lindau gebildet.

Oft werden mit den Teilregionen nicht bestimmte Landkreise gemeint, sondern unscharf abgegrenzte, ineinander übergehende landschaftliche Bereiche. In dieser Hinsicht wird mit Oberallgäu je nach Zusammenhang entweder nur das Gebiet der Allgäuer Alpen mit dem unmittelbaren Vorland verstanden, das etwa im ehemaligen Landkreis Sonthofen gelegen ist, oder aber sich bis zur Gegend etwas nördlich von Kempten ausdehnt. Das nördlich von Kempten sich anschließende Hügelland wird heute als das Unterallgäu bezeichnet. Das im Osten des Allgäus an Oberbayern angrenzende Alpenvorland, etwa im Bereich der Flüsse Wertach und Lech wird Ostallgäu genannt.

Das Westallgäu gehört zum größeren Teil zu Baden-Württemberg. Es besteht aus Teilen des bayerischen Landkreises Lindau sowie jenem Teil des württembergischen Landkreises Ravensburg, der bis zur baden-württembergischen Gebietsreform den Landkreis Wangen gebildet hatte.

Wirtschaftsraum Allgäu

Der Tourismus hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Landwirtschaft, wobei heute die Grünlandwirtschaft mit Milcherzeugung den Hauptanteil bilden. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war im Allgäu der Flachsanbau verbreitet. Der Ausdruck „blaues Allgäu“ ist auf den blau blühenden Flachs zurückzuführen, der von den Leinenwebern zu Textilien verarbeitet wurde. Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich daraus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die textilverarbeitende Industrie, die ihre Bedeutung am Ende des 20. Jahrhunderts wieder verlor. Anders als die Textilindustrie spielt der Maschinenbau bis heute eine wichtige Rolle. In einigen Orten entwickelten sich Spezialhandwerke, beispielsweise der Lauten- und Geigenbau in Füssen, oder das Hutmacherhandwerk in Lindenberg, das heute nur noch historische Bedeutung hat. Im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz siedelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Glasschmuckindustrie an.

Gegenwärtig gibt es im Allgäu eine überwiegend mittelständisch orientierte Wirtschaft in unterschiedlichen Branchen und Großbetriebe im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und der Nahrungsmittelverarbeitung.

Der Traktorenhersteller Fendt in Marktoberdorf gehört seit 1997 zum amerikanischen Konzern AGCO. Es ist der größte Arbeitgeber in der Region Ostallgäu und der strukturschwachen kreisfreien Stadt Kaufbeuren.

Tourismus

Das Allgäu zählt ganzjährig zu den beliebtesten Touristenregionen in Deutschland. Die Natur- und Kulturlandschaft zieht hunderttausende Gäste jährlich an. Vor allem die Vielseitigkeit der Region wird geschätzt. Vom Alpinsport bis zum Wassersport sind zahllose Aktivitäten möglich. Das Allgäu ist Deutschlands größtes Wintersportzentrum. Neben Alpinem Skisport und Eislauf ist auch Langlauf auf einem weit ausgedehnten Loipennetz möglich. Auch für Skibergsteigen, Mountainbiken und Sportklettern bietet das Allgäu zahlreiche Möglichkeiten. Im Gegensatz zum benachbarten Tirol wird das touristische Potential kaum genutzt oder gar beworben, da Freizeitsport im Allgäu aus Jagdgründen als Problem betrachtet wird.

Andererseits gibt es Regionen im Allgäu, beispielsweise die Region Füssen mit den Königsschlössern, die in der Hochsaison schon an Massentourismus grenzen und eine erhebliche Belastung für die örtliche Bevölkerung bedeuten.

Landschaftstourimus

Eine wesentliche Rolle für den Tourismus spielt die Landschaft des Allgäus mit ihren Bergen, Seen und Naturdenkmälern. Besonders reich sind das Ober- und das Westallgäu damit ausgestattet. Als Beispiele aus dem Oberallgäu sind zu erwähnen der Grünten, auch als „Wächter des Allgäus“ bezeichnet, der Blender bei Kempten, der Illerursprung und die Breitachklamm bei Oberstdorf, die Starzlachklamm bei Burgberg, die Sturmannshöhle bei Obermaiselstein und das Gottesackerplateau im Kleinen Walsertal. Im Westallgäu befinden sich unter anderem der Schwarze Grat, die Scheidegger Wasserfälle, der Eistobel bei Isny und das Wurzacher Ried.

Eine umfassende Aussicht auf das Ostallgäu hat man vom Auerberg aus. Weitere Geotope im Allgäu sind der Lechfall bei Füssen und der Illerdurchbruch bei Altusried. In den Allgäuer Bergen werden sowohl in den Sommermonaten, als auch im Winter, viele Arten von Berg- und Wintersport betrieben. Bergbahnen erschließen die hochalpinen Gebiete auch für Nichtalpinisten, z. B. am Tegelberg, Breitenberg, Nebelhorn, Fellhorn und Hochgrat.

Reiseberichte verwenden gelegentlich die lobend gemeinte Formulierung „wie im Allgäu“. Sie erscheint bei Landschaftsbeschreibungen Islands, Chiles, Südafrikas, Hessens und vieler anderer Gegenden.

Sanfter Tourismus

Auch im Sinne eines Sanften Tourismus hat das Allgäu besondere Angebote aufzuweisen. Im Allgäu existieren beliebte Rad- und Wanderwege.

wandern im Allgaeu

Radwanderwege

  • Die 450 Kilometer lange, in Etappen fahrbare Radrunde Allgäu wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit vier Sternen ausgezeichnet.
  • Der Iller-Radweg als touristisches Angebot für Radfahrer verlässt nur selten den Flusslauf und berührt im Oberlauf des Flusses gleichzeitig wichtige Orte des Allgäus.
  • Der Allgäu-Radweg führt den Radwanderer von Westen ins Allgäu.
  • Der Bodensee-Königssee-Radweg bleibt am nördlichen Rand der Allgäuer Alpen.

Transalp-Routen mit Startpunkt im Allgäu

Diverse Transalp-Routen nehmen vom Allgäu ihren Ausgangspunkt, die allerdings den Mountainbikern vorbehalten sind:

  • Heckmair-Route
  • Joe-Route

Fernwanderwege

Die wichtigsten Fernwanderwege im Allgäu sind:

  • Europäischer Fernwanderweg E4 durchquert das Allgäu in West-Ost-Richtung
  • Europäischer Fernwanderweg E5 durchquert das Allgäu in West-Süd-Richtung
  • Main-Donau-Bodensee-Weg, vom Schwäbischen Albverein als HW4 markiert und betreut, streift das Allgäu
  • Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg, als HW5 markiert, und der Heuberg-Allgäu-Weg, als HW9 markiert, enden beide im württembergischen Allgäu

Pilgerwege

Pilgerwege führen als Jakobswege ebenfalls durchs Allgäu:

  • Der Bayerisch-Schwäbische Jakobusweg und der Münchner Jakobsweg sind ein Angebot für Wanderer und Pilger.

Infrastruktur

An das Luftverkehrsnetz ist das Allgäu über den Flughafen Memmingen angeschlossen. Der auch als „Flughafen München-West“ vermarktete Airport liegt allerdings rund 110 km von der bayerischen Landeshauptstadt entfernt. Die Jahreskapazität des Terminals beträgt seit Mai 2010 rund 1,5 Millionen Passagiere. Die mit Abstand bedeutendste Fluggesellschaft für den Flughafen ist Ryanair.

Das Allgäuer Straßennetz ist vor allem durch die Bundesautobahnen 96, 980 und 7 gekennzeichnet. Die A 7 wurde seit 1992 in mehreren Bauabschnitten durch den Landkreis Ostallgäu bis Füssen verlängert. Weitere Hauptverkehrsadern sind die Bundesstraßen 12, 18 und 19.

Ferienstraßen

Folgende Ferienstraßen führen zum Teil durch das Allgäu:

  • Deutsche Alpenstraße (westlicher Teil)
  • Mühlenstraße in Oberschwaben
  • Oberschwäbische Barockstraße
  • Romantische Straße (südliches Ende)
  • Schwäbische Bäderstraße

Zum Allgäuer Nahverkehrsnetz zählen die Bayerische und die Württembergische Allgäubahn. Wichtige Verkehrsgesellschaften sind der Regionalverkehr Allgäu, die Verkehrsgemeinschaft Kempten, der Verkehrsverbund Mittelschwaben und die Verkehrsgemeinschaft Oberallgäu.

Flüsse

Durch das Allgäu erstreckt sich eine europäische Hauptwasserscheide, das bedeutet, dass ein Teil der Fließgewässer über Bodensee und Rhein zur Nordsee hin abfließen und ein Teil über das Flusssystem der Donau zum Schwarzen Meer. Zu letzterem Teil gehören als Nebenflüsse der Donau die Flüsse Iller und Lech, sowie als Nebenfluss des Lech die Wertach. Durch das Westallgäu fließen die Obere Argen und Untere Argen, die in den Bodensee münden, ebenso die Leiblach, die im unteren Teil die Grenze zwischen Deutschland und Österreich bildet.

Seen

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Als Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit gibt es im Allgäu zahlreiche kleine und größere Seen. Zu den bedeutenderen gehören der Große Alpsee bei Immenstadt und der Hopfensee im Ostallgäu.

Daneben gibt es einige künstlich angelegte größere Seen, wie den durch das Wasser des Lech aufgestauten Forggensee, den Rottachsee und den Grüntensee.

Ferner befinden sich vor allem im Voralpenland und vereinzelt im Gebirge unzählige kleinere Seen und Weiher. Landschaftlich besonders reizvoll sind unter anderem der Weißensee, der Alatsee und der Niedersonthofener See, sowie als Staubecken der Eschacher Weiher und der Schwaltenweiher.

Berge

Im Süden ist das Allgäu alpin geprägt. Es besitzt den überwiegenden Anteil an der Gebirgsgruppe der Allgäuer Alpen, im südlichen Osten einen kleinen Anteil am Ammergebirge und im Westen am Bregenzerwald. Die höchsten Gipfel des Allgäus liegen im zentralen Hauptkamm der Allgäuer Alpen. In einem Seitenkamm, der Hornbachkette, die in Tiroler Gebiet hineinragt, befindet sich nahe der Grenze zu Bayern der höchste Berg der Allgäuer Alpen, der Große Krottenkopf mit 2657 Metern Höhe. Der zweithöchste Gipfel, ebenfalls in Tirol gelegen, ist das Hohe Licht mit 2652 Metern. Viele Berge des Hauptkamms befinden sich direkt auf der deutsch-österreichischen Grenze.

In den Allgäuer Alpen liegen viele besonders markante Gipfel. Zu ihnen gehören der Hochvogel, die Trettachspitze, die Mädelegabel, der Widderstein und der Hohe Ifen. Ebenfalls dazu gezählt werden die Höfats und der Schneck. Diese beiden Berge sind aufgrund ihrer Geologie einzigartig in den Ostalpen. Sie sind auch für ihren Reichtum an Gebirgsblumen bekannt.

Aufgrund der guten Erreichbarkeit durch die Seilbahn gehört das Nebelhorn zu den bekannten Bergen des Allgäus. Es eignet sich als Ausgangspunkt für viele Bergtouren. Das Haldenwanger Eck in der Nähe des Biberkopfes markiert den südlichsten Punkt Deutschlands. Ein großer Bereich der Allgäuer Alpen gehört zu den Naturschutzgebieten Allgäuer Hochalpen und Hoher Ifen.

Bei Wanderern sehr beliebt sind die Berge der Allgäuer Voralpen. Dazu gehören im Westen die Berge der Nagelfluhkette und im Osten der Grünten und das Wertacher Hörnle. Als Ausläufer der Alpen oder als Moränenhügel befinden sich im Alpenvorland des Allgäus zahlreiche mittelgebirgsartige Berge.

Kunst und Kultur

Es gibt zahlreiche kulturelle und kunstgeschichtliche Sehenswürdigkeiten. Das weltweit bekannte Schloss Neuschwanstein befindet sich in dieser Region. Ferner ist die in weiten Teilen noch erhaltene historische Altstadt von Wangen von touristischer Bedeutung, aber auch die Städte Isny, Füssen, Kaufbeuren und Kempten mit seiner Residenz sowie Ottobeuren mit seiner Klosterkirche sind sehenswert. Zu den bedeutenden römischen Hinterlassenschaften in den ländlichen Regionen gehören die Römerstraße Via Claudia Augusta, einige ergrabene Gutshöfe (Villae rusticae) sowie Reste der Siedlung am Tegelberg. Die Burgruine Falkenstein bei Pfronten, sowie die Ruinen Eisenberg und Hohenfreiberg im östlichen Allgäu zahlen zu den interessanten Sehenswürdigkeiten. Für Familien bietet sich auch der Allgäu Skyline Park sehr an.

Kulinarisches

Die traditionelle Allgäuer Küche ist gekennzeichnet durch die Zutaten, die es in früheren, eher ärmlichen Zeiten in der Region ausreichend und billig gab. Das waren vor allem Eier, Mehl, Milch, Fett, Sauerkraut und was im Bauerngarten an Kräutern und Gemüse gewachsen ist. Dementsprechend gibt es ein breites Spektrum von Mehlspeisen und anderen einfachen Gerichten, bei denen die Materialkosten gering sind, die aber trotzdem gut schmecken und einen hohen Nährwert haben.

Schwäbische Kässpatzen

Den Kässpätzle oder Kässpatzen werden heiße Spätzle und geriebener Käse abwechselnd übereinander geschichtet und mit Röstzwiebeln garniert. Damit die Spätzle nicht auskühlen und der Käse besser schmelzen kann, werden die Käsespätzle jeweils nach dem Schichten in den heißen Ofen geschoben. Beilagen sind meist Blattsalate oder Kartoffelsalat.

Der Schmarrn

Als Schmarrn oder Schmarren werden einige – meist süße – Mehlspeisen der bayerischen Küche bezeichnet. Bekannte Varianten sind der Kaiserschmarrn, bestehend aus zerteilten Pfannkuchen, der Semmelschmarrn, bestehend aus blättrig geschnittenen Semmeln, der Grießschmarrn oder die salzige Variante, der Kartoffelschmarrn.

Die Krautspatzen

Krautspatzen oder besser Krautspätzle werden mit Mehl, Speck und anderen Zutaten, vor allem Sauerkaut, hergestellt und sind eine schwäbische Spezialität, die auch darüber hinaus in Süddeutschland etwa auf Volksfesten sehr gerne angeboten und auch gegessen werden.