Längste Flüsse in Österreich

Donau - der laengste Fluss Oesterreichs

Aktuelle Liste der längsten Flüsse in Österreich

Donau

Die Donau - Der Längste der Flüsse in Österreich
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Die Donau hat eine Länge von insgesamt 2857km, davon in Österreich etwa 350km und ist damit der längste Fluss im Alpenstaat. Die Donau hat zehn Anrainerstaaten: Deutschland (7,3 %), Österreich (9,9 %), Slowakei (5,9 %), Ungarn (11,4 %), Serbien (9,5 %) und Rumänien (28,4 %) auf beiden Ufern sowie einseitig Kroatien (4,3 %), Bulgarien (5,9 %), Moldawien (1,5 %) und die Ukraine (4,0 %). Insgesamt sind 1071 Kilometer des Flusses auf Staatsgrenzen, mithin 37 Prozent des Donaulaufs.

Geografie und Verlauf

Die Donau führt ihren Namen ab der Vereinigung zweier Quellflüsse, der Brigach und der größeren Breg, die beide im Mittleren Schwarzwald entspringen. Sie durchquert drei große Beckenlandschaften: das nördliche Alpenvorland und das Wiener Becken (Oberlauf), die Pannonische Tiefebene (Mittellauf) und das Walachische Tiefland (Unterlauf). Die trennenden Gebirge durchschneidet sie in Engtälern, deren bekannteste Abschnitte der Donaudurchbruch bei Beuron, die Wachau, die Hainburger Pforte (auch Preßburger Pforte) und das Eiserne Tor sind. Der Strom mündet über das ausgedehnte Donaudelta ins Schwarze Meer.

Das Donautal und seine Nebenlandschaften bilden den Kernraum Österreichs: Es umfasst zwar nur etwa 15 Prozent des Staatsgebietes, aber ungefähr die Hälfte der acht Millionen Einwohner leben hier, davon allein zwei Millionen in der Metropolregion Wien. In diesem Raum konzentriert sich die Wirtschaftsleistung des Landes, mit gewerblichen Kernzonen in Oberösterreich und im Wiener Verdichtungsraum. Das Donautal ist mit den Alpentransitrouten (Brenner, Tauern und Pyhrn) eine wichtige Transitachse Österreichs (West Autobahn, Westbahn).

Von der deutschen Grenze bis an die slowakische durchfliesst die Donau Österreich auf rund 350 Kilometer. Die Donau durchbricht in Österreich mehrmals das Granit- und Gneishochland (Böhmische Masse), dazwischen durchfließt sie den Nordrand des Alpenvorlands. Nach der Staatsgrenze – zwischen Passau und Jochenstein in der Flussmitte – folgt das mit etwa 50 km längste dieser Engtäler, das Oberösterreichische Obere Donautal mit der Schlögener Schlinge.

Dann durchquert der Strom das fruchtbare Eferdinger Becken und Linz, die drittgrößte Stadt Österreichs. Im Auengebiet des Machlands fließt sie vorbei an Mauthausen, nimmt bei Enns den gleichnamigen Nebenfluss auf und quert die Landesgrenze zu Niederösterreich. Bei der alten Schifferstadt Grein und Schloss Greinburg hat die Donau mit ca. 20 m ihre tiefste Stelle in Österreich. Es folgen mit Strudengau und Nibelungengau zwei weitere Engtäler und rund 90 Kilometer hinter Linz erreicht der Strom Melk mit seinem gewaltigen Barockstift.

Den Dunkelsteiner Wald abschneidend, durchfließt der Strom auf den folgenden knapp 35 Kilometern eine der schönsten Donaulandschaften, die Wachau, die an Dürnstein vorüber bis nach Krems reicht; anschließend durchquert sie das Tullnerfeld, eine weitere landwirtschaftlich geprägte Niederungslandschaft. An der Korneuburger Pforte knickt sie um den Wienerwald herum, den letzten Nordost-Ausläufer der Alpen, und erreicht dann durch die Wiener Pforte das weiträumige Wiener Becken.

Hier liegt mit Österreichs Hauptstadt Wien die lange Zeit größte und bedeutendste aller Donaustädte, mit der inzwischen Belgrad und Budapest gleichgezogen haben. Bis kurz hinter Wien hat der Strom eher Gebirgsflusscharakter, erst danach wandelt er sich allmählich zu einem Tieflandfluss. Durch die Donau-Auen nähert sich die Donau der Staatsgrenze zur Slowakei und bei der Thebener Pforte erreicht sie das Pannonische Becken, womit ihr Oberlauf im eigentlichen Sinne zu Ende geht. Sie verlässt Österreich bei Bratislava.

Beinahe das gesamte Staatsgebiet Österreichs entwässert in die Donau und damit zum Schwarzen Meer. Wichtige Zuflüsse der Donau in Österreich sind der Inn (rechts; mündet in Deutschland), die Aist (links), die Traun (rechts), die Enns (rechts), die Ybbs (rechts), die Traisen (rechts), der Kamp (links), die Wien (rechts), die Schwechat (rechts), die March (links) und die Leitha (rechts), die in Ungarn die Donau erreicht. Hydrographisch gliedert sich der Donaueinzugsbereich in Österreich in die Flussgebiete Donau bis – (DBJ) und Donau unterhalb Jochenstein (DUJ). Der zweite umfasst den Hauptteil des Donaulaufs und der Donauzubringer in Österreich.
Auf österreichischem Staatsgebiet liegen elf Donaukraftwerke, sie bilden die Basis der österreichischen Stromversorgung.

Mur

Fluss Mur bei Bruck
Mur bei Bruck

Die Mur ist ein Fluss, der durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn fließt und in Teilen seines Verlaufs auch die Grenze zwischen den vier Staaten bildet. Auf österreichischem Gebiet ist die Mur mit 348km nur 2km kürzer als der längste Fluss in Österreich, die Donau. Den Fluss nutzen in der Steiermark zahlreiche Wasserkraftwerke, um für die Stromerzeugung den Anteil an erneuerbarer Energie auszunutzen.

Verlauf

Die Mur entspringt südöstlich des Murtörls (2260 m) in der so genannten Schmalzgrube auf einer Höhe von 1898 m ü. A. in der Ankogelgruppe (im Nationalpark Hohe Tauern) im Salzburger Lungau, fließt weiter als Hauptfluss durch die Steiermark und ihre Hauptstadt Graz.

In der Südsteiermark bildet sie die Grenze zu Slowenien. Im weiteren Verlauf fließt sie durch Slowenien, bildet danach die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien und schließlich zwischen Kroatien und Ungarn. Als letzter größerer Nebenfluss mündet in Kroatien die Trnava in die Mur. Nach 453 km mündet sie bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau. Kurz davor mündet der Principáliskanal in sie ein, der die Zala mit der Mur verbindet.

Naturraum am und im Flusssystem

Schon an ihrem Oberlauf in Österreich zählte die Mur bis in die späten 1980er Jahre vor allem durch Abwässer der an ihren Ufern und Zuflüssen angesiedelten Papierindustrie in Pöls, Niklasdorf und Gratkorn sowie der Schwerindustrie (Voestalpine Donawitz) zu den am stärksten verschmutzten Flüssen Österreichs.

Heute ist die Mur in ihrem langsam fließenden steirischen Bereich südlich von Graz weitgehend saniert und weist eine zufriedenstellende Gewässergüte auf, wie die Rückkehr einiger sensibler Fischarten (z. B. der Äsche) beweist. Im Jahr 2015 wurde die Mur für den Thiess International Riverprice nominiert.

Durch Salzburg und die Steiermark verläuft entlang der Mur ein 365 km langer Radwanderweg, der Murradweg. Hier findet auch Radverkehr statt, wird gelaufen und inline-geskatet.

Inn

Inn-Donau
Inn (links) und Donau verschmelzen in Passau

Der Inn ist ein durch die Schweiz, Österreich und Deutschland verlaufender rechter Nebenfluss der Donau. An der Mündung bei Passau fließen im Mittel 738 m³/s Wasser in die nur 690 m³/s heranführende Donau. 280km durchfließen Österreich und machen ihn zum drittgrößten Fluss unserer Liste. Der größere Mittelwert beruht auf den Hochwässern des während sieben Monaten weniger Wasser führenden Gebirgsflusses. Der Name Inn leitet sich von den keltischen Wörtern en sowie enios ab, die frei übersetzt Wasser bedeuten.

Mit einer Gesamtlänge von 517 Kilometern ist der Inn einer der längsten und mächtigsten Alpenflüsse. Nahezu zwei Drittel seines Flusslaufes liegen im Gebiet der Alpen. 193 km fließt der Inn durch Österreich. Das Einzugsgebiet des Inns beträgt 26.130 km². Davon liegen 1689 km² im schweizer Kanton Graubünden, 254 km² in Italien, 7880 km² in Tirol, 8061 km² in Bayern und rund 8250 km² in Salzburg und Oberösterreich.

Verlauf

Der Fluss entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin in 2484 m Höhe nahe dem Lunghinsee. In der Nähe des Ursprungs liegt ein europäischer Hauptwasserscheidepunkt.

Im Oberengadin wird der Inn bis zum Zusammenfluss mit dem größeren Flaz auch Sela genannt und durchfließt zunächst den Silser-, den Silvaplaner-, den Champfèrer- und den St. Moritzersee. Der kleine Lej da Gravatscha nahe der Mündung des Flaz ist ein wichtiges Brutgebiet für Vögel. Im Unterengadin durchfließt der Inn mit deutlich stärkerem Gefälle mehrere Schluchten.

Unterhalb der schweizerisch-österreichischen Grenze am Engpass von Finstermünz wird sein Tal im Bundesland Tirol Oberinntal genannt und unterhalb der Einmündung der Melach bei Zirl Unterinntal. Zwischen Kufstein und Erl verläuft die österreichisch-deutsche Staatsgrenze in Flussmitte. Danach durchquert der Inn die südöstliche Ecke Bayerns; ab der Mündung der Salzach bis zur Stadtgrenze von Passau markiert er wieder die deutsch-österreichische Grenze. Am unteren Inn stehen mehrere große Stauwerke. Hier erstreckt sich auch über eine Länge von 55 Kilometern das Europareservat Unterer Inn. Der Inn zwischen Braunau und Schärding ist Namensgeber für das angrenzende oberösterreichische Innviertel (politische Bezirke Braunau, Schärding, Ried im Innkreis).

Der Inn mündet in der „Dreiflüssestadt“ Passau in die Donau. Noch ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss bleiben das grüne Gletscherschmelzwasser des Inns, das blaue Donauwasser und das dunkle Moorwasser der von Norden mündenden Ilz in der Donau unvermischt unterscheidbar. Die 2,34 km unterhalb der Innmündung nahe dem rechten Ufer liegende Felseninsel Kräutelstein ist noch vom unvermischten Innwasser umspült. Auffallend ist, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängt. Dies hängt mit der zeitweise sehr großen Wassermenge des Inns und den unterschiedlichen Tiefen der beiden Gewässer zusammen (Inn: 1,90 Meter, Donau: 6,80 Meter) – „der Inn überströmt die Donau“.

Der Inn ist heute über weite Strecken begradigt und verbaut, die Fließstrecke ist durch zahlreiche Kraftwerke beeinträchtigt, eine längere freie Fließstrecke von 150 km besteht noch zwischen Fliess und Kirchbichl. Vereinzelt finden sich noch naturnähere Abschnitte und Reste der ursprünglichen Auwälder, die oft als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen sind. Am Unteren Inn im bayrisch-oberösterreichischen Grenzgebiet hat sich der Charakter des Inns in Folge der Kraftwerksbauten grundlegend vom alpinen zum Tieflandfluss mit großen, offenen Wasserflächen gewandelt. Neben diesen Wasserflächen entstanden Anlandungen und weitläufige Aubereiche, die ein international bedeutendes Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für rund 300 Vogelarten darstellen. Die Au- und Wasserflächen am unteren Inn sind unter anderem als Europaschutzgebiet ausgewiesen.

Drau

Die Drau im Verlauf

Die Drau ist ein Nebenfluss der Donau, der in Südtirol, Italien entspringt, dann durch Osttirol und Kärnten, sowie durch die Untersteiermark (Slowenien), Kroatien und Ungarn fließt. Mit einer Länge von 749 km und einem mittleren Abfluss von 670 m³/s ist sie nach Theiß, Pruth und Save der viertlängste Nebenfluss der Donau. Im österreichischen Einzugsgebiet hat der Fluss 261km und liegt damit an der vierten Stelle.

Flussverlauf in Österreich

Tirol

Die Drau entspringt am Nordabhang des Neunerkofels (Haunoldgruppe) oberhalb des Toblacher Feldes im Pustertal in Südtirol (Italien) im Gemeindegebiet von Innichen (italienisch San Candido). Das Wasser ihrer fünf Hauptquellen fließt ein paar hundert Meter über steile Wiesen und Waldböden zur Talsohle, wo sich erst ein richtiges Bachbett bildet. So überwindet die Drau bereits auf den ersten zehn Kilometern über 430 Höhenmeter. Der Toblacher Sattel bildet eine bedeutende Wasserscheide (Hauptwasserscheide), denn die Quellen am Westhang des Neunerkofels fließen in die Rienz und damit weiter in die Adria. Die Drau aber fließt in Richtung Osten und somit in Richtung Schwarzes Meer. Sie ist einer der wenigen Flüsse Italiens, die nicht ins Mittelmeer entwässern. Nach wenigen Kilometern, vorbei an Innichen, passiert sie die Grenze zu Osttirol, wo sie bei Strassen erstmals gestaut wird.

In Lienz nimmt sie die Isel auf, wodurch sich ihre Größe beinahe vervierfacht. Besonders groß ist die Dominanz der Isel im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze in der Venedigergruppe. Deshalb wird die Drau oberhalb der Iselmündung bisweilen als Kleine Drau bezeichnet; nicht zu verwechseln mit der Kleinen Drau im Rosental.

Kärnten

Knapp westlich von Oberdrauburg erreicht die Drau Kärnten. Zwischen der Kreuzeckgruppe im Norden und den Gailtaler Alpen im Süden windet sie sich durch das obere Drautal, das sie nach einer Talenge zwischen Sachsenburg und Möllbrücke wieder verlässt. Dort nimmt sie die Möll auf, die das Gletscherwasser der Pasterze führt und bei Wildwassersportlern und Raftingtouren sehr beliebt ist. Nach wenigen Kilometern über das Lurnfeld, vorbei an den Ausgrabungen von Teurnia, erreicht sie bei Spittal das untere Drautal. Verstärkt durch die Wasser der Lieser eilt sie der Draustadt Villach zu. Ab Paternion ist die Drau bis nach Kroatien hinein fast durchgehend in Stauseen gefasst. In Villach kann sie erstmals von einem Linienschiff aus betrachtet werden. Dort wird nach einer Flussbettabsenkung der Ausläufer des Rosegger Stausees mit dem Ausflugsschiff Landskron für den Tourismus genutzt.

Östlich von Villach mündet die Gail in die Drau, und diese verlässt das Villacher Becken, um in das Rosental einzutreten. Zwischen der Sattnitz im Norden und den Karawanken im Süden und mehr Stausee als Fluss erreicht sie Völkermarkt. Vorher nimmt sie die Gurk und die Vellach auf.

Bei Völkermarkt wird die Drau durch das Draukraftwerk Edling zur zweitgrößten Kärntner Wasserfläche nach dem Wörthersee aufgestaut. Auf diesem „Völkermarkter Stausee“ verkehrt seit 2005 auch ein Ausflugsschiff, die MS Magdalena. Nach der Staustufe Edling durchfließt die Drau in einem etwa 100 m tiefen Einschnitt das Jaunfeld. Dieser Einschnitt im Schotterkegel der Endmoräne des Draugletschers war lange Zeit beinahe unüberwindliches geografisches Hindernis für die Bewohner beiderseits der Drau, das erst durch den Bau von zwei Großbrücken, der ca. 100 m hohen Jauntalbrücke für die Eisenbahn 1964 und der neuen Lippitzbachbrücke (96 m hoch) für den überregionalen Straßenverkehr 2006 weitgehend überwunden wurde. In diesem Einschnitt befindet sich auch das älteste große Draukraftwerk, das Kraftwerk Schwabegg. Dieses wurde in der Zeit des Dritten Reiches errichtet und war vor allem in den Jahren direkt nach dem Krieg und bis zur Errichtung der ersten großen Donaukraftwerke einer der wichtigsten Eckpfeiler der österreichischen Stromversorgung. „Beim Ausfall des Kraftwerkes Schwabegg gingen in Wien die Lichter aus“, erzählten Zeitzeugen.

Bei Lavamünd mündet mit der Lavant der letzte Kärntner Fluss in die Drau, bevor sie Österreich vor Dravograd (Unterdrauburg) verlässt und nach Slowenien fließt. Mit 11.828 km² hat die Drau das drittgrößte Einzugsgebiet in Österreich nach der Donau und dem Inn.

Fischbestand

Die hohe Gewässergüte der Drau spiegelt sich auch in ihrem artenreichen Fischbestand wider. In ihrem Oberlauf mit seiner relativ hohen Fließgeschwindigkeit, dem hohen Sauerstoffgehalt und geringem Nährstoffgehalt können deshalb Regenbogen- und Bachforellen aber auch Nasen, Barben, Aitel, Äschen und Huchen angetroffen werden. In den ruhigeren und etwas wärmeren Gewässern der Stauseen im unteren Drautal, vor allem aber im Rosental kommen weitere Arten wie Zander, Hecht, Brachsen, Rotfedern, Rotaugen, Karpfen, Aalrutten und Bachsaibling sowie Schleien dazu. Eher selten geht den Fischern ein Waller an die Angel. Hin zur slowenischen Grenze finden sich dann auch unbekannte Arten wie Frauennerfling, Streber und Bitterling.

Kraftwerke

Das oberste Draukraftwerk überhaupt liegt bei Tassenbach in Tirol. In den Jahren 1939 bis 1943 wurde in Schwabegg das erste Kraftwerk an der Drau in Kärnten erbaut. Heute gibt es ab Paternion zehn Kraftwerke bis zur slowenischen Grenze, die die Drau fast durchgehend stauen. Betreiber ist in allen Fällen die VERBUND Hydro Power AG als Nachfolger der ÖDK. Mit ihrer maximalen Leistung von zusammen ca. 600 MW und einer jährlichen Energiegewinnung von ca. 2600 Gigawattstunden tragen sie ca. 3 % zur Deckung des Strombedarfs Österreichs bei.

Enns

Die Enns ist ein südlicher Nebenfluss der Donau in Österreich. Sie ist mit 254 km (nach älteren Quellen 320 km) der längste Binnenfluss Österreichs, in unserer Liste der längsten Flüsse Österreichs landet die Enns auf Platz fünf. Sie bildet im Unterlauf die Grenze der Bundesländer Ober- und Niederösterreich. Ihr mittlerer Abfluss beträgt dort über 200 m³/s, sodass schon im frühen 20. Jahrhundert einige Wasserkraftwerke erbaut wurden.

Im Oberlauf stellt die Enns eines der großen Längstäler der Ostalpen dar – siehe auch Salzach und Inn – und gleichzeitig die geologische Grenze zwischen den kristallinen Zentralalpen und den Nördlichen Kalkalpen.

Geografie

Die Quelle der Enns („Enns-Ursprung“) liegt im Bundesland Salzburg in den Radstädter Tauern (Niedere Tauern, Teil der Zentralalpen) am Fuß des Kraxenkogels auf ca. 1750 m ü. A. Die junge, nach Nordosten abfließende Enns vereinigt sich nach etwa 5 km mit der von Südosten kommenden Pleissling und strömt durch das Flachauer Tal nordwärts, der Abdachung der Zentralalpen folgend.

Den Nordrand der Zentralalpen erreicht sie mit dem Eintritt in eine offene Tallandschaft um Altenmarkt im Pongau und Radstadt, das sogenannte Altenmarkt-Radstädter Becken, wo sie nach Osten abbiegt und an der Grenze zwischen den Nordalpen und den Niederen Tauern in Richtung Steiermark fließt. Die im Osten des Bundeslandes Salzburg liegende Region an der oberen Enns und deren Nebenflüssen wird Ennspongau genannt. Ab dem Mandlingpass beginnt das Steirische Ennstal mit den größeren Ortschaften Schladming, Stainach, Irdning, Liezen und Admont.

Sowohl das Altenmarkt-Radstädter Becken als auch das weite Steirische Ennstal gehören zur nördlichen Längsgliederung der Ostalpen, der sogenannten Inn-Salzach-Enns-Längstalfurche. Diese folgt teilweise einer der bedeutendsten geologischen Störungen der Ostalpen, der Salzach-Ennstal-Mariazell-Puchberg-Störung (SEMP). Während im Ennspongau das Landschaftsbild mit den relativ hohen Bergen der Radstädter Tauern aus Kalkstein und Verrucano südlich und den von Wald und Wiesen bedeckten Kuppen der Salzburger Schieferalpen nördlich der Enns charakteristisch ist, sind auf den folgenden 100 Kilometern durch die Steiermark die geomorphologischen Verhältnisse genau umgekehrt: Im Norden erheben sich die schroffen Berge der Nördlichen Kalkalpen und sanfter geformtes Gelände, neben Schiefer unterlagert von Quarzphylliten und Phylloniten, liegt südlich des Flusslaufes. Dort passiert die Enns das Dachsteinmassiv, den Grimmingstock und das Tote Gebirge jeweils an deren Südseite, bevor sie schließlich bei Admont vollständig in die Kalkalpen eintritt. Zwischen Admont und Hieflau durchbricht die Enns in einer etwa 15 km langen Schlucht, dem Gesäuse, zunächst den Kalkstock der Ennstaler Alpen (Gesäuseberge).

Danach biegt sie im Landltal nach Norden ab, nimmt die Wässer eines ihrer beiden Hauptnebenflüsse, der Salza, auf und bildet ein Durchbruchstal durch die Kalkalpen, das Oberösterreichisches Ennstal genannt wird. Das Bundesland Oberösterreich erreicht sie an der Einmündung des Laussabachs. Hier liegen links des Flusses das Reichraminger Hintergebirge, rechts die Ybbstaler Alpen und die Eisenwurzen, Berglandschaften, die zunehmend voralpinen Charakter annehmen.

Um die alte Eisenstadt Steyr bildet die Enns die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich. Bei Steyr mündet der Steyrfluss, der zweite große Nebenfluss. Dort verlässt die Enns schließlich auch die Alpen und tritt in das Alpenvorland ein.

Vor den Alpen bildet sie am Unterlauf das sanfte und vergleichsweise kurze Untere Ennstal im Traun-Enns-Riedelland. Wenige Kilometer nördlich der Stadt Enns mündet der mittlerweile ca. 100 m breite Fluss bei Mauthausen in die Donau.

Auf den weiteren Plätzen folgen:

Salzach

Die Salzach ist mit 225 km Länge der längste und wasserreichste Nebenfluss des Inn. Sie fließt im Land Salzburg (Österreich) und in Bayern (Deutschland), ist einer der großen Alpenflüsse und entwässert die östlichen Hohen Tauern nach Norden. Salzachtal beschreibt den gesamten Flusslauf der Salzach. Der Oberlauf zieht sich charakteristisch zwischen Hohen Tauern und Salzburger Schieferalpen als Teil der nördlichen Längstalfurche in West–Ost-Richtung. Dann beschreibt sie ein Knie, durchbricht nordwärts fließend im Mittellauf Schiefer- wie Nordalpen, und bildet im Unterlauf mehrere Talmuldungen im Alpenvorland.

Wassermassen

Als Alpenfluss muss die Salzach bei ungünstigen Wetterlagen und lang anhaltendem Regen große Wassermassen aufnehmen. In der Zeit von Juni bis September führt dies regelmäßig zu Hochwässern, selten auch im Winter. Das wahrscheinlich größte Hochwasser in der Geschichte der Stadt Salzburg am 25. Juni 1786 ist durch eine Hochwassermarke in der Altstadt belegt. Auf der Gedenktafel am Haus der Natur Salzburg steht, dass die Salzach im Mai 1571 2.226 Personen das Leben kostete und im Juli des darauf folgenden Jahres 13 Häuser und Stadl mitriss. Die bisher größte Wassermenge der jüngeren Zeit floss mit 2.300-2.500 m³/s am 14. September 1899 durch die Stadt Salzburg, am 7. September 1920 annähernd 2.200 m³/s. Am 12. August 2002 erreichte die Salzach einen Pegelstand von 8,30 m im Stadtgebiet Salzburgs und lag nur 10 Zentimeter unter der kritischen Marke, die eine Überflutung weiter Teile der Altstadt zur Folge gehabt hätte. Die maximale Durchflussmenge der Salzach betrug an diesem Tag in der Stadt Salzburg 2.300 Kubikmeter pro Sekunde. Unterhalb der Saalachmündung beträgt der 100-jährliche Hochwasserabfluss dann über 3.100 m³/s. Sehr selten sind Winterhochwässer, am 21. März 2002 führte die Salzach in Salzburg 1.060 m³/s, eine Menge, die circa alle zwei Jahre auftritt, für den Monat März aber mindestens ein 100-jährliches Hochwasser darstellt.

Regulierungsmassnahmen

Bereits ein mittelgroßes Hochwasserereignis kann zu unbeherrschbaren Folgen und plötzlichen weiteren Eintiefungen um mehrere Meter führen (Sohlendurchbruch). Erhebliche Schäden an Bauwerken und Umland wären die Folge. Vor allem für Brückenpfeiler und Brückenwiderlager könnte innerhalb kürzester Zeit eine akute Gefährdung entstehen und den gesamten innerstädtischen Verkehr zum Erliegen bringen. Es besteht daher Handlungsbedarf. Eine bayerisch-österreichische Arbeitsgruppe hat Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und führt derzeit erste Maßnahmen des Projektes „Sanierung untere Salzach“ durch. Vorgesehen sind unter anderem eine Aufweitung des Flussbetts und der Einbau von aufgelösten Sohlrampen sowie von sogenannten offenen Deckwerken. Hauptziel der Maßnahmen ist, eine weitere Eintiefung zu verhindern sowie die Flusssohle in einem eigendynamischen Prozess wieder anzuheben und diesen Zustand in ein dynamisches Gleichgewicht zu bringen. Dies bewirkt, dass kleinräumig wertvoller vitaler Auwald entstehen kann. Diese unabdingbar erforderlichen Arbeiten zur Sanierung der Salzach auf einer Länge von 60 km sind mit einem Kostenaufwand von rund 300 Mill. Euro verbunden.

2009 wurde als erstem Abschnitt mit der schrittweisen Verbreiterung der unteren Salzach unterhalb von Weitwörth, verbunden mit einer Anhebung der mittleren Salzachsohle begonnen. 2010 wird die Verbreiterung des Flusses in Richtung Oberndorf weitergeführt.

Tourismus

  • Im Haus der Natur gibt es die Dauerausstellung Lebensader Salzach
  • Der gut ausgeschilderte Tauernradweg beginnt bei den Krimmler Wasserfällen im Nationalpark Hohe Tauern und führt an Salzach, Saalach und Inn teils auf alten Treidelpfaden (Treppelwegen) bis nach Passau.
  • Von Laufen über Tittmoning führt ein Uferweg bis nach Burghausen (insgesamt ca. 40 km), der sich auf der deutschen Seite sehr gut bewandern lässt.
  • In Anlehnung an die Salzschifffahrt können im untersten Flussabschnitt sogenannte Plättenfahrten bei den lokalen Touristenbüros gebucht werden, die im Sommer mehrmals pro Monat stattfinden.

Leitha

Die Leitha ist ein 180 Kilometer langer Nebenfluss der Donau in Niederösterreich, dem Burgenland und Ungarn. Sie entsteht durch den Zusammenfluss von Schwarza und Pitten am Gemeindegebiet von Lanzenkirchen.

Über weite Strecken liegt das Flussbett trocken:

Zum einen wird bereits seinem Quellfluss Schwarza viel Wasser entnommen. Aus deren Einzugsgebiet, dem Karstwasserreservoir von Schneeberg, Rax und Schneealpe, wird die I. Wiener Hochquellenwasserleitung gespeist, die von Kaiserbrunn (Gemeinde Reichenau an der Rax) entlang der Thermenlinie durch natürliches Gefälle bis Wien führt und täglich rund 220.000 m³ Wasser in die Hauptstadt leitet.

Zum anderen werden von Schwarza und Leitha einige Kanäle abgeleitet. Bei Peisching zweigt der Kehrbach von der Schwarza ab und führt nach Wiener Neustadt. Das eigentliche Flussbett der Schwarza liegt ab hier normalerweise (Ausnahme: Hochwasser) trocken. Nach der Vereinigung von Schwarza und der Pitten zur Leitha bei Haderswörth – die Leitha wird hier zumeist bloß aus dem Wasser der Pitten gespeist – zweigt in Katzelsdorf der Mühlbach ab. Das Flussbett der Leitha bleibt ab da üblicherweise wieder – mit Ausnahme von Hochwassersituationen – trocken bis in den Raum Zillingdorf – Eggendorf – Ebenfurth.

Hochwasserschutz

Da die Leitha vor allem in Ungarn, aber auch in Österreich, immer wieder Hochwasser führt, übernahm im Jahr 2010 das Land Niederösterreich die Führung, um mit den Ländern Österreich, Tschechien, Slowakei und Ungarn die gemeinsamen Flussgebiete, zu denen auch die Leitha gehört, im Rahmen des Projektes CEframe (Central European Flood Risk Assessment and Management in CENTROPE) Grundlagen für ein zukünftiges Hochwassermanagement zu erarbeiten.

Gurk

Die Gurk (slowenisch Krka) ist mit 157 km Länge der nach der Drau zweitlängste Fluss des österreichischen Bundeslands Kärnten, dessen Landesfläche sie zu 27 % entwässert. Im 2581,63 km² großen Einzugsgebiet leben 40 % der Kärntner Bevölkerung.

Ihr Ursprung liegt in zwei kleinen Karseen am Lattersteig in den Gurktaler Alpen, östlich unterhalb der Bretthöhe (2320 m ü. A.). Der Gurksee liegt in 1970 m ü. A., ist 0,4 ha groß und 1,5 m tief, der Torersee liegt in 2010 m ü. A. Seehöhe und ist 0,35 ha groß und 1,2 m tief. Da beide Seen im Winter bis zum Grund zufrieren, leben in ihnen keine Fische.

Die Gurk durchfließt das dünn besiedelte Obere Gurktal mit der Ebene Reichenau und Gnesau, die Enge Gurk zwischen dem Gnesauer Ortsteil Gurk und Albeck, wendet sich dann nach Osten durch das mittlere Gurktal mit dem Ort Gurk und der Stadtgemeinde Straßburg, durchfließt als Untere Gurk das Krappfeld, wo sie links die Metnitz und die Görtschitz aufnimmt, wendet sich bei Brückl nach Süden und tritt dann in das Klagenfurter Becken, wo sie rechts die Glan aufnimmt, und mündet bei Stein, nach 120 km langem, sehr gewundenem Lauf, unmittelbar vor dem Völkermarkter Stausee in die Drau.

Ihr Urstrom floss vor der engen Gurk ins Tiebeltal, weshalb es heute mit der Prekoba einen sehr sanften Übergang zwischen diesen beiden Tälern gibt. In ihrem Verlauf wurden nur wenige Verkehrswege angelegt, der wichtigste war ab 1898 die Gurktalbahn, die in ihrem Gesamtverlauf 1969 (auf letzten Teilstücken 1972) stillgelegt wurde. Sie wird nur noch auf wenigen Hektometern von Treibach-Althofen bis Pöckstein-Zwischenwässern betrieben. Ihre Trasse durch Straßburg und Gurk bis Glödnitz wurde im Wesentlichen durch den Ausbau der Gurktal-Straße in den 1970er und 1980er Jahren in Anspruch genommen und deren Verlauf ist dadurch nahezu verschwunden.

Kamp

Der Kamp ist ein Fluss in Niederösterreich und mit einer Länge von 153 Kilometern der längste Fluss im Waldviertel. Der Name Kamp ist keltischen Ursprungs und geht auf das zutreffende Adjektiv kamb (“krumm”) zurück und gehört zu den ältesten Namen der Region. Nicht nur der Hauptfluss trägt den Namen Kamp, sondern auch einige seiner Zuflüsse tragen Kamp im Namen.

Verlauf

Der Kamp, der im Oberlauf auch als Großer Kamp bezeichnet wird, entspringt im Weinsberger Wald in 920 Meter Seehöhe und mündet bei einer Seehöhe von 180 Meter östlich von Krems im Tullnerfeld in die Donau. Mit einer Einzugsgebietsgröße von 1.753 km² ist er das größte Fließgewässer im Waldviertel. Das natürliche Abflussregime ist durch hohe Abflüsse im Frühjahr (März, April) und geringe Abflüsse im Spätherbst (Oktober, November) gekennzeichnet. Jedoch ist diese Abflusscharakteristik flussab durch die Errichtung von Staustufen verändert.

Während der Kamp im Oberlauf und ab Rosenburg auch historisch leicht zu überschreiten war, ist der Kamp zwischen Ottenstein und Rosenburg nur schwer passierbar. Übergänge gibt es in Krumau, Wegscheid und Steinegg, wobei diese Orte längs des Kamps verkehrsmäßig nicht verbunden sind.

Tourismus

Der Ottensteiner Stausee mit der Burg Ottenstein, aber auch das Kamptal selbst sind beliebte Erholungsgebiete. Im Unterlauf des Kamps liegt der Luftkurort Gars am Kamp, der Naturpark Kamptal sowie das Weinbaugebiet Kamptal. Letzteres umfasst alle Gemeinden des Gerichtsbezirkes Langenlois. Neben der Weinstadt Langenlois zählen dazu bekannte Weinbauorte wie Schönberg am Kamp, Zöbing, Gobelsburg oder Kammern. Hauptrebsorten des Gebietes sind der Grüne Veltliner und der Riesling. Letzterer findet seinen optimalen Anbau in den Lösshängen bei Heiligenstein und Seeberg.

Traun

Die Traun ist ein 153 km langer rechter Nebenfluss der Donau in Oberösterreich (Österreich). Der mittlere Abfluss beträgt 135 m³/s, sie entwässert den überwiegenden Teil des Salzkammerguts. Östlich der Traun erstreckt sich das Traunviertel bis zur Enns. Der Flussname Traun leitet sich vermutlich aus dem keltischen Wort druna (die Laufende) ab. Dieser Flussname wurde von den Römern später übernommen.

Das Trauntal

Das Tal der Traun ist deutlich gegliedert, und umfasst flussaufwärts folgende Regionen:

  • Unteres Trauntal von der Donau bei Linz bis Stadl-Paura, Einmündungen von Alm und Ager, Flach- und Hügelland der Welser Platte
  • Traunschlucht bis zum Traunfall, ein Eintiefungsabschnitt in die Ager-Traun-Terrassen des Alpenvorlandes
  • Mittleres Trauntal, zwischen Traunsee und Hallstättersee, zwischen Höllengebirge/Zimnitz und Traunstein-Gruppe bis Bad Ischl, und Osterhorngruppe und Totem Gebirge flussaufwärts, umfasst mit Traunsee und Ischler Becken (Ischlerland) zwei Talkessel (Raumeinheit Salzkammergut-Talungen – zu der auch die Nebentäler der Ischl und des Gosaubaches gehören)
  • Engtal der Koppentraun, zwischen Dachsteinmassiv und Sarstein
  • Ausseerland mit den Quellflüssen und -seen, Talkessel zwischen Dachsteinmassiv und Totem Gebirge

Nicht mehr Trauntal im eigentlichen Sinne ist der Nordteil des Hinterberger Tals (obere Kainischtraun), das als Talpass-Landschaft eher der inneralpinen Ennstal-Region zugerechnet wird.

Wasserqualität

Die Traun war früher in ihrem Unterlauf durch Industrie (z.B. die Papierfabriken in Laakirchen) und den Zufluss der stark belasteten Ager (Zellstofffabrik Chemiefaser Lenzing) sehr verunreinigt und wies streckenweise nur Güteklasse IV auf. Heute hat sie im gesamten Verlauf Güteklasse I oder II, man hat also auch in Wels ein paar Meter Sicht.

Der Oberlauf der Koppentraun ist ein berühmtes Fischgewässer, das über etliche Kilometer ein natürliches Flussbett bietet. Der Durchbruch der Koppentraun ist als Paddelgewässer gefürchtet gefährlich. Der Traunfall bei Steyrermühl ist einer der wenigen Flusstauchplätze für Taucher und Schnorchler in Österreich.

Feiertage in Sachsen-Anhalt 2016

Die gesetzlichen Feiertage für Sachsen-Anhalt im Jahr 2016

Auch im neuen Jahr 2016 sind im Bundesland Sachsen-Anhalt wieder einige interessante Feiertage dabei, die man zur Gestaltung von Brückentagen verwenden kann. Damit machen wir uns wieder ein oder mehrere verlängerte Wochenenden.

sachsenflagge

Der Feiertagskalender 2016 für Sachsen-Anhalt

Freitag 01.01.2016 Neujahrstag
Freitag 25.03.2016 Karfreitag
Montag 28.03.2016 Ostermontag
Sonntag 01.05.2016 1. Maifeiertag
Donnerstag 05.05.2016 Christi Himmelfahrt
Montag 16.05.2016 Pfingstmontag
Donnerstag 26.05.2016 Fronleichnam
Montag 03.10.2016 Tag der Deutschen Einheit*
Dienstag 01.11.2016 Allerheiligen
Sonntag 25.12.2016 1. Weihnachtsfeiertag
Montag 26.12.2016 2. Weihnachtsfeiertag

Anm.: *Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Die Anzahl der Feiertage in Sachsen-Anhalt im Jahr 2016 liegt bei 11, ebenso wie im Vorjahr. Im gesamtdeutschen Durchschnitt liegt das Bundesland damit im unteren Bereich.

Fasching und Karnevalszeit in 2016

Donnerstag 04.02.2016 Weiberfasnacht
Montag 08.02.2016 Rosenmontag
Dienstag 09.02.2016 Fasnacht
Mittwoch 10.02.2016 Aschermittwoch

Im Karneval 2016 wird es auch wieder hoch her gehen, als Kind ist die Vorfreude groß, aber auch viele Erwachsene sehnen sich fast ein Jahr lang immer wieder nach der tollen Karnevalszeit.

Feiertage Nordrhein-Westfalen 2016

Die gesetzlichen Feiertage für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016

Auch im neuen Jahr 2016 sind im Bundesland Nordrhein-Westfalen wieder einige interessante Feiertage dabei, die man zur Gestaltung von Brückentagen verwenden kann. Damit machen wir uns wieder ein oder mehrere verlängerte Wochenenden.

Flagge Nordrhein-Westfalen

Der Feiertagskalender 2016 für Nordrhein-Westfalen

Freitag 01.01.2016 Neujahrstag
Freitag 25.03.2016 Karfreitag
Montag 28.03.2016 Ostermontag
Sonntag 01.05.2016 1. Maifeiertag
Donnerstag 05.05.2016 Christi Himmelfahrt
Montag 16.05.2016 Pfingstmontag
Donnerstag 26.05.2016 Fronleichnam
Montag 03.10.2016 Tag der Deutschen Einheit*
Dienstag 01.11.2016 Allerheiligen
Sonntag 25.12.2016 1. Weihnachtsfeiertag
Montag 26.12.2016 2. Weihnachtsfeiertag

Anm.: *Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Die Anzahl der Feiertage in NRW im Jahr 2016 liegt bei 11, ebenso wie im Vorjahr. Im gesamtdeutschen Durchschnitt liegt Nordrhein-Westfalen damit im unteren Bereich.

Fasching und Karnevalszeit in 2016

Donnerstag 04.02.2016 Weiberfasnacht
Montag 08.02.2016 Rosenmontag
Dienstag 09.02.2016 Fasnacht
Mittwoch 10.02.2016 Aschermittwoch

Im Karneval 2016 wird es auch wieder hoch her gehen, als Kind ist die Vorfreude groß, aber auch viele Erwachsene sehnen sich fast ein Jahr lang immer wieder nach der tollen Karnevalszeit.

Die fünf längsten Flüsse Baden-Württembergs

rheinfall

Die längsten Flüsse im Bundesland Baden-Württemberg spielen eine wichtige Rolle als Nutzwasser, aber auch immer mehr für die Unterhaltung und Erholung der Menschen in der Freizeitgesellschaft Deutschland.

der fuenftlaengste fliuss baden-wuerttembergs

Kocher

185km

fluss kocher

Der fünfte Platz geht an den rechten Nebenfluss des Neckars, die Kocher. Der Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs. Er wird zur Indogermanischen Wortwurzel keu-k gestellt, die biegen, sich krümmen bedeutet. Der Kocher wäre damit der sich krümmende Fluss.

Der Fluss entspringt in Baden-Württemberg am Fuß der Schwäbischen Alb aus mehreren Karstquellen im Jura. An einer südlich von Oberkochen an derBundesstraße 19 gelegenen entspringt der Schwarze Kocher, an einer anderen, wenig östlich von Unterkochen, der Weiße Kocher.

Längster, der Mündung am weitesten entfernter und wasserreichster Ast ist der Schwarze Kocher, der etwa 1 km südlich von Oberkochen an der westlichen Talwand an den Tag tritt mit einer Schüttung, die zwischen 50 und 4000 Liter pro Sekunde schwankt (Kocherursprung). Er entwässert weite Teile des fast vollständig bewaldeten nordöstlichen Albuch. Der zweite bedeutende Zufluss ist der Weiße Kocher, seine Quellaustritte liegen in zwei kleinen Seitentälern östlich von Unterkochen, er entwässert ca. 20 Quadratkilometer des Härtsfeldes und vereint sich noch in Unterkochen mit dem Schwarzen Kocher.

Neben diesen namentlichen Quellflüssen muss nach hydrografischen Kriterien als Hauptquellast die Lein gelten, da sie bei ihrer Mündung etwas mehr Wasser führt (3,6 m³/s gegenüber 3,4 m³/s) und den Kocher-Oberlauf bis dorthin an Länge um etwa 33 km übertrifft.

viertlaengster fluss

Jagst

203km

fluss jagst in baden-wuerttemberg

Die Jagst ist ein Mittelgebirgsfluss im Norden Baden-Württembergs. Zusammen mit dem Kocher und der Enz zählt sie zu den drei größten Nebenflüssen des Neckars. Die Jagst entsteht im Vorland der Schwäbischen Alb, passiert die Frankenhöhe, gräbt sich in die Hohenloher Ebene ein und durchströmt das württembergische Unterland, wo sie schließlich nach 190,2 km Fließstrecke in den Neckar mündet. Der Name ist vorgermanischen, vermutlich keltischen Ursprungs, das auslautende -t wurde erst in spätmittelhochdeutscher Zeit angefügt. Er wird zur Indogermanischen Wortwurzel ieg- gestellt, die Eisbedeutet. Die Jagst wäre damit der kalte, eisige Fluss. Das Tal der Jagst, das insbesondere am Mittellauf einen ausgesprochen ländlichen Charakter hat, gilt als landschaftlich sehr reizvoll. Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotoptypen sowie der relativ geringe Anteil von Siedlungs- und Verkehrsflächen und das damit verbundene hohe Entwicklungspotential verleihen der Jagst und ihrem Tal aus Sicht  des Naturschutzes erhöhte Bedeutung. Klein- und Kleinststädte, die ein weitgehend mittelalterliches bis frühneuzeitliches Stadtbild bewahrt haben, prägen das Jagsttal ebenso wie zahlreiche Burgen und Schlösser auf den Bergspornen über dem Tal sowie die abschnittsweise recht häufigen Mühlen, die den Fluss säumen.

dritter platz

Donau

251km

die donau im fluss durch BW

Bei Donaueschingen fließen Brigach und Breg zur Donau zusammen. Von den beiden Quellflüssen ist die etwas südlicher und höher entspringende Breg nach allen gewässerkundlichen Merkmalen der etwas größere Fluss. Daneben gilt sinnbildlich der Quelltopf des Donaubachs in der Nähe der Vereinigung beider Quellflüsse traditionell als Donauquelle. Die Donau hat eine hohe geografische, historische und kulturelle Bedeutung in Europa und ist im deutschen Sprachraum in ihrer Bedeutung dem Rhein vergleichbar. Die Donau führt ihren Namen ab der Vereinigung zweier Quellflüsse, der Brigach und der größeren Breg, die beide imMittleren Schwarzwald entspringen. Sie durchquert drei große Beckenlandschaften: das nördliche Alpenvorland und dasWiener Becken (Oberlauf), die Pannonische Tiefebene (Mittellauf) und das Walachische Tiefland (Unterlauf).

zwei

Neckar

367km

fluss neckar

Der Neckar ist ein Nebenfluss des Rheins in Deutschland von 362 km Länge – mit dem längeren Oberlauf Eschach 380 km – der mit seinem annähernd 14.000 km² großen Einzugsgebiet den zentralen Teil Baden-Württembergsentwässert. Der mittlere Abfluss an der Mündung beträgt 145 m³/s. Hydrologisch ist der Neckar damit nach Aare,Maas, Mosel und Main der fünftgrößte Nebenfluss des Rheins und nach Länge wie auch nach Wasserführung der zwölftgrößte Fluss Deutschlands.

Der Neckar entspringt auf der Baar bei Villingen-Schwenningen auf 705 m ü. NN. Zunächst fließt er zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb nach Nordosten, ab dem „Neckarknie“ bei Plochingen nordwestwärts bis nordwärts durch die Ballungsräume von Stuttgart und Heilbronn, dann ab Eberbach im Odenwald westwärts bisHeidelberg und schließlich in der Oberrheinischen Tiefebene nordwestwärts bis Mannheim. Hier mündet er auf 88 m Meereshöhe in den Rhein. Seine drei größten Nebenflüsse sind die Enz, der Kocher und die Jagst.

Durch Begradigungen, Eindeichungen und anderes haben die Gewässerstruktur und die Fließdynamik des vormaligen Naturflusses sehr gelitten und die strukturreichen Auenlandschaften sind oft verschwunden. Inzwischen wurden einige Altwasserabschnitte (Altneckar) renaturiert, die Wasserqualität hat sich seit den 1970er Jahren erheblich verbessert.

Der Neckar fließt fast nur durch Baden-Württemberg. Allein im Odenwald bei Neckarsteinach und bei Hirschhorn ist er abschnittsweise Grenzfluss zu Hessen. Der Stadtteil Ersheim von Hirschhorn, in einer engen nördlichen Neckarschlinge gelegen, und ein flussabwärtiger Abschnitt des linken Ufers sind die einzigen Landesteile Hessens südlich des Neckars.

eins

Rhein

437km

rheinfall

Der Name Rhein geht möglicherweise auf die indogermanische Wortwurzel H1reiH- für „fließen“ zurück. Aus dieser Wurzel entstanden u. a. auch das deutsche Verb rinnen, das altgriechische Verb ῥέω (fließen), das lateinische rivus (Fluss) – daraus dann spanisch rio und englischriver. Die Kelten nannten den Fluss Rhenos, die Römer Rhenus. Die ersten Anfänge des Rheins (Ur-Rhein) lassen sich bis ins mittlere Miozän vor rund 15 Millionen Jahren zurückverfolgen. Das Quellgebiet des Urrheins wird im Bereich des Kaiserstuhlmassivs vermutet. Der Urrhein hatte teilweise ein anderes Flussbett als heute. Er floss ab etwa Worms über die Gegend von Alzey mitten durch Rheinhessen und auf die Binger Pforte zu. Der Hochrhein floss bis zum Tertiär nicht Richtung Norden in die Nordsee, sondern bog beim heutigen Basel ab, durchquerte die Burgundische Pforte und mündete in die Rhone und damit letztlich ins Mittelmeer.

Der Rhein hat eine Gesamtlänge von 1238,8 km, davon sind 883 km für die Großschifffahrt nutzbar. Ganze 473km führt der Rhein durch Baden-Württemberg und macht ihn damit zum Sieger dieser Liste.

Auf der Seite der Landeszentrale fuer politische Bildung haben wir das Spiel “Stadt-Land-Fluss” in Baden-Württemberg entdeckt. Klicken Sie hier um dorthin zu gelangen um die Karte der Städte und Flüsse dieser Region spielerisch zu erkunden.

Häufigste Nachnamen Deutschlands & Bedeutung

familiennamen-nachnamen-deutsch

Die häufigsten deutschen Nachnamen sind nicht etwa Bauer oder Meier. Das Rennen machen hier die Müller und Schmidt*s und das mit einigem Abstand zu den nächsten Plätzen. Dass man auch schon im Mittelalter in deutschen Landen gut versorgt wurde, zeugt von den vielen Gastwirten: den Krugern oder Kruegern, die es sogar in die Top 50 der Namensliste geschafft haben. Aus dieser Zeit stammen die meisten der hier gelisteten Namen deutscher Familien mit Tradition.

Liste: Die 50 gängigsten Familiennamen mit Bedeutung

die meistbenutzten deutschen Familiennamen und Nachnamen
Cloudrun: laufende Nachnamen © 2016 Sueddeutsch.com
  1. Müller, Beruf: Betrieb einer Mühle
  2. Schmidt, Beruf: (Huf-) Schmied
  3. Schneider, Beruf: Schneider
  4. Fischer, Beruf: Fischer
  5. Weber, Beruf: Weber
  6. Meyer, Beruf: Verwalter
  7. Wagner, Beruf: Wagenmacher (Süddeutsch), Stellmacher (Norddeutsch), Radmacher
  8. Becker, Beruf: Bäcker  oder “an einem Bach (beck)” wohnen
  9. Schulz, Beruf: Beamter, Gebühreneintreiber
  10. Hoffmann, Beruf: Hofpächter, Bauer
  11. Schäfer, Beruf: Schäfer
  12. Koch, Beruf: Koch
  13. Bauer, Beruf: Bauer
  14. Richter, Beruf: Richter
  15. Klein, Eigenschaft: “Der Kleine“
  16. Wolf, Vorname: Wolfgang, oder Eigenschaft “Er ist wie ein Wolf”
  17. Schröder, Beruf: Schneider
  18. Neumann, Eigenschaft: „Der Neue“, “Der Hinzugezogene” bayrisch: “Zuagroaster”
  19. Schwarz, Eigenschaft: „Der Schwarzhaarige“
  20. Zimmermann, Beruf: Zimmermann
  21. Braun, Eigenschaft: „Der Braunhaarige“ oder vom Vornamen abgeleitet, z.B.Brunhild.
  22. Krüger, Beruf: Gastwirt
  23. Hofmann, Beruf: Hofpächter, Bauer
  24. Hartmann, Vorname: “Der Harte”, “Der Starke”, Sueddeutsch auch “Der am Wald (Hart) lebt”
  25. Lange, Eigenschaft: „Der Große“, in Süddeutschland meist “Lang”
  26. Schmitt, Beruf: Schmied
  27. Werner, Vorname “Der Wehrhafte”
  28. Schmitz, Beruf: Schmied
  29. Krause, Eigenschaft: “Der mit dem krausen Haar”
  30. Meier, Beruf: Verwalter
  31. Lehmann, Beruf: Lehnsmann, Gutsbesitzer
  32. Schmid, Beruf: Schmied
  33. Schulze, Beruf: Beamter, Geldeintreiber
  34. Maier, Beruf: Verwalter
  35. Köhler, Beruf: Köhler, stellt Holzkohle her
  36. Herrmann, Beruf: Krieger, Kämpfer
  37. König, Übername*: Schützenkönig, auch “dem König nahestehend”
  38. Walter, Vorname “Der Ver-Walter”
  39. Mayer, Beruf: Verwalter
  40. Huber, Beruf: Bauer
  41. Kaiser, Übername: “Stolz wie der Kaiser”
  42. Fuchs, Übername: “Schlau wie der Fuchs”, auch “Der Rothaarige”
  43. Peters, Vorname: Peter, auch “Der Fels in der Brandung” (griechisch)
  44. Lang, Eigenschaft: “Der Grosse”, “Der Lange”
  45. Scholz, Beruf: Beamter, Geldeintreiber (Dorfschultze)
  46. Möller, Beruf: Müller
  47. Weiss, Eigenschaft: “Blondes oder Weisses Haar”, auch “Waise”
  48. Jung, Eigenschaft: “Sieht Jung aus”
  49. Hahn, Übername: Stolzer, streitlustiger Mensch
  50. Schubert, Beruf: Schuhmacher

Die meist verbreiteten deutschen Nachnamen stammen von dem vor vielen Jahrhunderten ausgeübten Beruf, einem Vornamen (Rufnamen), einer besonderen Eigenschaft der Person, oder auch der Herkunft ab. Dies hat sich übrigens auch im Ausland, etwa bei den Amerikanischen Familiennamen, gezeigt. Der deutsche Schmied oder Schmid ist dort der Smith, der Bäcker wird zum Baker und Muller braucht wohl eh keine Erklärung.

Bei den Bauern wurde zur Unterscheidung meist der Name des Hofes gewaehlt, ansonsten wäre dieser Berufsstand sicher auf den ersten Plätzen zu finden. Interessant ist die regionale Häufung eher seltener Namen im Süden und Norden: Jansen, Hansen und Petersen sind die häufigsten Namen im Norden. Huber ist in ganz Südbayern der häufigste Name, ausser in der bayrischen Landeshauptstadt.

* In inserer Aufstellung finden Sie den Ausdruck “Übername”. Das ist ein Beiname, der einer Person gegeben wird, um sie genauer zu beschreiben: ein Merkmal z.B. direkt, wie die Familie Krause, oder als Metapher wie Spatz für eine zierliche Person oder aber ein Ereignis wie Samstag für jemanden, der an einem Samstag geboren wurde.

Trier: Die älteste Stadt Deutschlands

Trier liegt in der Mitte des mittleren Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und mit herrlich anmutenden Weinbergen besetzte Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks im Südosten und der Eifel im Nordwesten an.

Trier Ansichten mit Kurzportrait

Trier Hauptmarkt
Der Trierer Marktplatz im Jahr 1909

Sie ist die viertgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz hinter Mainz, Ludwigshafen und Koblenz. Zuletzt wohnten etwa 109.000 Einwohner in der Stadt.

Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich.

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone, die Sommer sind angenehm warm und die Winter nicht zu kalt, wobei die Tremperaturen auch schon mal unter die Null-Grad Grenze sinken.

Anfahrt

Zu erreichen ist Trier mit dem Auto über Die Autobahn A 1 Saarbrücken–Wittlich–Dreieck Vulkaneifel oder die A 64 Luxemburg–Trier. Per Bahn ist Trier nach Norden über die Moselstrecke an Koblenz und über die Eifelstrecke an Köln angeschlossen. Nach Süden führen die Trierer Weststrecke nach Luxemburg, die Saarstrecke nach Saarbrücken und die Obermoselstrecke nach Perl bzw. Metz in Frankreich.

Der Moselradweg führt durch die Stadt und ist Teil der internationalen Radwanderroute Velo Tour Moselle. In Trier-Ehrang startet der Kylltal-Radweg in die Eifel und in Trier-Ruwer der Ruwer-Hochwald-Radweg in den Hunsrück. Der Nahe-Hunsrück-Mosel-Radweg verläuft zwischen Bingen am Rhein und Trier.

Sehenswertes

Die bis in die Gegenwart erhaltenen römischen Bauwerke wurden 1986 als UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier ausgezeichnet.

Antike

  • Porta Nigra, Wahrzeichen der Stadt ist ein ehemaliges römisches Stadttor.
    Schwarze Pforte
    Die Porta Nigra – “Schwarze Pforte” in Trier

    Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter. Ein anderer Name im Mittelalter lautete Porta Martis „Tor des Mars“. Von den Trierer Einwohnern wird die Porta Nigra meist nur als „Porta“ bezeichnet.

  • Amphitheater aus der Römerzeit, das nach der Fertigstellung um 100 n. Chr. 18.000 Besuchern Platz bot.
  • Thermen (Römische Badeanlagen): Kaiserthermen, Barbarathermen und Viehmarktthermen. Die Kaiserthermen sind die monumentalen Überreste einer großflächig geplanten spätantiken römischen Badeanlage und späteren Reiterkaserne, die sich im Zentrum der Stadt erhalten haben. Der Bau mit seinen teilweise noch 19 Meter hoch erhaltenen Mauern gehört zu den größten römischen Thermen nördlich der Alpen
  • Römerbrücke führt über die Mosel in Trier. Sie ist die älteste Brücke Deutschlands.
  • antikes Gräberfeld mit über 1000 Sarkophagen unter der Reichsabteikirche St. Maximin
  • Porta Alba, ehemaliges römisches Stadttor

Mittelalter

Dombau Sankt Peter
Dom “Sankt Peter”
  • Der Trierer Dom St. Peter ist der älteste Dom Deutschlands
  • Die Liebfrauenkirche wurde im frühsten gotischen Stil 1227–1243 erbaut und mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden, mit figurenreichem Portal und gewölbtem Schiff
  • Der Hauptmarkt mit Steipe, Rotem Haus, St. Gangolf, Marktkreuz, Petrusbrunnen und der naheliegenden Judengasse
  • Benediktinerabtei St. Matthias (romanische Kirche mit Apostelgrab)
  • Wehrhafte Wohntürme Frankenturm und Turm Jerusalem (heute Standesamt)
  • Dreikönigenhaus (frühgotisches Wohnhaus)
  • Moselkräne (der ältere Moselkran von 1413, auch „Alter Krahnen“, und der barocke „(Alte) Zollkran“ von 1774, auch „Jüngerer Moselkran“ genannt)

17. und 18. Jahrhundert

Palais Trier
Der Palast des Kurfuersten
  • Kurfürstliches Palais
  • Barock-Palais Kesselstatt
  • Die Löwen-Apotheke am Hauptmarkt ist die älteste Apotheke Deutschlands
  • Quinter Schloss
  • Sankt Georgsbrunnen
  • Schloss Monaise mit Park

1800 bis 1933

  • Französisches Casino
  • Alter Jüdischer Friedhof an der Weidegasse
  • Jugendstilhäuser in der Fleischstraße, Nagelstraße und Neustraße sowie Im Gartenfeld
  • Karl-Marx-Haus und Karl-Marx-Wohnhaus
  • Maria-Hilf-Kapelle mit dem Grab von Peter Friedhofen, dem Begründer des Ordens der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf
  • Mariensäule
  • Katholische Kirchenbauten des Historismus: Neuromanisch: St. Martin, Redemptoristenkloster St. Josef, Neugotisch: Herz Jesu, St. Helena (Euren) St. Peter (Ehrang)
  • Evangelische Kirche Trier-Ehrang

Zeit des Nationalsozialismus

  • Hochbunker von Trier beim Rathaus
  • Ehemalige nationalsozialistischen Lehrerbildungsanstalt (heute Altbauten auf dem Campus Schneidershof der Hochschule Trier)
  • Hochbunker in Trier-West und -Nord
  • Mehrere Westwallbunker an der Grenze zwischen Trier-Zewen und Igel sowie bei Trier-Ruwer

Nachkriegszeit

  • Ehemaliger Truppenübungsplatz der Französischen Streitkräfte mit künstlichen Ruinen zum Häuserkampftraining und Graffiti mit afrikanischen Landschaften
  • Bauten von Oswald Mathias Ungers: Schutzbau der Viehmarktthermen, Eingangsbereich der Kaiserthermen, Vorplatz derKonstantinbasilika.
  • Neubau des Theaters Trier von Gerhard Graubner aus dem Jahr 1964

Natur

  • FFH-Gebiet Mattheiser Wald
  • Wasserfälle des Gillenbachs und des Sirzenicher Bachs
  • Wildgehege im Weisshauswald

MuseenMuseum Spiele

  • Rheinisches Landesmuseum
  • Museum am Dom
  • Stadtmuseum Simeonstift
  • Karl-Marx-Haus
  • Schatzkammer
  • Spielzeugmuseum
  • Verkehrsmuseum

Das oberbairische Freising

Freising ist eine Kreisstadt und Universitätsstadt in Bayern. Freising ist neben München das einzige Oberzentrum in der Region München. Sie liegt an der Isar ungefähr 30 Kilometer nordöstlich von München. Die Stadt war Herzogssitz im ersten bairischen Stammesherzogtum und erlangte als frühmittelalterlicher Bischofssitz und später als Zentrum des Hochstifts Freising große Bedeutung. Also haben sichs hier die geistlichen Choleriker und Weinsäufer gut gehen lassen, auf Kosten des Plebs.

Freising Obb
Bildschirmfoto: Vorschaubild aus Googles Maps. “Freising” in Oberbayern. Zum Vergrössern klicken Sie einfach auf das Bild, das sich dann in der Groesse von 599x266Pixel zeigt. Falls Sie es noch GROESSER haben wollen, geben Sie einfach bei Google Maps den Suchbegriff “Freising” ein.

 

Mit dem Aufstieg Münchens und der Säkularisation verlor die Stadt an Bedeutung. Heute ist Freising Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises. Rund um das ehemalige Kloster Weihenstephan liegen das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München sowie die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Direkt vor den Toren der Stadt im Erdinger Moos befindet sich der Flughafen München.

Die Stadt liegt auf etwa 450 Metern ueber NN, je nachdem wo man gerade unterwegs ist kann es auch mal etwas mehr sein. Die etwa 46.000 Seelen teilen sich das Nummerntaferl FS. Freising liegt im Übergangsbereich zwischen feuchtem Atlantik- und trockenem Kontinentalklima. Durch diese Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft, kommt immer drauf an. Mal regnet es und mal scheint die Sonne, aber im Winter ist es meist doch trotz allem kalt und im Sommer – wie? Ja sauheiss manchmal. Als Landschaftsschutzgebiete sind das Freisinger Moos, das Gelände entlang der Isar sowie das Ampertal und dessen Hänge ausgewiesen. Teile des Freisinger Mooses und der Auwald entlang der Isar sind als Fauna-Flora-Habitate geschützt.

Älteste Spuren menschlicher Besiedelung des Freisinger Gebietes offenbarten Ausgrabungen auf dem Domberg im Jahr 1976, die Keramik und Hornsteingeräte zu Tage förderten. Diese Funde wurden der jungneolithischen Münchshöfener Kultur zugeordnet. Weitere Zeugnisse sind umfangreiche Funde aus der frühen Bronzezeit und der Urnenfelderzeit. Auch eine Römerstraße an der Isar ist Archäologen bekannt. Eine kontinuierliche Besiedlung ist bisher zwar nicht zweifelsfrei belegt, wegen der exponierten landschaftlichen Lage des Dombergs aber höchstwahrscheinlich. Also war der Neandertaler wohl eher nicht dort unterwegs, aber die Roemer habens sich gemuetlich gemacht. Der ursprüngliche Stadtname, der Siedlung eines Frigis bedeutet, geht möglicherweise auf eine Ortsgründung vor der Völkerwanderung zurück und ist vermutlich keltischer Herkunft.

Neuere Geschichte der Stadt

Aufsehen erregte in Freising 1976 der Entführungsfall Richard Oetker. Der Industriellensohn wurde am 14. Dezember auf dem Parkplatz der Technischen Universität München in Weihenstephan entführt. Zwei Tage später und nach Zahlung von 21 Millionen DM Lösegeld wurde er in der Umgebung freigelassen.

1989 feierte Freising das Jubiläum 1250 Jahre Geistliche Stadt und 1996 1000 Jahre Marktrecht Freising.

Zwischen 1988 und 1995 wurde das zwischen zwei Moosacharmen direkt an der Altstadt liegende Gebiet am Wörth grundlegend umgestaltet. Auf den durch Verlegung der Stadtgärtnerei freigewordenen Flächen und einem Parkplatz wurden Neubauten und ein Parkhaus errichtet.
Der Flughafen München liegt seit 1992 vor den Toren der Stadt.
Große städtebauliche Veränderungen und einen massiven Zuwachs an Einwohnern hatte Freising seit dem Bau des Flughafens München Franz Josef Strauß im Jahr 1980 und dessen Eröffnung 1992. Der zum Teil auf der Gemarkung der Großen Kreisstadt liegende Flughafen ist nur 5 km vom Zentrum der Stadt und 3 km vom Stadtteil Lerchenfeld entfernt. Der geplante Bau der 3. Start- und Landebahn, die den Flughafen noch näher an Freising heranführen würde, wird in Freising sehr kritisch gesehen. Der Freisinger Ortsteil Attaching wäre davon stark betroffen, da er in niedriger Höhe überflogen werden würde.

1993 schloss der Traktorenhersteller Schlüter sein Werk. Dieses war mehr als 15 Jahre Industrieruine am westlichen Stadtrand und wurde 2009 als Einkaufszentrum umgebaut.

Beim Amoklauf von Eching und Freising eines ehemaligen Schülers an der Wirtschaftsschule am 19. Februar 2002 starb der Schulleiter; seine Frau und ein Religionslehrer wurden angeschossen. Zwei weitere Menschen wurden in der nahegelegenen Gemeinde Eching erschossen.

Nach etwas mehr als 200 Jahren verließen 2004 die letzten Soldaten die Garnisonsstadt Freising. Als letzte wurde die General-von-Stein-Kaserne aufgelöst. Alle drei Kasernengelände wurden oder werden als Wohngebiete umgewidmet, wobei Teile der Bebauung erhalten bleiben.

Am 14. September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. zum Abschluss seiner Bayern-Reise die Stadt Freising. Er fuhr durch die Freisinger Altstadt und traf sich im Dom mit dem versammelten Klerus der Erzdiözese. Er hatte als Josef Ratzinger ab 1946 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising Theologie und Philosophie studiert, war 1951 im Freisinger Dom zum Priester geweiht worden und war ab 1954 Theologieprofessor in Freising und München.

Stadtansicht Freising 1698
Foto: Ostansicht Freisings im Jahr 1698

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Interessante Bauwerke

Der Dom St. Maria und St. Korbinian – oft verkürzt Mariendom genannt – war Kathedralkirche und Bischofssitz des früheren Bistums Freising, bevor dieser Sitz im Jahr 1821 für das Erzbistum München und Freising nach München verlegt und die bürgerliche Frauenkirche (München) zur Kathedrale des Erzbischofs erhoben wurde. Der Freisinger Dom hat heute den Rang einer Konkathedrale. Hier finden die Priesterweihen des heutigen Erzbistums statt. Er gilt als ein Landesdenkmal ersten Ranges. Auch das seit 2007 wiederhergestellte Freisinger Domgeläut ist einzigartig und stellt ein internationales Kulturobjekt erster Ordnung dar. Weitere Bauwerke auf dem Domberg sind der Andreasbrunnen, und die Kirche St. Benedikt, die mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden ist. Um den Domhof gruppieren sich neben dem Dom die Kirche St. Johannes, der darüberführende Fürstengang, der vom Dom zur ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz führt. In der Residenz befindet sich das Kardinal-Döpfner-Haus und der Sitz von Renovabis.

Die Stadtpfarrkirche St. Georg ist die Hauptkirche der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg und liegt inmitten der Freisinger Altstadt. Zusammen mit dem Rathaus und dem Marienplatz bildet sie das urbane Zentrum. Im 13. Jh. wurde die Pfarrseelsorge vom Domberg in die Stadt verlegt und der damaligen Pfarrkirche „St. Jörg im Moos“ übertragen. Die heutige Kirche geht auf einen Vorgängerbau zurück, dessen Anfänge unbekannt sind, und wurde um 1440 im spätgotischen Stil errichtet. Der 84 Meter hohe Turm mit der Laternenkuppel entstand bis 1689. Im 19. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche neugotisch ausgestattet, aber bis zum Jahr 2003 wieder in ihrer Fassung von 1497 restauriert. Auf dem Friedhof von St. Georg befindet sich die Gottesackerkirche St. Maria.

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul war die Klosterkirche des ehemaligen Klosters Neustift, eines Prämonstratenserklosters, welches 1141 durch Bischof Otto von Freising gegründet und im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde. Nach 1803 war die Kirche Filialkirche von St. Georg, seit 1892 ist sie eine eigene Pfarrkirche. Sie wurde um 1700 von Giovanni Antonio Viscardi entworfen und ist eine der schönsten Rokokokirchen in Bayern.

Um den Marienplatz gruppieren sich die Stadtpfarrkirche St. Georg, das Stauberhaus und das Rathaus. Die Südseite des Platzes beherrscht das ehemalige Fürstbischöfliche Lyceum mit dem Asamtheater. Im Zentrum des Marienplatzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1674. Wenige Meter nördlich des Platzes steht das Ziererhaus, ein Rokokogebäude, in dem sich heute das Standesamt befindet.

Nördlich der Altstadt liegen die Klosterkirche St. Klara, die Pallottinerkirche St. Johannes und das Gräflich von Moy’sches Hofbrauhaus Freising.

An der Bahnhofstraße steht über der Moosach die Altöttinger Kapelle. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Mohrenbrunnen. Ursprünglich stand die Statue dieses Brunnens im Domhof. Am östlichen Ende der Altstadt liegt das Heiliggeistspital mit der Heiliggeistkirche.

Gärte

Der größte Garten in Freising ist der Sichtungsgarten Weihenstephan. Auf 5 ha werden Stauden, Gehölze und Rosenneuheiten auf ihren Gebrauchswert in Garten- und Grünanlagen geprüft.

Der Hofgarten liegt östlich der ehemaligen Klostergebäude des Klosters Weihenstephan (heute TU-München). Er ist der Kernbereich des einstigen Klostergartens. Im Osten und Norden wird der Garten durch Gebäude der Hochschule und der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan begrenzt. Im Zentrum des östlichen Teils liegt eine Wiese, die von Blumenrabatten, deren Bepflanzung saisonal wechselt, umgeben ist. Die gesamte Südseite des Gartens nimmt die östliche Aussichtsterrasse ein. Über eine Treppe ist die Ruine der Kapelle St. Korbinian zu erreichen.

Nördlich des Hofgartens und einige Meter tiefer liegt der Buchsgarten. Sein Grundriss lehnt sich an barocke Vorbilder an, wenn solche aus dieser Zeit dort auch nicht bekannt sind. Die Bepflanzung entspricht allerdings bewusst nicht der eines Barockgartens. 2014/15 wurde die Buchsbepflanzung entfernt und durch Blumenbeete ersetzt.

Der Oberdieckgarten war ursprünglich nur durch die Klostermauer vom Hofgarten abgeteilt. Durch den Bau des Löwentorgebäudes 1925 wurden die Gärten jedoch getrennt.

Alle diese Gärten werden von der Staatlichen Landesanstalt für Gartenbau Weihenstephan unterhalten. Teilweise sind die Gärten im Winter geschlossen. Für die Lehre an der Hochschule stehen weitere Gärten zur Verfügung, die jedoch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Nur wenige Meter nordöstlich des Marienplatzes befindet sich der Amtsgerichtsgarten. Er liegt neben dem früheren Gebäude des Amtsgerichts, in dem heute Teile der Stadtverwaltung untergebracht sind.

Der heutige Klostergarten Neustift war der Garten des gleichnamigen Klosters. Heute ist dies eine Grünfläche mit einem Bestand an großen Bäumen. Dort finden seit 1997 die Freisinger Gartentage statt. Der Gartenmarkt mit über hundert Ausstellern zieht während eines Wochenendes mehr als 10.000 Besucher an.

Museen

Im Gebäude des ehemaligen Knabenseminars befindet sich das Dombergmuseum, das Diözesanmuseum der Erzdiözese München und Freising. Es gilt nach den Vatikanischen Museen als das zweitgrößte kirchliche Museum der Welt. Seit Juli 2013 ist das Dombergmuseum allerdings „bis auf Weiteres“ geschlossen. Im Gebäude des Fürstbischöflichen Lyceums (Asamsaal) ist das Museum des Historischen Vereins Freising untergebracht. Es widmet sich vor allem der Stadtgeschichte. Im Bürgerturm, einem renovierten Turm der ehemaligen Stadtmauer, finden wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte statt. Etwas außerhalb liegt das Europäische Künstlerhaus im Schafhof.

Traditionelles und Festliches

Das Korbiniansfest lockt jedes Jahr zahlreiche Pilger aus der ganzen Welt in den Freisinger Dom. Der Korbiniansschrein in der Krypta des Doms wird außer bei der jährlichen Priesterweihe, die für das Erzbistum München und Freising immer in Freising stattfindet, nur bei diesem Fest in den Kirchenraum gebracht. Bei der Vesper, die das Fest beschließt, wird der Schrein feierlich durch den Kreuzgang des Domes getragen. Am Wochenende vor dem Korbiniansfest kommen tausende Jugendliche aus ganz Bayern und weit über seine Grenzen hinaus auf dem Domberg zusammen, um dort gemeinsam das Jugendkorbiniansfest zu feiern. Neben Gottesdiensten gibt es unter anderem Workshops und Diskussionsrunden.

Im September findet jedes Jahr das zehn Tage dauernde Freisinger Volksfest in den Luitpoldanlagen statt. Das Frühlingsfest an gleicher Stelle wurde durch das Uferlos Festival mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunsthandwerk und Auftritten von Künstlern auf mehreren Bühnen abgelöst. An einem Samstag im Juli findet das von Freisinger Sportvereinen organisierte Altstadtfest statt.

Prima leben und stereo, das Open Air am Vöttinger Weiher, findet seit 1991 am ersten Augustwochenende in Freising statt. Das Open-Air mit alternativer Gitarrenmusik wird jährlich von knapp 5.000 Gästen pro Tag besucht und ist seit vielen Jahren regelmäßig ausverkauft. Es wird vom Kulturverein Prima leben und stereo (PLUS) organisiert. Der gleiche Verein veranstaltet auch die Nacht der Musik, den Freisinger Advent und das Kino am Rang, bei dem eine Woche lang am Campus Weihenstephan Kinofilme unter freiem Himmel gezeigt werden.

Jeden Mittwoch und Samstag findet am Marienplatz und jeden Freitag am Kirchplatz in Neustift ein Wochenmarkt statt

Gäubodenstadt Straubing

Straubinger Ansichten

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern mit etwas mehr als 45.000 Einwohnern. Sie ist eines von vier niederbayerischen Oberzentren und Verwaltungssitz der Planungsregion Donau-Wald. Die Mittelstadt ist die größte Stadt im Gäuboden. Das Stadtgebiet Straubings erstreckt sich entlang der Donau in Ost-West-Richtung, wobei sich der Großteil südlich der Donau befindet. Laut der Stadt Straubing sind 68,1 % der Bevölkerung römisch-katholisch, 13,8 % evangelisch und 18,1 % gehören einer anderen oder keiner Glaubensgemeinschaft an.

Straubinger Stadtansicht mit Donau
Bild: Stahlstich “Straubinger Donauufer” von Johann Poppel um 1850

Angenehmes Klima

Wir finden in Straubing gemäßigtes Kontinentalklima vor. Durch den Bayerischen Wald im Norden, das niederbayerische Hügelland im Süden und die Lage in der niedrigen Flussebene ist die Stadt vor starken Winden geschützt. Kalte Winde aus Norden erreichen Straubing ebenso selten wie Föhnwinde aus Süden. Durch die Lage in der Donauebene bildet sich allerding häufig Nebel, vor allem in Frühling und Herbst.

Wärmster Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,1 Grad Celsius, kältester Monat ist der Januar mit −2,7 Grad Celsius im Mittel. Der größte Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 85 bis 91 Millimeter, die geringste von Februar bis April mit 47 bis 51 Millimeter und im Oktober mit durchschnittlich 53 Millimeter.

Geschichte der Stadt

Altertum

Dort, wo heute die Stadt Straubing liegt, lassen sich seit etwa 5600 v. Chr. (Jungsteinzeit) nahezu ohne Unterbrechungen menschliche Ansiedlungen nachweisen. Bedeutend ist dabei vor allem die frühbronzezeitliche Straubinger Kultur. Ab etwa 500 v. Chr. siedelten hier die Kelten der Hallstattkultur in einem Oppidum. Von ihnen stammt auch der erste erhaltene Siedlungsname Sorviodurum.

Ein einschneidendes Ereignis für die Region war die Eroberung durch die Römer um die Zeitenwende. Noch heute finden sich viele Spuren der etwa 400 Jahre dauernden römischen Herrschaft, darunter vier Kastelle und der bekannte Römerschatz, der im Gäubodenmuseum ausgestellt ist. Die Römer behielten den keltischen Ortsnamen Sorviodurum und bauten die Stätte zu einem bedeutenden Militärplatz an der osträtischen Donaugrenze aus. Die Kastelle beherbergten erst eine reguläre und später eine Canathener-Kohorte, d. h. eine Spezialeinheit von etwa tausend Bogenschützen aus der Gegend des heutigen Syrien.

Mittelalter

Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde Straubing fast übergangslos zu einem Siedlungszentrum der Bajuwaren, die sich vor allem im Bereich der alten römischen Siedlung um den heutigen Kirchhof von St. Peter zwischen Allachbach und Donau und des heutigen Stadtteils Alburg niederließen. Nach bajuwarischer Gepflogenheit wurde die neue Siedlung nach dem Sippenführer Strupo Strupinga genannt, woraus sich schließlich der Name Straubing entwickelte.

Nach Absetzung des letzten agilolfingischen Herzogs Tassilo wurde Straubing karolingisches Kammergut und kam unter Kaiser Otto dem Großen in Besitz des sächsischen Kaiserhauses, zuletzt an Kaiser Heinrich den Heiligen. Die erste urkundliche Erwähnung 897 fällt in diese Zeit. Kaiser Heinrich schenkte sein Gut zu Straubing seinem Bruder Bruno, damals Bischof von Augsburg. Nach dessen Tod 1029 ging die Grundherrschaft über das alte Straubing an das Augsburger Domkapitel über, von dessen Herrschaft sich die Stadt erst 1537 freikaufte. In die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts fällt schließlich als weithin sichtbares Symbol der Macht des Domkapitels der Neubau der Kirche St. Peter im romanischen Stil an der Stelle zweier Vorgängerbauten.

Der wittelsbachische Herzog Ludwig der Kelheimer setzte schließlich 1218 mit der Gründung der so genannten Straubinger Neustadt westlich des alten Siedlungszentrums ein deutliches Zeichen gegen die kirchliche Grundherrschaft des Augsburger Domkapitels, die nahe freie Reichsstadt Regensburg und die mächtigen Grafen von Bogen. Weitere Stadtgründungen in Niederbayern waren Landshut 1204 und Landau 1224.

Straubing entwickelte sich rasch zu einem Zentrum wittelsbachischer Herrschaft. Seit 1255 war die Stadt Sitz eines Viztums. Im 14. Jahrhundert entstanden der Stadtturm (Baubeginn 1316), die Basilika St. Jakob (um 1395) und der Stadtplatz. Heute stellt sich der gotische Stadtkern mit dem 800 m langen Stadtplatz als harmonischer Mix von gotischen Treppengiebeln, Renaissance-Erkern, Barock- und Rokokofassaden undklassizistischen Lisenen dar. Im Zuge der wittelsbachischen Erbteilungen wurde Straubing 1353 Hauptstadt des Herzogtums Straubing-Holland, das aber bereits 1425 im Mannesstamm erlosch und im Preßburger Schiedsspruch aufgeteilt wurde. Dennoch sind diese sieben Jahrzehnte für die Stadtgeschichte prägend wie keine andere Epoche.

Weitreichende Bekanntheit erlangte die Liebesgeschichte zwischen dem wittelsbachischen Erben Albrecht und der Baderstochter Agnes Bernauer, die 1435 in der Donau bei Straubing ein tragisches Ende fand. Als Sühne erbaute Herzog Ernst die Bernauer-Kapelle am Petersfriedhof, worin sich heute auch die Grabplatte findet.

Ab 1474 wurde der Befestigungsring um die Stadt erheblich erweitert. Um den Schiffsverkehr besser kontrollieren zu können und den für den Stadtsäckel wichtigen Zoll erheben zu können, verlegte man auch den Lauf der Donau durch die so genannte Bschlacht näher an die Stadt unter Nutzung des alten Altwasserarms.

Neuzeit

1568 fertigte der Drechslermeister Jakob Sandtner ein für diese Zeit erstaunlich präzises Modell seiner Heimatstadt Straubing an. Es ist heute ein herausragendes Dokument der Stadtgeschichte, das als Kopie im Gäubodenmuseum zu besichtigen ist. Sandtner erstellte im Auftrag des bayerischen Herzogs Albrecht V. weitere Stadtmodelle der damaligen Regierungsstädte München, Landshut, Ingolstadt und Burghausen. Diese und das Originalmodell von Straubing sind im Bayerischen Nationalmuseum in München zu besichtigen.

Im 16. Jahrhundert war Straubing das Zentrum der Reformation in Niederbayern, die Stadt musste sich aber schließlich der ausschließlichen Katholizität des Herzogtums Bayern beugen. Über die Rechtgläubigkeit der Stadt wachten ab 1614 die Kapuziner, ab 1631 die Jesuiten und andere Orden, die sich im 17. und 18. Jahrhundert dort niederließen, wie Ursulinen 1691, Franziskaner 1702 und Elisabethinen 1748, die sich vor allem um die Krankenpflege im Kloster Azlburg kümmerten.

Ein schwerer Schlag für Straubing war der Dreißigjährige Krieg: Rund 1800 der 4000 Einwohner fielen 1633 der schwedischen Besatzung oder der miteingeschleppten Pest zum Opfer. Sämtliche Anwesen um den Mauerring der Stadt wurden durch Beschuss zerstört. Erst Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich die Stadt davon erholt und wurde im Zuge der Barockisierung zu einer wichtigen Wirkungsstätte der Bildhauer- und Malerfamilie Asam. Zusammen schufen die Brüder Asam die Klosterkirche der Ursulinen.

1704 wurde Straubing von den Österreichern besetzt (Spanischer Erbfolgekrieg). Auch 1742 und 1743 überstand die Stadt Belagerungen durch österreichische Truppen. Die daraus resultierende Wirtschaftskrise gipfelte im Bankrott der Stadt und dem großen Stadtbrand von 1780, der weite Teile der nördlich des Stadtplatzes gelegenen Quartiere in Schutt und Asche legte. Nach der Säkularisation verlor Straubing weitgehend seine politische Bedeutung als Regierungs- und Verwaltungssitz – die Stellung als wichtigster Markt- und Handelsplatz im Gäuboden zwischen Regensburg und Passau blieb aber weitestgehend erhalten.

Nach dem Vorbild des Münchner Zentrallandwirtschaftsfestes wurde 1812 in Straubing ein Kreislandwirtschaftsfest ins Leben gerufen, das heutige Gäubodenvolksfest. Die beiden Teile des Stadtplatzes wurden anlässlich des Besuchs des Thronfolgerpaares in Ludwigsplatz und Theresienplatz umbenannt.

20. Jahrhundert

Seit Ende des 19. Jahrhunderts befand sich in Straubing das größte bayerische Zuchthaus, damals ein modern eingerichteter Neubau. Ende des 20. Jahrhunderts kamen als weitere Einrichtungen die Bayerische Justizvollzugsakademie  und eine Anstalt für forensische Psychiatrie hinzu. Heute sind in der Justizvollzugsanstalt Straubing Straftäter mit Freiheitsstrafen von mehr als fünf Jahren untergebracht.

Straubing gehörte zu den ersten bayerischen Städten, die am Ende des Ersten Weltkriegs von der Novemberrevolution erfasst wurden. Am 8. November 1918 befreite ein Demonstrationszug Gefangene. Bereits am Nachmittag des 9. November hatte sich ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet, abends noch ein Bürgerrat.

Der im März 1933 ermordete Straubinger Otto Selz war das erste jüdische Opfer der NS-Herrschaft in Deutschland. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge der Jüdischen Gemeinde in der Wittelsbacherstraße von SA-Männern verwüstet. An die 43 jüdischen Bewohner, die dem Holocaust zum Opfer fielen, erinnert seit 1988 eine Gedenktafel am Mahnmal für die Opfer der Kriege im Pulverturm, an die Opfer von Zwangsarbeit ein Gedenkstein auf dem Friedhof St. Peter.

In der Nachkriegszeit erlebte Straubing einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, der mit Namen wie der Skifirma Völkl oder dem Konzertelektronikhersteller Dynacord verbunden ist.

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hornstorf und Kagers eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten Alburg und Ittling. Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Unterzeitldorn (bis zum 26. April 1951 Zeitldorn) kamen am 1. Juli 1976 hinzu.

1989 fand in Straubing die bayerische Landesgartenschau statt, 1992 die Landesausstellung Bauern in Bayern. 1997 wurde die 1100-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt mit einem großen Bürgerfest am Stadtplatz abgehalten, die Deutsche Post gab aus diesem Anlass eine Sonderbriefmarke heraus. 2003 wurde die 650-Jahr-Feier des Herzogtums Straubing-Holland mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen.

21. Jahrhundert

Wichtige Entwicklungen der letzten Jahre waren die Einrichtung des Industriegebietes Straubing-Sand, die Ausweisung großer Neubaugebiete im Osten und Westen der Stadt sowie die Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe im Jahre 2001.

Das Wissenschaftszentrum Straubing, das Technologie- und Förderzentrum und C.A.R.M.E.N. arbeiten hier eng zusammen. Am Wissenschaftszentrum wurden mehrere Lehrstühle der beteiligten Hochschulen, ein Bachelor- (seit 2013) und ein Masterstudiengang (seit 2008) Nachwachsende Rohstoffe sowie eine Fraunhofer-Projektgruppe(seit 2009) eingerichtet. Aufgrund der wissenschaftlichen Aktivitäten am Kompetenzzentrum wurde Straubing am 11. August 2007 durch Edmund Stoiber der Titel „Wissenschaftsstadt“ verliehen.

Straubing war von den Jahrhunderthochwässern 2002 und 2013 betroffen, aufgrund des nach dem Hochwasser von 1988 verbesserten Hochwasserschutzes entstanden jedoch nur vergleichsweise geringe Schäden.

Sehenswertes und Kultur

Veranstaltungen

  • Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau (jährlich): zweitgrößtes Volksfest Bayerns
  • Agnes-Bernauer-Festspiele (alle vier Jahre, wieder 2019)
  • Internationales Musikfestival Bluval (jährlich)
  • Jazzfestival Bluetone (jährlich, vor 2012 unter dem Namen „Jazz an der Donau“ bekannt)
  • Frühlingsfest, seit 2014 unter dem Namen ökovita (jährlich)
  • Altstadtfest (jährlich)
  • Bürgerfest (ursprünglich alle zwei Jahre, zuletzt 2015)

Theater

  • Theater am Hagen (Zweigtheater des Landestheaters Niederbayern)
  • AnSTATT-Theater (Theater im Alten Schlachthof)
  • Volksbühne
  • Ateliertheater im ehemaligen Kaufhaus Paul

Musik

  • 1. Straubinger Akkordeonorchester 1973
  • Freies Fanfarenkorps Straubing
  • Collegium Musicum Straubing
  • Kammerchor Straubing
  • Niederbayerisches Kammerorchester
  • Volkschor Straubing
  • Stadtkapelle Straubing
  • Konzertfreunde Straubing
  • Anton-Bruckner-Gymnasium (Gymnasium mit musischem Zweig)
  • Bandhaus Straubing

Museen

  • Gäubodenmuseum mit dem Straubinger Römerschatz (darunter Teile von Paraderüstungen der römischen Reitertruppe)
  • Museum im Herzogsschloss (wechselnde Ausstellungen)

Bauwerke

  • Stadtturm
  • Herzogsschloss
  • Rathaus mit historischem Rathaussaal
  • Romanische Kirche St. Peter mit Friedhof St. Peter
  • Basilika St. Jakob und St. Tiburtius mit dem Moses-Fenster nach einem Entwurf von Albrecht Dürer. Basilica minor seit 1989.
  • Karmelitenkirche Hl. Geist des Karmelitenklosters Straubing: gotische Hallenkirche, erbaut von Hans von Burghausen
  • Ursulinenkirche: letztes gemeinsames Werk der Brüder Asam
  • Kirche St. Veit: 1393 als Votivkirche erbaut, im 18. Jahrhundert barockisiert
  • Dreifaltigkeitssäule
  • Wasserturm
  • Wallfahrtskirche Sossau im gleichnamigen Ortsteil

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Tiergarten Straubing: einziger Zoo Ostbayerns
  • Persiluhr (an der Kreuzung Innere Passauer Straße, Mühlsteingasse und Heerstraße): Orientierungs- und Treffpunkt

Das hessische Darmstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten

Darmstadts Hundertwassersiedlung

Darmstadt ist eine kreisfreie Großstadt im südlichen Hessen, Verwaltungssitz des Regierungsbezirks und des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Die Stadt gehört zum Rhein-Main-Gebiet und ist eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen. Darmstadt hat etwa 154.000 Einwohner, die Stadtregion um die 431.000 Einwohner.

Hundertwasseranlage in Darmstadt
Bild: #Waldspirale# nennt sich die vom Wiener Künstler Hundertwasser konzipierte Wohnanlage im Darmstädter Bürgerparkviertel

Darmstadt ist nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Kassel die viertgrößte Stadt des Landes Hessen. Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt am Main und Offenbach.

Die Lage Darmstadts

In Darmstadt treffen vier Naturräume aufeinander: Der Westen des Stadtgebiets befindet sich in der Oberrheinischen Tiefebene. Daran schließt sich im südlichen Stadtgebiet nach Osten hin der schmale Saum der Bergstraße an, die hier ihren Beginn hat. Der Südosten des Stadtgebiets zählt bis etwa zur Mathildenhöhe zum Vorderen Odenwald. Der nördlichste Punkt des Odenwaldes liegt an der B 26 in der Nähe des Institutes für Botanik und Zoologie. Der Nordosten Darmstadts hingegen zählt zum Naturraum Messeler Hügelland. Die Stadt wird unter anderen vom Darmbach und im südlichen Stadtteil Eberstadt von der Modau durchflossen.

Sehenswürdigkeiten

Mathildenhöhe

mathildenhoehe-darmstadt
Bild: Die Mathildenhoehe mit dem Hochzeitsturm, dem Alice-Hospital und der russischen Kapelle

Die Mathildenhöhe, mit 180 Metern über NN die höchste Erhebung der Darmstädter Innenstadt, war schon im 19. Jahrhundert eine Gartenanlage des großherzoglichen Hofes und wurde 1833 im Stil eines Englischen Landschaftsparks umgestaltet.

Darmstädter Katakomben

Diese Bezeichnung wird umgangssprachlich für die Gewölbekeller, Tunnel und Gänge, die sich unter Tage zwischen Dieburger Straße und Lucasweg befinden und sich bis zur Mathildenhöhe ziehen, verwendet. Während es sich bei Katakomben um Leichengewölbe handelt, wurde diese Anlage geschaffen, um Bierkeller aus dem 19. Jahrhundert zu beherbergen.

Ausstellungshalle der Mathildenhöhe

Unter den Ausstellungshallen der Mathildenhöhe befindet sich ein Wasserspeicher. Der Hochbehälter entstand 1877–80 nach Plänen des Ingenieurs Otto Lueger. Er besteht aus zwei mit Klinkern gemauerten Kammern mit je sechs über Längsgurte verbundenen Tonnengewölben.

Darmstädter Künstlerkolonie

Die Kolonie war einerseits eine größtenteils mäzenatisch finanzierte Gruppe von Künstlern, die zwischen 1899 und 1914 – idealerweise bei übereinstimmenden künstlerischen Anschauungen – gemeinsam tätig waren. Andererseits bezeichnet der Begriff auch die Wirkungsstätte und die von den Künstlern errichteten Bauten auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, in denen diese lebten und arbeiteten. Die Künstler konnten zu günstigen Konditionen Grundstücke erwerben und darauf ein Wohnhaus errichten, das während der Ausstellung als Musterhaus zu zeigen war. So sollten die Bemühungen zur Zusammenführung von Architektur, Innenarchitektur, Kunsthandwerk und Malerei an konkreten gebauten Beispielen gezeigt werden.

Hochzeitsturm

Das Wahrzeichen Darmstadts ist der 48,5 m hohe Hochzeitsturm, der auf der Mathildenhöhe steht. Der Architekt Joseph Maria Olbrich gestaltete den 1908 fertiggestellten Backsteinturm im Auftrag der Stadt Darmstadt. Markant sind die fünf abschließenden Bögen des Daches, die an eine ausgestreckte Hand erinnern, weshalb er auch „Fünffingerturm“ genannt wird. Der Turm wird dem Jugendstil zugeordnet. Als Gebäude gehört er zum Komplex des damals neuen Wasserreservoirs und der Ausstellungshalle und Gemeinschaftsateliers der Künstlerkolonie.

Russische Kapelle

Ein weiteres markantes Gebäude auf der Mathildenhöhe ist die Russische Kapelle. Das Wasserbecken vor der Russischen Kapelle stammt von Albin Müller. Vor der Kirche befindet sich eine im Jahre 1914 im Jugendstil erbaute Brunnenanlage. Sie wurde ebenfalls nach einem Entwurf von Albin Müller errichtet.

Rosenhöhe

Kletterrosenkuppel

Die Rosenhöhe, ein im Jahre 1810 angelegter Landschaftspark mit einer später hinzugefügten Rosensammlung, bildet im Zusammenspiel mit der Mathildenhöhe, den Jugendstilhäusern und dem Hochzeitsturm ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Ein Teil des Parks dient der Familie der ehemaligen Großherzöge als Begräbnisort. Der Park dient heute als Naherholungsgebiet und ist auch ein beliebtes Ziel für Rosenfreunde. Neben der Vielzahl von Rosen findet man hier auch weitläufige Wiesen, Obstwiesen, Mammutbäume und andere seltene Baumarten.

Residenzschloss

Im Zentrum der Innenstadt befindet sich das Darmstädter Residenzschloss. Es ist ein Gebäudekomplex aus sechs Jahrhunderten, wobei die letzten Bauänderungen im 18. Jahrhundert durch Landgraf Ernst Ludwig entstanden. In der Brandnacht 1944 brannte das Schloss bis auf die Außenmauern nieder. Nach dem Wiederaufbau war der äußere Zustand der Vorkriegszeit weitestgehend wiederhergestellt.

Heute wird das Schloss zu großen Teilen von der TU Darmstadt genutzt. Im Glockenbau befindet sich das Schlossmuseum, das unter anderem die Großherzoglich-Hessische Porzellansammlung beherbergt.

Jagdschloss Kranichstein

Das Jagdschloss Kranichstein, welches 1578 für Landgraf Georg I. gebaut wurde, befindet sich im Norden Darmstadts. Es beherbergt heute eine Ausstellung von Jagdwaffen und Jagdgeräten aus den Jahren bis 1769, wobei zahlreiche Gemälde die Jagd des Fürsten illustrieren. Außerdem befindet sich unter anderem ein Hotel in dem Gebäudekomplex.

Burgruine Frankenstein

 

Burgruine Frankenstein

Die Ruine ist eine historische Trutz- oder Wehrburg mit zwei Türmen, Burgmauern und vorgelagertem Pulverturm. Sie befindet sich in 370 m Höhe auf dem Schlossberg, südöstlich des Darmstädter Stadtteils Eberstadt gelegen auf der Gemarkung des Mühltaler Ortsteils Nieder-Beerbach. Berühmtheit verdankte die Burg einer geschäftstüchtigen Vermarktung, wonach sie als Namensgeber für Mary Shelleys bekanntes Buch Frankenstein oder der moderne Prometheus dargestellt wurde. Freilich gibt es dafür keinen wissenschaftlich haltbaren Beleg. Und erst in den letzten Jahrzehnten zusätzlich auch dadurch, dass seit den 1970er Jahren auf der Burg eines der größten Halloweenfeste Deutschlands stattfindet.

Waldspirale

Die Waldspirale (siehe Bild oben) ist der Name eines Wohnkomplexes, der vom Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet und im Jahr 2000 fertiggestellt wurde. Bauträger ist der Bauverein Darmstadt. Das Gebäude ist das letzte Werk Hundertwassers vor seinem Tod. Es hat sieben Stockwerke, die mit Wohnungen ausgestattet sind. Die meisten sind aus Kostengründen allerdings nicht wie die Fassade im Hundertwasser-Stil gehalten, sondern mit geraden Linien und rechten Winkeln gebaut. In den obersten drei Stockwerken befindet sich ein Restaurant. Von der Aussichtsterrasse sieht man die Frankfurter Skyline sowie den Taunus und Ausläufer des Odenwalds.

Stadtkirche

Die Stadtkirche geht auf eine Marienkapelle zurück, die 1369 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Das Langhaus entstand in der Spätgotik, der Chor vermutlich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Insbesondere das Netzgewölbe des Chores ist bemerkenswert.

Die Ludwigskirche

Blickt man vom Luisenplatz die Wilhelminenstraße hinauf, so sieht man den mächtigen klassizistischen Kuppelbau der Ludwigskirche. Sie wurde zwischen 1822 und 1827 von Georg Moller als erste katholische Kirche Hessen-Darmstadts seit der Reformation erbaut.

Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche ist die alte Dorfkirche des bis 1937 selbstständigen Ortes Arheilgen. Seit 1960 trägt sie den Namen „Auferstehungskirche“ und ist die Kirche der Evangelisch-Lutherische Auferstehungsgemeinde in Darmstadt-Arheilgen.

Luisenplatz

Der Luisenplatz ist der zentrale Platz Darmstadts. Hier beginnt die Fußgängerzone und hier halten alle wichtigen Bus- und Straßenbahnlinien. Angelegt wurde er im 18. Jahrhundert. In seiner Mitte steht das Ludwigsmonument. Am Rand befinden sich das Regierungspräsidium, das Merckhaus, das Luisencenter und die Zentrale der Sparkasse Darmstadt. Um die Weihnachtszeit steht auf dem Luisenplatz der größte Weihnachtsbaum Darmstadts.

Altes Rathaus und Marktplatz

Darmstadt um 1900

Das Alte Rathaus ist ein Bürogebäude in Darmstadt und ein hessisches Kulturdenkmal. Das älteste Darmstädter Rathaus wurde im Jahr 1397 als spielhus erstmals erwähnt. In den Jahren 1566–1569 wurde auf der Marktplatzsüdseite ein neues Rathaus mit Steinunterbau und Fachwerkgeschossen erbaut. In den Jahren 1598–1601 wurde an der gleichen Stelle ein neues, vollständig steinernes Rathaus errichtet. Nach einer Außenrenovierung im Jahr 1914 wurde das Alte Rathaus in den Jahren 1926/27 innen komplett erneuert. Bei einem Luftangriff im Jahr 1944 wurde das Alte Rathaus stark zerstört. In den Jahren 1954/55 wurde das Alte Rathaus vollständig wieder aufgebaut. An der Westseite erhielt das Bauwerk Arkaden.

Der Herrngarten oder Herrengarten

Der Herrngarten ist der größte und älteste Park der Stadt. Seine Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, als er aus drei größeren und mehreren kleineren Gärten entstand. 1918 wurde der Garten verstaatlicht und in Richtung Bürgerpark verändert: Es wurden Spielplätze eingerichtet und ein modernes halbrundes Stahl-Glas-Gebäude zum Café ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Park zerstört, erfreut sich aber heute wieder großer Beliebtheit. Halbjährlich kann man hier von Frühling bis Herbst den Biergarten und das Restaurant nutzen.

Prinz Georg Garten

Angrenzend an den Herrngarten entstand im 18. Jahrhundert ein Garten mit einer Vielfalt an historischen Zier- und Nutzpflanzen. In diesem kleinen nach französischen Vorbildern formal angelegten Park liegen in Haupt- und Querachse als Blickpunkte das Prinz-Georg-Palais und das Pretlack’sche Gartenhaus. Als geometrisch-formale Komposition ist der Prinz-Georg-Garten ein Kleinod des Gartenbaus im Rokoko-Stil mit Sonnenuhren und rauschenden Fontänen.

Die Orangerie

Die Orangerie wurde von 1719 bis 1721 vom Architekten Louis Remy de la Fosse in Bessungen gebaut. Das kleine Schlösschen, welches nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise als Theater gedient hat, war ursprünglich eine Winterherberge für die Orangenbäume des Parks. Heute wird das Gebäude für Konzerte und Tagungen benutzt.

Der angeschlossene Park wurde von Hofgärtner Johann Kaspar Ehret gestaltet. Die barocke Anlage ist symmetrisch angeordnet, und besteht aus Rasenflächen, Fontainen und Alleen. Auch heute noch sind im Sommer die Südfrüchte zu bestaunen.

Steinbrücker Teich

Als eines der beliebtesten Freizeitareale der Darmstädter Bürger zählt das Freizeitzentrum rund um den Steinbrücker Teich. Es handelt sich um einen künstlich angelegten See mit einer Insel im Innern, welcher Teil des ehemals ummauerten Jagdgebietes des Großherzogs Ludwig von Hessen im Darmstädter Stadtwald angelegt wurde. Heute bilden die Wiesen und der Wald rund um den Teich ein beliebtes Naherholungsgebiet, mit einem breiten Freizeitangebot wie Tret- und Ruderbootverleih, Minigolf, ein Ponyhof, Grillwiesen, und einem beliebten Restaurant.

Botanischer Garten

Der Botanische Garten Darmstadts wurde 1874 auf dem heutigen Gelände im Osten der Stadt angelegt und gehört heute zur TU Darmstadt.

Tierpark Vivarium

Das Vivarium wurde 1965 auf einem vier Hektar großen Gelände am östlichen Stadtrand eröffnet. Der Tierpark zeigt über 700 Kleintiere in 150 Arten.

Kultur

Theater

In Darmstadt befinden sich mehrere Theater. Das bekannteste ist das in den letzten Jahren sanierte Staatstheater mit Großem Haus, dem Kleinen Haus und den Kammerspielen. Im Theater HalbNeun reicht das Portfolio vom Kabarett „Kabbaratz“ bis zu Auftritten von Musikgruppen.

In Bessungen findet sich das Kindertheater „Kikeriki“ und das in der ehemaligen Bessunger Turnhalle aufgeführte Erwachsenen-Puppentheater „Comedy-Hall“ mit verschiedenen Programmen. Die Vorstellungen der „Darmstädter Neuen Bühne“ sind regelmäßig ausverkauft. Mit dem „Theater Moller Haus“ verfügt die freie Theaterszene in Darmstadt über eine eigene Spielstätte.

Museen

Das Hessische Landesmuseum ist ein Universalmuseum mit zahlreichen und umfangreichen Dauerausstellungen, u. a. zu Funden aus der Grube Messel und dem Werkkomplex Joseph Beuys. Im Hessischen Landesmuseum finden sich im Untergeschoss Schmuck, Gerät und Möbel des Jugendstils u. a. von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens und Henry van de Velde.

Das wichtigste Museum zum Jugendstil ist das Museum Künstlerkolonie im Ernst-Ludwig-Haus auf der Mathildenhöhe. Es zeigt die Geschichte der Darmstädter Künstlergemeinschaft von 1899 bis 1914 und das künstlerische Schaffen ihrer Mitglieder.

Auf der Mathildenhöhe geht es aber nicht nur um die Vergangenheit der Gestaltung: Im Design Haus Darmstadt werden abwechselnd von den dort ansässigen Instituten Design Zentrum Hessen e. V. und dem Institut für Neue Technische Form – INTEF Ausstellungen gezeigt.

Darmstadt wurde in den vergangenen Jahrhunderten geprägt durch seine Funktion als Residenzstadt. Dazu bietet das Schlossmuseum im Glockenbau des Schlosses einen Überblick über 250 Jahre höfischen Lebens. Am Rande des Herrngartens liegt das barocke Prinz-Georg-Palais mit der Großherzoglich-Hessischen Porzellansammlung. Teil der umfangreichen dort ausgestellten Bestände ist auch die weltweit größte Sammlung an Kelsterbacher Porzellan. Im Jagdschloss Kranichstein, einem der wenigen noch erhaltenen Renaissance-Jagdschlösser in Deutschland, befindet sich heute ein Jagdmuseum mit Jagdwaffen und -geräten, Einrichtungsgegenständen und Gemälden mit Jagddarstellungen.

Die Kunsthalle Darmstadt präsentiert im Jahr vier bis fünf Ausstellungen von nationalem und internationalem Rang. Schwerpunkt sind die Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst.

Auch Technikgeschichte ist in Darmstadt in verschiedensten Formen zu besichtigen: Das Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein zeigt Lokomotiven, Wagen und anderes historisches Eisenbahnmaterial in originalgetreuer Umgebung. Im Haus für Industriekultur sind eine Ausstellung von Maschinen aus der Druckindustrie, Schriftgießerei und alte Techniken des Buchdrucks zu finden.

Der Stadtgeschichte widmen sich weitere kleinere Museen: Das Altstadtmuseum im Hinkelsturm, dem letzten Wehrturm der Stadt, erinnert an die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Altstadt Darmstadts u. a. mit einem Modell der Altstadt von 1930. Das Wixhäuser Dorfmuseum ist ein Heimatmuseum in einem fränkischen Fachwerkbauernhaus mit alten Möbeln und Hausrat aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Musik

Die Stadt Darmstadt beherbergt die Akademie für Tonkunst, das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD) und das Jazzinstitut Darmstadt. Veranstaltungen wie die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik und das Darmstädter Jazzforum haben über die Jahrzehnte dazu beigetragen, dass die Stadt ein wichtiger internationaler Begegnungsort für Musiker und Musikwissenschaftler geworden ist.

In Darmstadt gibt es verschiedene bekannte Chöre, darunter den Bach-Chor Darmstadt e. V., die Darmstädter Kantorei, den Konzertchor Darmstadt e. V., die Kirchenmusik in der Pauluskirche Darmstadt, den SurpriSing Chor 2002 Darmstadt e. V. und das Vocalensemble Darmstadt e. V. Weiterhin sind zu nennen die Darmstädter Residenzfestspiele e. V., die Darmstädter Hofkapelle, Marching Devils e. V., Chor und Orchester der TU Darmstadt und der Musikzug Darmstadt e. V.

Seit 1999 findet jährlich an vier Tagen Ende Mai das Schlossgrabenfest statt.

Darüber hinaus gilt Darmstadt als Hochburg der klassischen Gitarre. Davon zeugen unter anderem die jährlich stattfindenden Darmstädter Gitarrentage, die stets im Dezember internationale Größen der Gitarrenszene in die Stadt locken.

Die Straße der Kaiser und Könige

Straße der Kaiser und Könige ist die Bezeichnung für eine Ferienstraße, die im Südosten Bayerns ihren Ursprung aufweist. Die Route auf majestätischen Spuren entlang der Donau führt Sie vorbei an den Städten Passau und Regensburg über Linz und Wien bis nach Budapest. Faszinierende Natur und erhabene Kloster, praechtige Gotteshäuser, prachtvoll restaurierte mittelalterliche Burgen, prunkvolle Residenzen und Schlösser ziehen sich am Strom entlang.

Steckbrief der Ferienstraße

LÄNGE: ca. 750 km

Strasse der Kaiser und Koenige
Bild: Route der Ferienstrasse “Kaiser und Koenige” von Regensburg (Ratisbona) nach Budapest

THEMATIK: Entlang der Donau auf den Spuren der Kaiser und Könige

HIGHLIGHTS:

Regensburg : Unesco Weltkulturerbe, Schloss Emmeram, Regensburger Dom(spatzen)

Regensburger Ansichten
Bild: Regensburg mit Dom St. Peter und Steinerner Brücke

Donaustauf : Ruhmeshalle Walhalla

Ruhmeshalle Innenansicht
Bild: Im Inneren der Ruhmeshalle in Donaustauf

Metten : Klosteranlage

Metten Kloster
Bild: Frontansicht des Klosters in Metten (Postkarte)

Deggendorf : mittelalterliches Zentrum, Römerschatz, gotisches Rathaus

Deggendorfer Rathaus
Bild: Deggendorfer Rathaus mit Altstadt

Niederalteich : Klosteranlage

Klostermauern Niederalteich
Bild: Kloster Niederalteich

Passau : Altstadt, Residenz, Dom, Donauschiffahrt

Passau in Bayern
Bild: Blick auf Passau

Straubing : Herzogsschloss, Stadtturm

Stadtturm in Straubing
Bild: Straubinger Stadtturm

ÖSTERREICH
Linz : Schloss, Brucknerhaus

Linzer Schlossansicht
Bild: Linzer Schloss

Wien : Schloss, Sisi-Museum

Wiener Schloss Schoenbrunn mit Eingangsbereich
Bild: Schloss Schönbrunn, Wien

UNGARN
Gödöllö : Schloss

Gödöllö : Schloss
Bild: Schloss Gödöllö

Budapest : historisches Burgviertel, historische Heilbäder

Burg Budapest
Bild: Burg zu Budapest (Postkarte)