Feiertage in Bayern 2018

Die gesetzlichen Feiertage für Bayern im Jahr 2018

Bayrische Feierage 2018
Auch im neuen Jahr 2018 sind im bayrischen Bundesland wieder einige interessante Feiertage dabei, die man zur Gestaltung von Brückentagen verwenden kann. Damit machen wir uns wieder ein oder mehrere verlängerte Wochenenden.

Feiertagskalender 2018 Bayern

Montag 01.01.2018 Neujahrstag
Samstag 06.01.2018 Heiligen Drei Könige
Freitag 30.03.2018 Karfreitag
Montag 02.04.2018 Ostermontag
Montag 01.05.2018 1. Maifeiertag
Donnerstag 10.05.2018 Christi Himmelfahrt
Montag 21.05.2018 Pfingstmontag
Donnerstag 31.05.2018 Fronleichnam
Dienstag 15.08.2018 Mariä Himmelfahrt*
Mittwoch 03.10.2018 Tag der Deutschen Einheit*
Dienstag 31.10.2018 Reformationstag*
Donnerstag 01.11.2018 Allerheiligen
Dienstag 25.12.2018 1. Weihnachtsfeiertag
Mittwoch 26.12.2018 2. Weihnachtsfeiertag

Anm.: * Mariä Himmelfahrt gilt in überwiegend katholischen Gemeinden. *Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Die Anzahl der Feiertage in Bayern im Jahr 2018 liegt bei 13. Im gesamtdeutschen Durchschnitt liegt Bayern damit im oberen Mittelfeld. Der für die evangelischen Gläubigen wichtige Buß- und Bettag zählt nicht zu den gesetzlichen Feiertagen in Bayern, an diesem Tag sind jedoch landesweit die Schulen geschlossen. In der Stadt Augsburg ist zudem der 8. August (lokales Friedensfest) gesetzlicher Feiertag.

Urlaubsplanung im Jahr 2018 mit den Brückentagen

Um sich die besten Urlaubschancen zu sichern, sollte man als Arbeitnehmer einen entsprechenden Kalender haben. Um die Brückentage 2018 perfekt nutzen zu können, gibt es den Brückentagskalender. Hier finden Sie schnell die passenden Frei-Tage, um sich mit möglichst wenig Urlaubstagen möglichst viel freie Zeit zu schaffen.
Machen Sie die am besten so zeitig, dass die vor ihren Kollegen zum Zug kommen!
Da die meisten Arbeitnehmer normalerweise am Wochenende frei haben, sind die Brückentage um diese Zeit herum geplant.

Fasching und Karnevalszeit in 2018

Donnerstag 08.02.2018 Weiberfasnacht
Montag 12.02.2018 Rosenmontag
Dienstag 13.02.2018 Fasnacht
Mittwoch 14.03.2018 Aschermittwoch

Im Fasching 2018 wird es auch wieder hoch her gehen, als Kind ist die Vorfreude groß, aber auch viele Erwachsene sehnen sich fast ein Jahr lang immer wieder nach der tollen Karnevalszeit.

Israelitische Feiertage in Bayern 2018

Geschützte israelitische Feiertage in Bayern

das Osterfest (die ersten zwei und die letzten zwei Tage),
das Wochenfest (zwei Tage),
das Laubhüttenfest (die ersten zwei und die letzten zwei Tage),
das Neujahrsfest (zwei Tage),
der Versöhnungstag (ein Tag).

Handlungsvorschriften während dieser Tage

An den israelitischen Feiertagen sind während der ortsüblichen Zeit des Hauptgottesdienstes in der Nähe von Synagogen und sonstigen, der israelitischen Kultusgemeinde zu gottesdienstlichen Zwecken dienenden Räumen verboten:
– alle vermeidbaren lärmerzeugenden Handlungen, soweit sie den Gottesdienst stören könnten.
– öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel, Auf- und Umzüge.

Als ortsübliche Zeit des Hauptgottesdienstes gilt die Zeit zwischen 7.00 Uhr und 11.00 Uhr, wobei die Gemeinden diese Zeiten an die örtlichen religiösen Gewohnheiten anpassen können. An den israelitischen Feiertagen haben die bekenntniszugehörigen Schüler an den Schulen aller Gattungen unterrichtsfrei. An den israelitischen Feiertagen steht den bekenntniszugehörigen Arbeitnehmern sämtlicher öffentlichen und privaten Betriebe und Verwaltungen das Recht zu, von der Arbeit fernzubleiben.

Schutz der Sonn- und Feiertage

An den Sonntagen und den gesetzlichen Feiertagen sind öffentlich bemerkbare Arbeiten, die geeignet sind, die Feiertagsruhe zu beeinträchtigen, verboten, soweit auf Grund Gesetzes nichts anderes bestimmt ist.
Während der ortsüblichen Zeit des Hauptgottesdienstes sind außerdem verboten:
– Alle vermeidbaren lärmerzeugenden Handlungen in der Nähe von Kirchen und sonstigen zu gottesdienstlichen Zwecken dienenden Räumen und Gebäuden, soweit diese Handlungen geeignet sind, den Gottesdienst zu stören.
– öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen; erlaubt sind jedoch Sportveranstaltungen und die herkömmlicherweise in dieser Zeit stattfindenden Veranstaltungen der Kunst, Wissenschaft oder Volksbildung, soweit sie nicht unter Nummer 1 fallen.
– Treibjagden.

Diese Verbote gelten nicht

– für den Betrieb der Deutschen Bundespost, der Deutschen Bundesbahn und sonstiger Unternehmen, die der Personenbeförderung dienen,
– für Instandsetzungsarbeiten an Verkehrsmitteln, soweit sie zur Weiterfahrt erforderlich sind,
– für unaufschiebbare Arbeiten, die zur Befriedigung häuslicher oder landwirtschaftlicher Bedürfnisse, zur Abwendung eines Schadens an Gesundheit oder Eigentum, im Interesse öffentlicher Einrichtungen oder zur Verhütung oder Beseitigung eines Notstandes erforderlich sind,
– für leichtere Arbeiten in Gärten, die von den Besitzern oder ihren Angehörigen vorgenommen werden,
– für den Betrieb von Autowaschanlagen an Sonn- und Feiertagen – ausgenommen Neujahr, Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, 1. Mai, Pfingstsonntag, Pfingstmontag sowie Erster und Zweiter Weihnachtstag – ab 12.00 Uhr, wenn die Gemeinde dies in ihrem Gemeindegebiet durch Verordnung zugelassen hat.

Das oberbairische Freising

Freising ist eine Kreisstadt und Universitätsstadt in Bayern. Freising ist neben München das einzige Oberzentrum in der Region München. Sie liegt an der Isar ungefähr 30 Kilometer nordöstlich von München. Die Stadt war Herzogssitz im ersten bairischen Stammesherzogtum und erlangte als frühmittelalterlicher Bischofssitz und später als Zentrum des Hochstifts Freising große Bedeutung. Also haben sichs hier die geistlichen Choleriker und Weinsäufer gut gehen lassen, auf Kosten des Plebs.

Freising Obb
Bildschirmfoto: Vorschaubild aus Googles Maps. “Freising” in Oberbayern. Zum Vergrössern klicken Sie einfach auf das Bild, das sich dann in der Groesse von 599x266Pixel zeigt. Falls Sie es noch GROESSER haben wollen, geben Sie einfach bei Google Maps den Suchbegriff “Freising” ein.

 

Mit dem Aufstieg Münchens und der Säkularisation verlor die Stadt an Bedeutung. Heute ist Freising Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises. Rund um das ehemalige Kloster Weihenstephan liegen das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München sowie die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Direkt vor den Toren der Stadt im Erdinger Moos befindet sich der Flughafen München.

Die Stadt liegt auf etwa 450 Metern ueber NN, je nachdem wo man gerade unterwegs ist kann es auch mal etwas mehr sein. Die etwa 46.000 Seelen teilen sich das Nummerntaferl FS. Freising liegt im Übergangsbereich zwischen feuchtem Atlantik- und trockenem Kontinentalklima. Durch diese Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft, kommt immer drauf an. Mal regnet es und mal scheint die Sonne, aber im Winter ist es meist doch trotz allem kalt und im Sommer – wie? Ja sauheiss manchmal. Als Landschaftsschutzgebiete sind das Freisinger Moos, das Gelände entlang der Isar sowie das Ampertal und dessen Hänge ausgewiesen. Teile des Freisinger Mooses und der Auwald entlang der Isar sind als Fauna-Flora-Habitate geschützt.

Älteste Spuren menschlicher Besiedelung des Freisinger Gebietes offenbarten Ausgrabungen auf dem Domberg im Jahr 1976, die Keramik und Hornsteingeräte zu Tage förderten. Diese Funde wurden der jungneolithischen Münchshöfener Kultur zugeordnet. Weitere Zeugnisse sind umfangreiche Funde aus der frühen Bronzezeit und der Urnenfelderzeit. Auch eine Römerstraße an der Isar ist Archäologen bekannt. Eine kontinuierliche Besiedlung ist bisher zwar nicht zweifelsfrei belegt, wegen der exponierten landschaftlichen Lage des Dombergs aber höchstwahrscheinlich. Also war der Neandertaler wohl eher nicht dort unterwegs, aber die Roemer habens sich gemuetlich gemacht. Der ursprüngliche Stadtname, der Siedlung eines Frigis bedeutet, geht möglicherweise auf eine Ortsgründung vor der Völkerwanderung zurück und ist vermutlich keltischer Herkunft.

Neuere Geschichte der Stadt

Aufsehen erregte in Freising 1976 der Entführungsfall Richard Oetker. Der Industriellensohn wurde am 14. Dezember auf dem Parkplatz der Technischen Universität München in Weihenstephan entführt. Zwei Tage später und nach Zahlung von 21 Millionen DM Lösegeld wurde er in der Umgebung freigelassen.

1989 feierte Freising das Jubiläum 1250 Jahre Geistliche Stadt und 1996 1000 Jahre Marktrecht Freising.

Zwischen 1988 und 1995 wurde das zwischen zwei Moosacharmen direkt an der Altstadt liegende Gebiet am Wörth grundlegend umgestaltet. Auf den durch Verlegung der Stadtgärtnerei freigewordenen Flächen und einem Parkplatz wurden Neubauten und ein Parkhaus errichtet.
Der Flughafen München liegt seit 1992 vor den Toren der Stadt.
Große städtebauliche Veränderungen und einen massiven Zuwachs an Einwohnern hatte Freising seit dem Bau des Flughafens München Franz Josef Strauß im Jahr 1980 und dessen Eröffnung 1992. Der zum Teil auf der Gemarkung der Großen Kreisstadt liegende Flughafen ist nur 5 km vom Zentrum der Stadt und 3 km vom Stadtteil Lerchenfeld entfernt. Der geplante Bau der 3. Start- und Landebahn, die den Flughafen noch näher an Freising heranführen würde, wird in Freising sehr kritisch gesehen. Der Freisinger Ortsteil Attaching wäre davon stark betroffen, da er in niedriger Höhe überflogen werden würde.

1993 schloss der Traktorenhersteller Schlüter sein Werk. Dieses war mehr als 15 Jahre Industrieruine am westlichen Stadtrand und wurde 2009 als Einkaufszentrum umgebaut.

Beim Amoklauf von Eching und Freising eines ehemaligen Schülers an der Wirtschaftsschule am 19. Februar 2002 starb der Schulleiter; seine Frau und ein Religionslehrer wurden angeschossen. Zwei weitere Menschen wurden in der nahegelegenen Gemeinde Eching erschossen.

Nach etwas mehr als 200 Jahren verließen 2004 die letzten Soldaten die Garnisonsstadt Freising. Als letzte wurde die General-von-Stein-Kaserne aufgelöst. Alle drei Kasernengelände wurden oder werden als Wohngebiete umgewidmet, wobei Teile der Bebauung erhalten bleiben.

Am 14. September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. zum Abschluss seiner Bayern-Reise die Stadt Freising. Er fuhr durch die Freisinger Altstadt und traf sich im Dom mit dem versammelten Klerus der Erzdiözese. Er hatte als Josef Ratzinger ab 1946 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising Theologie und Philosophie studiert, war 1951 im Freisinger Dom zum Priester geweiht worden und war ab 1954 Theologieprofessor in Freising und München.

Stadtansicht Freising 1698
Foto: Ostansicht Freisings im Jahr 1698

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Interessante Bauwerke

Der Dom St. Maria und St. Korbinian – oft verkürzt Mariendom genannt – war Kathedralkirche und Bischofssitz des früheren Bistums Freising, bevor dieser Sitz im Jahr 1821 für das Erzbistum München und Freising nach München verlegt und die bürgerliche Frauenkirche (München) zur Kathedrale des Erzbischofs erhoben wurde. Der Freisinger Dom hat heute den Rang einer Konkathedrale. Hier finden die Priesterweihen des heutigen Erzbistums statt. Er gilt als ein Landesdenkmal ersten Ranges. Auch das seit 2007 wiederhergestellte Freisinger Domgeläut ist einzigartig und stellt ein internationales Kulturobjekt erster Ordnung dar. Weitere Bauwerke auf dem Domberg sind der Andreasbrunnen, und die Kirche St. Benedikt, die mit dem Dom durch einen Kreuzgang verbunden ist. Um den Domhof gruppieren sich neben dem Dom die Kirche St. Johannes, der darüberführende Fürstengang, der vom Dom zur ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz führt. In der Residenz befindet sich das Kardinal-Döpfner-Haus und der Sitz von Renovabis.

Die Stadtpfarrkirche St. Georg ist die Hauptkirche der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg und liegt inmitten der Freisinger Altstadt. Zusammen mit dem Rathaus und dem Marienplatz bildet sie das urbane Zentrum. Im 13. Jh. wurde die Pfarrseelsorge vom Domberg in die Stadt verlegt und der damaligen Pfarrkirche „St. Jörg im Moos“ übertragen. Die heutige Kirche geht auf einen Vorgängerbau zurück, dessen Anfänge unbekannt sind, und wurde um 1440 im spätgotischen Stil errichtet. Der 84 Meter hohe Turm mit der Laternenkuppel entstand bis 1689. Im 19. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche neugotisch ausgestattet, aber bis zum Jahr 2003 wieder in ihrer Fassung von 1497 restauriert. Auf dem Friedhof von St. Georg befindet sich die Gottesackerkirche St. Maria.

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul war die Klosterkirche des ehemaligen Klosters Neustift, eines Prämonstratenserklosters, welches 1141 durch Bischof Otto von Freising gegründet und im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde. Nach 1803 war die Kirche Filialkirche von St. Georg, seit 1892 ist sie eine eigene Pfarrkirche. Sie wurde um 1700 von Giovanni Antonio Viscardi entworfen und ist eine der schönsten Rokokokirchen in Bayern.

Um den Marienplatz gruppieren sich die Stadtpfarrkirche St. Georg, das Stauberhaus und das Rathaus. Die Südseite des Platzes beherrscht das ehemalige Fürstbischöfliche Lyceum mit dem Asamtheater. Im Zentrum des Marienplatzes steht die Mariensäule aus dem Jahr 1674. Wenige Meter nördlich des Platzes steht das Ziererhaus, ein Rokokogebäude, in dem sich heute das Standesamt befindet.

Nördlich der Altstadt liegen die Klosterkirche St. Klara, die Pallottinerkirche St. Johannes und das Gräflich von Moy’sches Hofbrauhaus Freising.

An der Bahnhofstraße steht über der Moosach die Altöttinger Kapelle. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der Mohrenbrunnen. Ursprünglich stand die Statue dieses Brunnens im Domhof. Am östlichen Ende der Altstadt liegt das Heiliggeistspital mit der Heiliggeistkirche.

Gärte

Der größte Garten in Freising ist der Sichtungsgarten Weihenstephan. Auf 5 ha werden Stauden, Gehölze und Rosenneuheiten auf ihren Gebrauchswert in Garten- und Grünanlagen geprüft.

Der Hofgarten liegt östlich der ehemaligen Klostergebäude des Klosters Weihenstephan (heute TU-München). Er ist der Kernbereich des einstigen Klostergartens. Im Osten und Norden wird der Garten durch Gebäude der Hochschule und der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan begrenzt. Im Zentrum des östlichen Teils liegt eine Wiese, die von Blumenrabatten, deren Bepflanzung saisonal wechselt, umgeben ist. Die gesamte Südseite des Gartens nimmt die östliche Aussichtsterrasse ein. Über eine Treppe ist die Ruine der Kapelle St. Korbinian zu erreichen.

Nördlich des Hofgartens und einige Meter tiefer liegt der Buchsgarten. Sein Grundriss lehnt sich an barocke Vorbilder an, wenn solche aus dieser Zeit dort auch nicht bekannt sind. Die Bepflanzung entspricht allerdings bewusst nicht der eines Barockgartens. 2014/15 wurde die Buchsbepflanzung entfernt und durch Blumenbeete ersetzt.

Der Oberdieckgarten war ursprünglich nur durch die Klostermauer vom Hofgarten abgeteilt. Durch den Bau des Löwentorgebäudes 1925 wurden die Gärten jedoch getrennt.

Alle diese Gärten werden von der Staatlichen Landesanstalt für Gartenbau Weihenstephan unterhalten. Teilweise sind die Gärten im Winter geschlossen. Für die Lehre an der Hochschule stehen weitere Gärten zur Verfügung, die jedoch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Nur wenige Meter nordöstlich des Marienplatzes befindet sich der Amtsgerichtsgarten. Er liegt neben dem früheren Gebäude des Amtsgerichts, in dem heute Teile der Stadtverwaltung untergebracht sind.

Der heutige Klostergarten Neustift war der Garten des gleichnamigen Klosters. Heute ist dies eine Grünfläche mit einem Bestand an großen Bäumen. Dort finden seit 1997 die Freisinger Gartentage statt. Der Gartenmarkt mit über hundert Ausstellern zieht während eines Wochenendes mehr als 10.000 Besucher an.

Museen

Im Gebäude des ehemaligen Knabenseminars befindet sich das Dombergmuseum, das Diözesanmuseum der Erzdiözese München und Freising. Es gilt nach den Vatikanischen Museen als das zweitgrößte kirchliche Museum der Welt. Seit Juli 2013 ist das Dombergmuseum allerdings „bis auf Weiteres“ geschlossen. Im Gebäude des Fürstbischöflichen Lyceums (Asamsaal) ist das Museum des Historischen Vereins Freising untergebracht. Es widmet sich vor allem der Stadtgeschichte. Im Bürgerturm, einem renovierten Turm der ehemaligen Stadtmauer, finden wechselnde Ausstellungen zur Stadtgeschichte statt. Etwas außerhalb liegt das Europäische Künstlerhaus im Schafhof.

Traditionelles und Festliches

Das Korbiniansfest lockt jedes Jahr zahlreiche Pilger aus der ganzen Welt in den Freisinger Dom. Der Korbiniansschrein in der Krypta des Doms wird außer bei der jährlichen Priesterweihe, die für das Erzbistum München und Freising immer in Freising stattfindet, nur bei diesem Fest in den Kirchenraum gebracht. Bei der Vesper, die das Fest beschließt, wird der Schrein feierlich durch den Kreuzgang des Domes getragen. Am Wochenende vor dem Korbiniansfest kommen tausende Jugendliche aus ganz Bayern und weit über seine Grenzen hinaus auf dem Domberg zusammen, um dort gemeinsam das Jugendkorbiniansfest zu feiern. Neben Gottesdiensten gibt es unter anderem Workshops und Diskussionsrunden.

Im September findet jedes Jahr das zehn Tage dauernde Freisinger Volksfest in den Luitpoldanlagen statt. Das Frühlingsfest an gleicher Stelle wurde durch das Uferlos Festival mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunsthandwerk und Auftritten von Künstlern auf mehreren Bühnen abgelöst. An einem Samstag im Juli findet das von Freisinger Sportvereinen organisierte Altstadtfest statt.

Prima leben und stereo, das Open Air am Vöttinger Weiher, findet seit 1991 am ersten Augustwochenende in Freising statt. Das Open-Air mit alternativer Gitarrenmusik wird jährlich von knapp 5.000 Gästen pro Tag besucht und ist seit vielen Jahren regelmäßig ausverkauft. Es wird vom Kulturverein Prima leben und stereo (PLUS) organisiert. Der gleiche Verein veranstaltet auch die Nacht der Musik, den Freisinger Advent und das Kino am Rang, bei dem eine Woche lang am Campus Weihenstephan Kinofilme unter freiem Himmel gezeigt werden.

Jeden Mittwoch und Samstag findet am Marienplatz und jeden Freitag am Kirchplatz in Neustift ein Wochenmarkt statt

Gäubodenstadt Straubing

Straubinger Ansichten

Straubing ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern mit etwas mehr als 45.000 Einwohnern. Sie ist eines von vier niederbayerischen Oberzentren und Verwaltungssitz der Planungsregion Donau-Wald. Die Mittelstadt ist die größte Stadt im Gäuboden. Das Stadtgebiet Straubings erstreckt sich entlang der Donau in Ost-West-Richtung, wobei sich der Großteil südlich der Donau befindet. Laut der Stadt Straubing sind 68,1 % der Bevölkerung römisch-katholisch, 13,8 % evangelisch und 18,1 % gehören einer anderen oder keiner Glaubensgemeinschaft an.

Straubinger Stadtansicht mit Donau
Bild: Stahlstich “Straubinger Donauufer” von Johann Poppel um 1850

Angenehmes Klima

Wir finden in Straubing gemäßigtes Kontinentalklima vor. Durch den Bayerischen Wald im Norden, das niederbayerische Hügelland im Süden und die Lage in der niedrigen Flussebene ist die Stadt vor starken Winden geschützt. Kalte Winde aus Norden erreichen Straubing ebenso selten wie Föhnwinde aus Süden. Durch die Lage in der Donauebene bildet sich allerding häufig Nebel, vor allem in Frühling und Herbst.

Wärmster Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,1 Grad Celsius, kältester Monat ist der Januar mit −2,7 Grad Celsius im Mittel. Der größte Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 85 bis 91 Millimeter, die geringste von Februar bis April mit 47 bis 51 Millimeter und im Oktober mit durchschnittlich 53 Millimeter.

Geschichte der Stadt

Altertum

Dort, wo heute die Stadt Straubing liegt, lassen sich seit etwa 5600 v. Chr. (Jungsteinzeit) nahezu ohne Unterbrechungen menschliche Ansiedlungen nachweisen. Bedeutend ist dabei vor allem die frühbronzezeitliche Straubinger Kultur. Ab etwa 500 v. Chr. siedelten hier die Kelten der Hallstattkultur in einem Oppidum. Von ihnen stammt auch der erste erhaltene Siedlungsname Sorviodurum.

Ein einschneidendes Ereignis für die Region war die Eroberung durch die Römer um die Zeitenwende. Noch heute finden sich viele Spuren der etwa 400 Jahre dauernden römischen Herrschaft, darunter vier Kastelle und der bekannte Römerschatz, der im Gäubodenmuseum ausgestellt ist. Die Römer behielten den keltischen Ortsnamen Sorviodurum und bauten die Stätte zu einem bedeutenden Militärplatz an der osträtischen Donaugrenze aus. Die Kastelle beherbergten erst eine reguläre und später eine Canathener-Kohorte, d. h. eine Spezialeinheit von etwa tausend Bogenschützen aus der Gegend des heutigen Syrien.

Mittelalter

Nach dem Ende des Römischen Reiches wurde Straubing fast übergangslos zu einem Siedlungszentrum der Bajuwaren, die sich vor allem im Bereich der alten römischen Siedlung um den heutigen Kirchhof von St. Peter zwischen Allachbach und Donau und des heutigen Stadtteils Alburg niederließen. Nach bajuwarischer Gepflogenheit wurde die neue Siedlung nach dem Sippenführer Strupo Strupinga genannt, woraus sich schließlich der Name Straubing entwickelte.

Nach Absetzung des letzten agilolfingischen Herzogs Tassilo wurde Straubing karolingisches Kammergut und kam unter Kaiser Otto dem Großen in Besitz des sächsischen Kaiserhauses, zuletzt an Kaiser Heinrich den Heiligen. Die erste urkundliche Erwähnung 897 fällt in diese Zeit. Kaiser Heinrich schenkte sein Gut zu Straubing seinem Bruder Bruno, damals Bischof von Augsburg. Nach dessen Tod 1029 ging die Grundherrschaft über das alte Straubing an das Augsburger Domkapitel über, von dessen Herrschaft sich die Stadt erst 1537 freikaufte. In die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts fällt schließlich als weithin sichtbares Symbol der Macht des Domkapitels der Neubau der Kirche St. Peter im romanischen Stil an der Stelle zweier Vorgängerbauten.

Der wittelsbachische Herzog Ludwig der Kelheimer setzte schließlich 1218 mit der Gründung der so genannten Straubinger Neustadt westlich des alten Siedlungszentrums ein deutliches Zeichen gegen die kirchliche Grundherrschaft des Augsburger Domkapitels, die nahe freie Reichsstadt Regensburg und die mächtigen Grafen von Bogen. Weitere Stadtgründungen in Niederbayern waren Landshut 1204 und Landau 1224.

Straubing entwickelte sich rasch zu einem Zentrum wittelsbachischer Herrschaft. Seit 1255 war die Stadt Sitz eines Viztums. Im 14. Jahrhundert entstanden der Stadtturm (Baubeginn 1316), die Basilika St. Jakob (um 1395) und der Stadtplatz. Heute stellt sich der gotische Stadtkern mit dem 800 m langen Stadtplatz als harmonischer Mix von gotischen Treppengiebeln, Renaissance-Erkern, Barock- und Rokokofassaden undklassizistischen Lisenen dar. Im Zuge der wittelsbachischen Erbteilungen wurde Straubing 1353 Hauptstadt des Herzogtums Straubing-Holland, das aber bereits 1425 im Mannesstamm erlosch und im Preßburger Schiedsspruch aufgeteilt wurde. Dennoch sind diese sieben Jahrzehnte für die Stadtgeschichte prägend wie keine andere Epoche.

Weitreichende Bekanntheit erlangte die Liebesgeschichte zwischen dem wittelsbachischen Erben Albrecht und der Baderstochter Agnes Bernauer, die 1435 in der Donau bei Straubing ein tragisches Ende fand. Als Sühne erbaute Herzog Ernst die Bernauer-Kapelle am Petersfriedhof, worin sich heute auch die Grabplatte findet.

Ab 1474 wurde der Befestigungsring um die Stadt erheblich erweitert. Um den Schiffsverkehr besser kontrollieren zu können und den für den Stadtsäckel wichtigen Zoll erheben zu können, verlegte man auch den Lauf der Donau durch die so genannte Bschlacht näher an die Stadt unter Nutzung des alten Altwasserarms.

Neuzeit

1568 fertigte der Drechslermeister Jakob Sandtner ein für diese Zeit erstaunlich präzises Modell seiner Heimatstadt Straubing an. Es ist heute ein herausragendes Dokument der Stadtgeschichte, das als Kopie im Gäubodenmuseum zu besichtigen ist. Sandtner erstellte im Auftrag des bayerischen Herzogs Albrecht V. weitere Stadtmodelle der damaligen Regierungsstädte München, Landshut, Ingolstadt und Burghausen. Diese und das Originalmodell von Straubing sind im Bayerischen Nationalmuseum in München zu besichtigen.

Im 16. Jahrhundert war Straubing das Zentrum der Reformation in Niederbayern, die Stadt musste sich aber schließlich der ausschließlichen Katholizität des Herzogtums Bayern beugen. Über die Rechtgläubigkeit der Stadt wachten ab 1614 die Kapuziner, ab 1631 die Jesuiten und andere Orden, die sich im 17. und 18. Jahrhundert dort niederließen, wie Ursulinen 1691, Franziskaner 1702 und Elisabethinen 1748, die sich vor allem um die Krankenpflege im Kloster Azlburg kümmerten.

Ein schwerer Schlag für Straubing war der Dreißigjährige Krieg: Rund 1800 der 4000 Einwohner fielen 1633 der schwedischen Besatzung oder der miteingeschleppten Pest zum Opfer. Sämtliche Anwesen um den Mauerring der Stadt wurden durch Beschuss zerstört. Erst Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich die Stadt davon erholt und wurde im Zuge der Barockisierung zu einer wichtigen Wirkungsstätte der Bildhauer- und Malerfamilie Asam. Zusammen schufen die Brüder Asam die Klosterkirche der Ursulinen.

1704 wurde Straubing von den Österreichern besetzt (Spanischer Erbfolgekrieg). Auch 1742 und 1743 überstand die Stadt Belagerungen durch österreichische Truppen. Die daraus resultierende Wirtschaftskrise gipfelte im Bankrott der Stadt und dem großen Stadtbrand von 1780, der weite Teile der nördlich des Stadtplatzes gelegenen Quartiere in Schutt und Asche legte. Nach der Säkularisation verlor Straubing weitgehend seine politische Bedeutung als Regierungs- und Verwaltungssitz – die Stellung als wichtigster Markt- und Handelsplatz im Gäuboden zwischen Regensburg und Passau blieb aber weitestgehend erhalten.

Nach dem Vorbild des Münchner Zentrallandwirtschaftsfestes wurde 1812 in Straubing ein Kreislandwirtschaftsfest ins Leben gerufen, das heutige Gäubodenvolksfest. Die beiden Teile des Stadtplatzes wurden anlässlich des Besuchs des Thronfolgerpaares in Ludwigsplatz und Theresienplatz umbenannt.

20. Jahrhundert

Seit Ende des 19. Jahrhunderts befand sich in Straubing das größte bayerische Zuchthaus, damals ein modern eingerichteter Neubau. Ende des 20. Jahrhunderts kamen als weitere Einrichtungen die Bayerische Justizvollzugsakademie  und eine Anstalt für forensische Psychiatrie hinzu. Heute sind in der Justizvollzugsanstalt Straubing Straftäter mit Freiheitsstrafen von mehr als fünf Jahren untergebracht.

Straubing gehörte zu den ersten bayerischen Städten, die am Ende des Ersten Weltkriegs von der Novemberrevolution erfasst wurden. Am 8. November 1918 befreite ein Demonstrationszug Gefangene. Bereits am Nachmittag des 9. November hatte sich ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet, abends noch ein Bürgerrat.

Der im März 1933 ermordete Straubinger Otto Selz war das erste jüdische Opfer der NS-Herrschaft in Deutschland. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge der Jüdischen Gemeinde in der Wittelsbacherstraße von SA-Männern verwüstet. An die 43 jüdischen Bewohner, die dem Holocaust zum Opfer fielen, erinnert seit 1988 eine Gedenktafel am Mahnmal für die Opfer der Kriege im Pulverturm, an die Opfer von Zwangsarbeit ein Gedenkstein auf dem Friedhof St. Peter.

In der Nachkriegszeit erlebte Straubing einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, der mit Namen wie der Skifirma Völkl oder dem Konzertelektronikhersteller Dynacord verbunden ist.

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hornstorf und Kagers eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgten Alburg und Ittling. Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Unterzeitldorn (bis zum 26. April 1951 Zeitldorn) kamen am 1. Juli 1976 hinzu.

1989 fand in Straubing die bayerische Landesgartenschau statt, 1992 die Landesausstellung Bauern in Bayern. 1997 wurde die 1100-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt mit einem großen Bürgerfest am Stadtplatz abgehalten, die Deutsche Post gab aus diesem Anlass eine Sonderbriefmarke heraus. 2003 wurde die 650-Jahr-Feier des Herzogtums Straubing-Holland mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen.

21. Jahrhundert

Wichtige Entwicklungen der letzten Jahre waren die Einrichtung des Industriegebietes Straubing-Sand, die Ausweisung großer Neubaugebiete im Osten und Westen der Stadt sowie die Ansiedlung des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe im Jahre 2001.

Das Wissenschaftszentrum Straubing, das Technologie- und Förderzentrum und C.A.R.M.E.N. arbeiten hier eng zusammen. Am Wissenschaftszentrum wurden mehrere Lehrstühle der beteiligten Hochschulen, ein Bachelor- (seit 2013) und ein Masterstudiengang (seit 2008) Nachwachsende Rohstoffe sowie eine Fraunhofer-Projektgruppe(seit 2009) eingerichtet. Aufgrund der wissenschaftlichen Aktivitäten am Kompetenzzentrum wurde Straubing am 11. August 2007 durch Edmund Stoiber der Titel „Wissenschaftsstadt“ verliehen.

Straubing war von den Jahrhunderthochwässern 2002 und 2013 betroffen, aufgrund des nach dem Hochwasser von 1988 verbesserten Hochwasserschutzes entstanden jedoch nur vergleichsweise geringe Schäden.

Sehenswertes und Kultur

Veranstaltungen

  • Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau (jährlich): zweitgrößtes Volksfest Bayerns
  • Agnes-Bernauer-Festspiele (alle vier Jahre, wieder 2019)
  • Internationales Musikfestival Bluval (jährlich)
  • Jazzfestival Bluetone (jährlich, vor 2012 unter dem Namen „Jazz an der Donau“ bekannt)
  • Frühlingsfest, seit 2014 unter dem Namen ökovita (jährlich)
  • Altstadtfest (jährlich)
  • Bürgerfest (ursprünglich alle zwei Jahre, zuletzt 2015)

Theater

  • Theater am Hagen (Zweigtheater des Landestheaters Niederbayern)
  • AnSTATT-Theater (Theater im Alten Schlachthof)
  • Volksbühne
  • Ateliertheater im ehemaligen Kaufhaus Paul

Musik

  • 1. Straubinger Akkordeonorchester 1973
  • Freies Fanfarenkorps Straubing
  • Collegium Musicum Straubing
  • Kammerchor Straubing
  • Niederbayerisches Kammerorchester
  • Volkschor Straubing
  • Stadtkapelle Straubing
  • Konzertfreunde Straubing
  • Anton-Bruckner-Gymnasium (Gymnasium mit musischem Zweig)
  • Bandhaus Straubing

Museen

  • Gäubodenmuseum mit dem Straubinger Römerschatz (darunter Teile von Paraderüstungen der römischen Reitertruppe)
  • Museum im Herzogsschloss (wechselnde Ausstellungen)

Bauwerke

  • Stadtturm
  • Herzogsschloss
  • Rathaus mit historischem Rathaussaal
  • Romanische Kirche St. Peter mit Friedhof St. Peter
  • Basilika St. Jakob und St. Tiburtius mit dem Moses-Fenster nach einem Entwurf von Albrecht Dürer. Basilica minor seit 1989.
  • Karmelitenkirche Hl. Geist des Karmelitenklosters Straubing: gotische Hallenkirche, erbaut von Hans von Burghausen
  • Ursulinenkirche: letztes gemeinsames Werk der Brüder Asam
  • Kirche St. Veit: 1393 als Votivkirche erbaut, im 18. Jahrhundert barockisiert
  • Dreifaltigkeitssäule
  • Wasserturm
  • Wallfahrtskirche Sossau im gleichnamigen Ortsteil

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Tiergarten Straubing: einziger Zoo Ostbayerns
  • Persiluhr (an der Kreuzung Innere Passauer Straße, Mühlsteingasse und Heerstraße): Orientierungs- und Treffpunkt

Feiertage in Bayern 2017

Flagge Bayern Feiertage 2017

Die gesetzlichen Feiertage für Bayern im Jahr 2017

Auch im neuen Jahr 2017 sind im bayrischen Bundesland wieder einige interessante Feiertage dabei, die man zur Gestaltung von Brückentagen verwenden kann. Damit machen wir uns wieder ein oder mehrere verlängerte Wochenenden.

Wappen Bayerns

Der Feiertagskalender 2017 Bayern

Sonntag 01.01.2017 Neujahrstag
Freitag 06.01.2017 Heiligen Drei Könige
Freitag 14.04.2017 Karfreitag
Montag 17.04.2017 Ostermontag
Montag 01.05.2017 1. Maifeiertag
Donnerstag 25.05.2017 Christi Himmelfahrt
Montag 05.06.2017 Pfingstmontag
Donnerstag 15.06.2017 Fronleichnam
Dienstag 15.08.2017 Mariä Himmelfahrt*
Dienstag 03.10.2017 Tag der Deutschen Einheit*
Dienstag 31.10.2017 Reformationstag*
Mittwoch 01.11.2017 Allerheiligen
Montag 25.12.2017 1. Weihnachtsfeiertag
Dienstag 26.12.2017 2. Weihnachtsfeiertag

Anm.: * Mariä Himmelfahrt gilt in überwiegend katholischen Gemeinden. *Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. * Der Reformationstag wird 2017 als bundesdeutscher Feiertag gelten. Dies haben wir dem 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers zu verdanken. Die Anzahl der Feiertage in Bayern im Jahr 2017 liegt bei 14, ein Feiertag mehr als im Vorjahr. Im gesamtdeutschen Durchschnitt liegt Bayern damit im oberen Mittelfeld. Der für die evangelischen Gläubigen wichtige Buß- und Bettag zählt nicht zu den gesetzlichen Feiertagen in Bayern, an diesem Tag sind jedoch landesweit die Schulen geschlossen.

Urlaubsplanung im Jahr 2017 mit den Brückentagen

Kalender mit Hinweisen zu den Brückentagn in Bayern 2017
Die perfekte Brückentagsplanung mit unserem Kalender für 2017

Um sich die besten Urlaubschancen zu sichern, sollte man als Arbeitnehmer einen entsprechenden Kalender haben. Um die Brückentage 2017 perfekt nutzen zu können, gibt es den Brückentagskalender. Hier finden Sie schnell die passenden Frei-Tage, um sich mit möglichst wenig Urlaubstagen möglichst viel freie Zeit zu schaffen.
Machen Sie die am besten so zeitig, dass die vor ihren Kollegen zum Zug kommen!
Da die meisten Arbeitnehmer normalerweise am Wochenende frei haben, sind die Brückentage um diese Zeit herum geplant.

Fasching und Karnevalszeit in 2017

Donnerstag 23.02.2017 Weiberfasnacht
Montag 27.02.2017 Rosenmontag
Dienstag 28.02.2017 Fasnacht
Mittwoch 01.03.2017 Aschermittwoch

Im Fasching 2017 wird es auch wieder hoch her gehen, als Kind ist die Vorfreude groß, aber auch viele Erwachsene sehnen sich fast ein Jahr lang immer wieder nach der tollen Karnevalszeit.

Wo liegt das Werdenfelser Land?

Berchtesgaden im Werdenfelser Land

Das Werdenfelser Land bezeichnet eine oberbayerische Region, die sich von Mittenwald im Süden bis hin nach Farchant erstreckt. Sie umfasst Teile der Bayerischen Alpen. Die Gegend ist ideal geeignet, um Aktivurlaub in Bayern zu geniessen. Aktive Paare und Familien werden die vielfältigen Möglichkeiten für eine Wanderung oder Fahrradtour nutzen, die sie im Werdenfelser Land überall bequem und sicher unternehmen können.

Berchtesgaden im Werdenfelser Land

Namensgebend für die Region ist die mittelalterliche Burg Werdenfels nördlich von Garmisch-Partenkirchen. Die Burg diente vornehmlich zur Sicherung der Heeres- und Handelsstraße, die durch das Loisachtal führte und Handelsplätze in Italien und Oberbayern verband.

Im Jahr 2006 erfolgte die Aufnahme des Werdenfelser Landes in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope Deutschlands.

Das kulturelle Zentrum bildet Garmisch-Partenkirchen. Folgende Orte gehören ebenfalls zum Werdenfelser Land: Farchant, Grainau, Krün ,Wallgau und Mittenwald. Die Werdenfelser Orte Mittenwald, Krün und Wallgau werden touristisch zur „Alpenwelt Karwendel“ kumuliert. Originales Brauchtum wie der Geigenbau und die Lüftlmalerei sowie eine Vielzahl an gelebten Traditionen können Sie dort hautnah miterleben.

Das südliche Werdenfelser Land wird durch das Wetterstein-Gebirge und das Karwendel begrenzt. Die Zugspitze liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen und ist mit 2962 Metern über NormalNull der höchste Berg Deutschlands.

Ausflug nach Bodenmais im Bayrischen Wald

Bodenmais Wappen

Bodenmais liegt tief im Bayerischen Wald; südwestlich am Fuße des Großen Arbers, dem höchsten Berg in Bayern außerhalb der Alpen. Bekannt ist der Markt Bodenmais fuer sein Bergwerk und den Silberberg. Zu finden ist der Kurort, in dem etwa 3.500 Personen leben, im niederbayerischen Landkreis Regen.

Bodenmais Uebersicht
Bild: Bodenmais

Geschichte

Der Bayerische Wald, inmitten des größten zusammenhängenden Waldgebirges Deutschlands liegend, findet in den Geschichtsbüchern schon früh Erwähnung. Gerodet wurde das Gebiet zuerst von Mönchen, dann von einigen wenigen Siedlern, die sich in dem „Urwaldgebiet“ niederließen. Der erste urkundliche Bericht über Bodenmais findet sich im Urbar der bayerischen Herzöge um das Jahr 1300, in dem vom „Item das Goldwerch ze Pabenmaiz“, berichtet wird. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in den Gruben bei Bodenmais, genannt „des Allmächtigen Gottes Gabe“, nach Silber gegraben, um 1485 erhielt der Ort vom bayerischen Herzog Albrecht IV. besondere Privilegien, durch den großen Freiheitsbrief von 1522 wurde der Ort zur „vollkommen gefreiten Bergstadt“ erhoben.

Nachdem die Gewinnung von Edelmetallen zurückging, stellte sich das Bergwerk 1542 auf die Erzeugung von Vitriol um, das damals zum Färben der Stoffe Verwendung fand. Mit der Umwandlung in eine Hofmark 1580 erloschen die Rechte der freien Bergstadt. Ab 1760 geriet der Absatz von Vitriol ins stocken. Durch ein neues Verfahren, Potée (Polierrot) zu erzeugen, die zum Schleifen der Gläser und Polieren der Spiegel Verwendung fand, erlebte das Werk in den Jahren 1870 bis 1914 seine größte Blütezeit. Bodenmaiser Potée ging in die ganze Welt. Aber durch die Entwicklung neuer chemischer Herstellungsverfahren war man bald nicht mehr konkurrenzfähig. Die letzte Schicht wurde am 27. Mai 1962 gefahren.

Nachdem sich schon ab dem 15. Jahrhundert Glashütten im Bodenmaiser Raum ansiedelten, wurde Bodenmais nach 1945 innerhalb von 30 Jahren zum Glasveredlungszentrum und bietet heute die größte Bleikristallauswahl Deutschlands. Da sich hier, außer der Glasindustrie, keine Industrie ansiedeln wollte, hat man frühzeitig den Fremdenverkehr als Erwerbsmöglichkeit erkannt. Der Ursprung geht schon zurück auf das Jahr 1883, in dem in Bodenmais der Bayerische Wald-Verein gegründet wurde. Nach dem Krieg wurde der Fremdenverkehr weiter ausgebaut und Bodenmais zum bekanntesten und meistbesuchten Kurort des Bayerischen Waldes.

1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort erklärt und 1958 zum Markt erhoben. 1962 begann man mit dem Bau eines beheizten Freibades, 1967 erfolgte der Kurhausbau, und 1972 konnte das Hallenbad in Betrieb genommen werden. 1989 erfolgte die Fertigstellung des neuen Rathauses mit Kurverwaltung, der Tiefgarage und des Kurparks. Als Abschluss der Bemühungen des Ortes im touristischen Bereich erhielt man im Dezember 1992 das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“.

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Pfarrkirche: Die Bodenmaiser Kirche wurde 1804/05 in der Mitte des Marktplatzes erbaut, und zwar so, dass sie in Richtung des Silberbergs zu stehen kam. 1955/56 wurde die Kirche durch den Anbau eines Oktogons erweitert. Den Altar schmückt eine Nachbildung des Gnadenbildes von Loreto (ein Geschenk des Kurfürsten), das bereits am 16. Juni 1705 (Namenstag des Heiligen Benno) in einer feierlichen Prozession von Maisried (Böbrach) nach Bodenmais übertragen wurde. Zur Erinnerung daran findet jedes Jahr ein „Umgang“ mit fünftägigem Volksfest statt, bei dem das Gnadenbild mitgetragen wird.
  • Historisches Besucherbergwerk am Silberberg: Seit 1962 steht das Silberbergwerk interessierten Besuchern als Schaubergwerk offen. 1998 erwarben sechs ehemals im Bergwerk Beschäftigte das Werk mit den dazugehörigen Liegenschaften und betreiben seither das Historische Besucherbergwerk im Silberberg.
  • mehrere Glasbläsereien: Die größte und bekannteste ist die Joska-Glasbläserei, die unter anderem Pokale für den Wintersport herstellt.
  • Altes Rathaus mit Sonderausstellung über die Geschichte des Bergbaus und der Vitriolhütte am Silberberg in Bodenmais

Übernachtungszahlen

Bodenmais ist der führende Tourismusort im Landkreis Regen. Insgesamt fanden 2012 28,5 % der Gästeankünfte und 32,9 % der Übernachtungen im Landkreis in Bodenmais statt.

Jahr
Gästeankünfte
Übernachtungszahlen
Übernachtungen/Gast
1995
108.921
995.505
9,1
2000
110.282
854.880
7,8
2005
101.057
708.672
7,0
2010
147.895
865.120
5,9
2011
145.138
839.449
5,8
2012
147.468
839.825
5,7
2013
150.561
824.031
5,5
2014
143.104
752.871
5,3

Aktivurlaub – was kann Bodenmais bieten?

Eine der schönsten Sommerrodelbahnen

Rodeln im Sommer

Fahrspaß für jedes Alter bietet die abwechslungsreiche Sommerrodelbahn. Ob blitzschnell oder gemächlich – die Geschwindigkeit bestimmen Sie selber. Rasante Kurven meistern, um zu Beschleunigen auf langgezogenen Geraden. Ein echtes Rennerlebnis – ideal auch für Gruppen und Schulklassen.

Das Bergwerk besuchen – egal zu welcher Jahreszeit

Erleben Sie die faszinierende Welt unter Tage. Durch den über 600m langen “Barbarastollen” führt Sie der Weg tief in das Innere des Silberberges bis zu einer gewaltigen Höhlung, dem “Großen Barbaraverhau”. Der stimmungsvolle Gang durch die jahrhundertealten Stollen bringt die Geschichte des Bergbaus in die Gegenwart.

Mehr als 60 verschiedene Mineralien finden sich im Silberberg. Bei der Darstellung der Arbeit unter Tage fühlen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Ein unterirdischer See und das Silberberg-Museum, das die Bodenmaiser Bergwerksgeschichte seit 1311 zeigt, runden Ihren Besuch ab.

Auf der Winterrodelbahn gilt: ab Weihnachten Snowfun

Winterrodeln

Schlittern / Rodeln Sie durch die verschneite Winterlandschaft des Bayerischen Waldes – ein atemberaubendes Vergnügen für jung und alt.

Die Schneesicherheit der Silberberg-Winterrodelbahn ist gewährleistet durch angemessene Beschneiung.

Die Rodel können Sie sich an der Talstation ausleihen. Per Bergbahn geht es rasch an den Start einer eindrucksvollen Abfahrt.

Mit der Silberbergbahn auf den Gipfel

Die Bergbahn bringt Sie im überdachten Sessellift bequem und sicher zur Bergstation. Von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Gipfel. Auf 955 Meter öffnet sich Ihnen eine atemberaubende Sicht auf die Täler und Bergkämme des Waldgebirges. Sie erblicken den Großen Arber – mit 1456 Meter der höchste Berg des Bayerischen Waldes – und den Heilklimatischen Kurort Bodenmais.

Kinder lieben Bodenmais

Urlaub in Bodenmais lässt Kinderherzen höher schlagen: Durch endlose Wälder streifen, Tiere in ursprünglicher Natur beobachten, unter geheimnisvollen Riesen des Waldes zelten, am Lagerfeuer Brot am Stecken backen! Dies und noch viel mehr, wie etwa den Schatz im Silberberg suchen, Kugeln in der Glashütte blasen, Gold im Bach waschen, im neu errichteten Silberbergbad plantschen,das und mehr könnt Ihr in Bodenmais erleben. Zu allen Ferienzeiten gibt es in Bodenmais den „ÄKTSCHN – Club“ für Kinder von vier bis 14 Jahren! Die kleinen Gäste dürfen sich auf spannende Abenteuer freuen!

Regensburg – eine der schönsten Städte Bayerns

Regensburger Stenerner Bruecke mit Dom und Donau
Regensburger Steinerne Bruecke mit Dom und Donau
Regensburg: Steinerne Bruecke mit Dom und Donau

Regensburg ist eine kreisfreie Stadt in Ostbayern. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt zum UNESCO-Welterbe.

 

Die Stadt hat 142.292 Einwohner (31. Dezember 2014) und steht damit nach München, Nürnberg und Augsburg an vierter Stelle unter den Großstädten des Freistaates Bayern.

Wirtschaftlich ist Regensburg stark vom verarbeitenden Gewerbe (Automobilbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mikroelektronik) geprägt. Die Arbeitslosigkeit liegt unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (Juli 2014: 2,3 %; Landesdurchschnitt im gleichen Zeitraum: 3,6 %. Mit 760 sozialversicherten Beschäftigten je 1000 Einwohner hat Regensburg eine recht hohe Arbeitsplatzdichte.

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone mit kontinentalem Einschlag. Das Regensburger Klima zeichnet sich insbesondere durch stabile und trockene Sommer aus und unterscheidet sich damit vom im Sommer regenreichen Klima des Voralpenlandes. Für den im Voralpenland üblichen Föhn ist Regensburg die nördliche Grenze. Er gibt vom Keilberg aus den Blick auf die Alpen frei, sein Auftreten ist außerordentlich selten. Im Gegensatz dazu halten sich im Herbst und Winter sehr lange beständige Nebel und Hochnebel, wobei längere Perioden mit einer geschlossenen Schneedecke selten sind. Bedingt durch seine Talkessellage litt Regensburg in früheren Zeiten häufig unter Smog. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,0 Grad Celsius, die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 646 Millimeter. Damit liegt Regensburg am unteren Rand der Städte Bayerns.

Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 16,2 bis 18,0 Grad Celsius und die kältesten Dezember bis Februar mit −0,9 bis −2,7 Grad Celsius im Mittel.

Die größte Niederschlagsmenge fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 74 bis 93 Millimeter, die geringste im März und November mit durchschnittlich 33 bis 39 Millimeter.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Regensburg verfügt über 1500 denkmalgeschützte Gebäude. Davon bilden 984 im historischen Kern das Ensemble „Altstadt mit Stadtamhof“, welches 2006 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Sie ist die größte mittelalterliche Stadtanlage nördlich der Alpen.

Theateraufführung in Regensburg
Theateraufführung in Regensburg

Theater

Regensburg verfügt mit den Städtischen Bühnen über ein vollständig ausgestattetes Dreispartentheater und bietet so ein Programm von Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett. Das Ensemble tritt an mehreren Spielstätten in der Stadt auf:

  • Das Theater am Bismarckplatz ist das Stadttheater mit dem Großen Haus und dem Neuhaussaal. In dem zweihundert Jahre alten Dreirangtheater werden Oper, Operette und Musical sowie Ballett und Schauspiel für 519 Zuschauer gezeigt. Im Neuhaussaal werden Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Regensburg gegeben.
  • Das Theater im Velodrom war ursprünglich das Ausweichquartier während der Theatersanierung, wird aber als weitere Spielstätte, überwiegend für Musical, Ballett und Schauspiel, beibehalten. Im Velodrom finden 620 Zuschauer Platz.
  • Das Theater am Haidplatz ist eine Studiobühne im Thon-Dittmer-Palais mit 138 Zuschauerplätzen und an ihr wird seit über 20 Jahren gespielt. Hier überwiegt das Schauspiel literarisches und modernes Theater.
  • Im Turmtheater im Goliathhaus werden Schauspiel, Boulevardstücke, Kabarett, Musical und Kindertheater gezeigt.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer Häuser. Darunter befindet sich das Figurentheater im Stadtpark, das Regensburger Bauerntheater in der Gaststätte Hubertushöhe, das STATT-Theater (Kleinkunstbühne), das Theater an der Universität und das Offene Theater Regensburg. Hinzu kommen die Regensburger Tage des Schülertheaters, dabei führen in drei Wochen im Juni etwa 20 Schulbühnen ihre Stücke auf.

Museen

Regensburg besitzt 20 Museen verschiedener Träger. Von der Stadt Regensburg betrieben ist das am Dachauplatz neben der Minoritenkirche gelegene Historische Museum. Das Alte Rathaus beherbergt das Reichstagsmuseum. Sein Hauptanziehungspunkt ist die aus dem Mittelalter unverändert erhaltene Folterkammer und der Reichssaal, der Veranstaltungsort des immerwährenden Reichstages. Es folgt das Keplergedächtnishaus und die Städtische Galerie „Leerer Beutel“. Dort residiert auch der Jazz-Club Regensburg. Neu hinzugekommen ist die document Neupfarrplatz über die Synagoge und das frühere Judenviertel.

Das Bistum Regensburg unterhält die Bistumsmuseen Regensburg, die in Domschatzmuseum, Diözesanmuseum Obermünster und das Museum St. Ulrich aufgeteilt sind. Der Freistaat besitzt in Regensburg als Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums die Fürstliche Schatzkammer Thurn und Taxis Regensburg, die im ehemaligen Marstall des Schlosses St. Emmeram untergebracht ist. Das in der benachbarten Reithalle untergebrachte Marstallmuseum mit der Kutschensammlung ist nach wie vor im Eigentum des Fürstenhauses Thurn und Taxis.

Sonstige Museen sind das Kunstforum Ostdeutsche Galerie, das Naturkundemuseum Ostbayern, der Reptilienzoo in Burgweinting (siehe Burgweinting-Harting), das Donau-Schiffahrts-Museum, das Museum in der Dreieinigkeitskirche, das Museum des Bezirksklinikums, die Volkssternwarte Regensburgsowie an Museen in privater Trägerschaft das Brückturmmuseum, das Uhrenmuseum, das Golfmuseum, das Postmuseum und das Dinoraeum. Das Feldbahnmuseum Friedrichzeche wird zusammen mit einem geologischen Lehrpfad auf einem Gelände im Süden von Dechbetten betrieben, auf dem nach wie vor Ton und Braunkohle abgebaut werden. Der Bau und die Einrichtung des Museums der Bayerischen Geschichte wurde im Jahr 2011 beschlossen.

Musik

Domspatzen
Domspatzen

Regensburg hat ein reiches Musikleben. International bekannt sind die Regensburger Domspatzen. Daneben etablierten sich erfolgreiche Ensembles wie Singer Pur oder Cantabile Regensburg.

Die Alte Musik wird alljährlich im Festival „Tage alter Musik“ gepflegt. Sie verbinden historische Aufführungspraxis mit Konzerten in den historischen Räumen Regensburgs. Die klassische Musik wird in Konzertreihen auf hohem internationalen Niveau in Regensburg präsentiert. Insbesondere die Odeon Concerte im Audimax der Universität bringen internationale Orchester in die Domstadt. Seit 2003 gibt es im Juli die Regensburger Schlossfestspiele im Innenhof des Schlosses Thurn und Taxis. Auch sie finden im süddeutschen Raum immer mehr Beachtung.

Moderne Musikrichtungen, besonders der Jazz, werden alljährlich im Sommer während des Bayerischen Jazzweekends gepflegt. An einem verlängerten Wochenende im Sommer treten an mehreren Spielstätten in der Altstadt über einhundert verschiedene Bands, Combos und Solisten auf. Die Jury des Bayerischen Jazzinstituts sorgt für ein hohes musikalisches Niveau.

Parks

Schloss Thurn und Taxis Innenbereich
Schloss Thurn und Taxis Innenbereich

Regensburg verfügt über einen die Altstadt vollständig umschließenden Grüngürtel. Er stößt im Osten und im Westen an die Donau an. Er entstand Ende des 18. Jahrhunderts aus der mittelalterlichen Stadtumfriedung und Teilen des Schlossparks der Fürsten von Thurn und Taxis.

Bemerkenswerte Parks im Einzugsbereich der Altstadt sind der Herzogspark, der Dörnbergpark und der Stadtpark. Am Oberen Wöhrd befindet sich derInselpark. Die größte Grünanlage, der Donaupark, liegt im Westen an der Donau. Dort befinden sich auch das Westbad und der Westbadweiher. Weitere Parks südlich der Donau sind der Königswiesener Park, der Georg-Hegenauer-Park, der Karl-Freitag-Park, die Grünanlagen der Universität und der Ostparkan der Landshuter Straße, ein ehemaliger Exerzierplatz; nördlich der Donau liegen der Hans-Herrmann-Park, der Aberdeen-Park und der Tempe-Park.

An der Frankenstraße befindet sich der eigentümliche Max-Buchhauser-Garten mit seinen grotesken Skulpturen. Beliebtes Spaziergebiet sind dieWinzerer Höhen mit gutem Ausblick auf die Stadt und der Möglichkeit der Weiterwanderung zum Biergarten in Adlersberg. Weitere beliebte Ausflugsgebiete im Stadtgebiet sind die Wanderungen von Keilberg aus, der Burgweintinger Wald sowie der Max-Schultze-Steig am westlichen Donauufer.

Leckere Sehenswürdigkeiten Regensburgs

Die historische Wurstküche

historische Wurstkueche
Bilduelle: Firmenhomepage
Die historische Wurstkuchl ist eine in Regensburg neben der Steinernen Brücke gelegene Wurstbraterei, die als weltweit ältester Betrieb dieser Art gilt.
In der Zeit während des Baus der Steinernen Brücke von etwa 1135 bis 1146 fungierte das Gebäude als Baubüro. Als nach der Fertigstellung der Brücke das Büro auszog, wurde das kleine Gebäude zur „Garküche auf dem Kranchen“. Seit über 850 Jahren versorgt die in Familienbesitz bestehende Historische Wurstkuchl Einheimische und Touristen jeden Tag mit ihren frischen Produkten, die weit über das Angebot der historischen Bratwürste hinausgehen. So werden z. B. im Betrieb der Historischen Wurstkuchl in der Thundorfer Straße zu den Bratwürsten der hauseigenen Metzgerei auch der Senf und das Sauerkraut hergestellt. Die Wurstkuchl könnte man deshalb auch als einen der ersten bis heute bestehenden Fastfood-Stände auffassen. Bratwürste wurden hier allerdings erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts verkauft. Zuvor wurde in dieser Garküche gesottenes Fleisch angeboten.
Ein „Klassiker“ des Speisenangebots sind Bratwürstl auf Kraut und mit hausgemachtem Süßem Senf, zusammen mit Schwarzer-Kipferln vom Regensburger Traditionsbackhaus Schwarzer.
Die Wurstkuchl ist aufgrund ihrer Lage nahe der Donau schon seit ihrer Fertigstellung immer wieder starken Überflutungen ausgesetzt.

Hemingway’s Bar und Disco

Hemngways Bar Cafe Regensburg
Bildquelle: Firmenhmepage

Das Hemingway’s liegt in der Oberen Bachgasse, mitten in der Regensburger Altstadt und ist der richtige Platz für den Start in den Abend. Gutes Essen und gute Cocktails. Aber auch tagsüber oder zum Frühstück ist es durchaus zu empfehlen. Bei schönem Wetter sitzt man wunderschön an kleinen Tischen in der Bachgasse. preiswert, siehe Beispielkarte:

Murphy’s Irish Pub

IPub Regensburg Murphys Lawh
Bildquelle: Firmenhomepage

Dieses urige Lokal ist in einem Kellergewölbe in der Spiegelgasse zu fnden. Meist gut besucht, mit netten, auch englisch sprechenden Bedienungen und internationalen Gästen in allen Altersklassen. Wer sich abends gemütlich ein Bier in Regenburg gönnen möchte und den üblichen Trubel meiden will, ist hier genau richtig. Es findet sich im Lokal auch eine Speisekarte mit Fingerfood.

Zur geflickten Trommel

Gefickte Trommel Lokal Pub Kneipe
Bildquelle: Firmenhomepage

Ein aussergewöhnliches Flair bietet das im mittelalterlichen Stil ausgestattete Lokal mit seinem freundlichen Wirt Willi, der Sie auch zu später Stunde noch gerne willkommen heißt. Auf der Speisekarte finden sich neben 32 verschiedenen Flammkuchenarten auch deftiges wie etwa Käsespatzen und Bauernbratwurst und garantiert leckere, nutritive Salate. Unbedingt probieren sollten Sie das hauseigene Brot, gerne auch variantenreich überbacken mit ausgewählten Käsesorten. Zu finden ist die Gaststätte in der Gesandtenstraße.

Ferienkalender Bayern 2016

Ferientage-in-Bayern-2016

Ihr Ferienkalender für Bayern 2016

Ferienzeit ist immer auch für viele Familien Reisezeit. Süddeutschland ist hierbei wieder für viele Urlauber das passende Reiseziel. Aber auch in andere Teile Deutschlands zieht es den Feriengeniesser 2016 wieder.

Beliebt ist wieder die Nord- und Ostsee, wo man sich bei bestem Meeresklima am Strand erholen kann. Aber auch ein Ausflug innerhalb Deutschlands hat seine Reize, findet man doch überall in deutschlen Landen tolle Fleckchen, die zum Besuchen lohnen.

Es muss nicht immer ins Ausland gehen, aber wenn man dann doch mal ins Ausland will, dann steht Spanien wieder ganz oben auf der Hitliste der Badereisenden. Nach wie vor ist Spanien ein Top-Reiseziel für den deutschen Toruisten, das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. In Italien kann man sein Eis am Gardasee oder an der Adria geniessen. Wer noch weiter den italienischen Stiefel runter fährt, wird mit toller Landschaft und netten Menschen konfrontiert.

Um den Urlaub im voraus zu planen, gibt es den Ferienkalender für Bayern 2016, in dem die offiziellen Schulferientage ausgewiesen sind. Auch 2016 sind wieder viele freie Tage für Schüler und Familien eingeplant.

Ferienverteilung in Bayern für das Jahr 2016

Frühjahrsferien Bayern 2016 08.02. bis 12.02.
Osterferien Bayern 2016 21.03. bis 01.04.
Pfingstferien Bayern 2016 17.05. bis 26.05.
Sommerferien Bayern 2016 30.07. bis 12.09.
Herbstferien Bayern 2016 31.10.. bis 04.11.
Weihnachtsferien Bayern 2016 24.12. bis 05.01.17

Münchens Top-Sehenswürdigkeiten für Touristen aus aller Welt

Die besten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in München – auch gerade für junge Leute, Familien, Touristen und Besuchern aus aller Welt!

1. Das Oktoberfest

Sehenswertes Oktoberfest
Volles Zelt beim Oktoberfest

Mal sehen, wie weit es dieser Artikel bringt, der übrigens auch in anderen Sprachen übersetzt wird und so auch Besucher aus dem Ausland ansprechen soll. Denn nicht nur zur Oktoberfestzeit strömen tausende Touristen aus aller Welt in die bayrische Landeshauptstadt.

Doch ist das Oktoberfest für uns die wichtigste Sehenswürdigkeit Münchens und Süddeutschlands. Zur Wiesn kommen vor allem Australier, US-Amerikaner und Italiener. Viele Gäste kommen aber auch aus Ägypten, Chile, Indien, Südafrika und Zypern. Dieses Rankng basieret unter anderem auf anonymen Auswertungen von Geldausgabeautomaten am Oktoberfest.

Auch in 2015 geht das Oktoberfest bereits im September los, die Wiesn wird heuer vom 19. September bis zum 04. Oktober stattfinden. Auch die Termine für das Oktoberfest 2016 sind bereits bekannt, im nächsten Jahr findet das berühmteste Volksfest der Welt vom 17. September bis zum 03. Oktober statt.

OKTOBERFEST-Biere
Diese Biere können Sie auf dem Oktoberfest genießen!

Oktoberfestbiere werden zur Festzeit ausgeschenkt, Foto von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Diese Zahlen sind eindrucksvoll: Im letzten Jahr wurden etwa 6,3 Millionen Besucher auf der Münchener Festwiese verzeichnet.

Diese tranken in den 16 Tagen insgesamt 7,4 Millionen Mass Bier, verspeisten 59.000 Schweishaxn, 510.000 Hendl, 85 Kälber und 116 Ochsen.

Öffnungszeiten

Bierzelte:
Am Eröffnungstag beginnt der Ausschank um 12:00 Uhr.
Montag bis Freitag von 1:00 Uhr bis 23:30 Uhr.
Letzter Bierausschank ist um 22:30 Uhr.
Samstag und Sonntag von 09:00 bis 23:30 Uhr.

AusnahmenKäfer’s Wiesnschänke und das Weinzelt haben bis 01:00 geöffnet. Hühnerbratereien, Wurstimbisshallen und Cafezelte sind nur bis 23:00 Uhr geöffnet.

Verkaufsstände:
Am ersten Wiesntag öffnen die Verkaufsstände von 10:00 bis 24:00 Uhr.
Montag bis Donnerstag von 10:00 – 23:30 Uhr, am Freitag den 2. Oktober bis 24:00 Uhr.
An Samstagen von 09:00 – 24:00 Uhr und an Sonntagen von 09:00 – 23:30 Uhr.

Schausteller:
Eröffnungstag von 10:00 – 24:00 Uhr.
Sonntag bis Donnerstag von 10:00 – 23:30 Uhr.
Samstags, Freitag den 25. 9., Donnerstag den 2.10. und Freitag den 2.10. von 10:00 – 24:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass an stark besuchten Tagen, zum Beispiel am Wochenende, von der Mitnahme von Kindern und Kinderwägen abgeraten wird. Die offiziellen Familientage sind jeweils am Dienstag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr und bieten verringerte Preise bei nahezu allen Anbietern.

2. Die Münchner Biergärten

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Lockere Atmosphäre*gute Unterhaltung*leckeres Bier

Sobald im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen dem winterlichen Schnee zu Leibe rücken, ist die Biergartensaison in der bayrischen Landeshauptstadt eröffnet. Der Biergarten ersetzt in der wärmeren Jahreszeit das Wohnzimmer der Münchner Gesellschaft.

Wichtig war uns bei der Auswahl der besten und beliebtesten Biergärten neben einem bayuwarischen Ambiente, dass sie auch jeden Tag geöffnet haben, sodass auch Gäste und Besucher von ausserhalb Münchens hier nicht vor verschlossenen Toren stehen.

2.1 Hacker-Pschorr Bräuhaus

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Jeden Dienstag ab 19:00 Uhr feiert das mit mehr als 2.000 Sitzplätzen ausgestattete Hacker-Pschorr Bräuhaus mit Biergarten an der Theresienhöhe – gleich über der Wiesn gelegen – bayerische Traditionen. Die Zwei-Mann-Band „Die Münchner Spitzbuam“ bringen die Gäste in Oktoberfest-Stimmung. Das Bräuhaus ist besonders wegen dem urigen, bayrischen Ambiente gerade auch für Touristen zu empfehlen!

Öffnungszeiten: das Hacker-Pschorr Bräuhaus ist jeden Tag von 10.00- 01:00 Uhr geöffnet.

Anfahrt: Zu erreichen einfach per MVV, Haltestelle Theresienhöhe.

2.2 Biergarten und Restaurant am Chinesischen Turm

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Am Fuße des Turmes findet sich der zweitgrößte Biergarten Münchens, der mit mehr als 7.000 Sitzplätzen mitten im Englischen Garten sowohl Einheimische als auch Touristen anzieht. Genießen Sie hier typische Klassiker der bayrischen Küche, wie den Krustenschweinebraten mit Kartoffelknödeln und Krautsalat zu Ihrer “Mass”. Aber auch internationale Gerichte sind zu haben, dazu gibt es das leckere Hofbäu-Bier.

Öffnungszeiten: Geöffnet ist jeden Tag von 10.00 bis 23 .00 Uhr.

Anfahrt: Mit dem MVV: U3 und U6, Universität oder Giselastrasse, dann etwa 15 Min. durch den Englischen Garten, oder Buslinie 54 oder 154, Haltestelle Chinesischer Turm. Es gibt zudem für Autos einen kostenpflichtigen, kleinen Parkplatz, die Anfahrt erfolgt über die Iffland- und Tivolistrasse.

2.3 Königlicher Hirschgarten

augustiner beer im hirschgarten

Ein Besuch des größten Biergarten Bayerns im Stadtteil Nymphenburg sollte auf Ihrer Münchenreise wenn möglich eingeplant werden. Denn ganz in der Nähe liegt auch eine der wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten Münchens, das Schloss Nymphenburg. Mehr als 8.000 Plätze bietet der Hirschgarten in einer Anlage von mehr als 40 Hektar mit altem Baumbestand und toller Atmosphäre. Mit einer Mischung aus Erholungsfläche und Gastronomie ist der Hirschgarten eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele für ganz München und Besucher aus aller Welt. Auch heute noch stillt man hier seinen Durst mit dem hochgeschätzten, weltberühmten „Augustiner”, aus einer Brauerei, die gut dreieinhalbmal älter (1328) ist als der Biergarten.

Öffnungszeiten: Das Restaurant ist von 10:00 bis 23:00 Uhr und der Biergarten von 11:30 bis 24:00 Uhr für seine Gäste da.

Anfahrt: Haltestelle Steubenplatz (Tram 16, 17, N16 und Bus 62, N43, N44). Auch über andere Haltestellen wie beispielsweise Kriemhildenstraße (Tram 16, 17, N16), Hirschgartenalle (Bus 51, 151, N48) oder die S-Bahnhaltestellen Laim und Hirschgarten (S1, S2, S3, S4, S6, S8) an der Münchner S-Bahn-Stammstrecke ist der Park zu erreichen.

3. Die einmalige historische Altstadt

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Blick über die Dächer der Münchner Altstadt

3.1 Wo der Stachus auf den Karlsplatz trifft

Der wohl beste Startpunkt eines Rundgangs durch die Münchner Altstadt ist der Karlsplatz, zu dem aber alle Münchner Stachus sagen. Ein Gastwirt namens Mathias Eustachius Föderl schenkte seit 1728 in seiner Wirtschaft am Karlsplatz Bier aus, sein Spitzname war “Eustachi”. Zu seinen Ehren erhielt seine Wirtschaft und das drumrum den Namen Stachus-Garten oder kurz “Stachus”.

3.2 Der Marienplatz mit der Frauenkirche und dem Rathaus

Durch das Karlstor geht es in Richtung des Marienplatzes entlang einer tollen Einkaufspassage. Im Cafe Glockenspiel können Sie aus dem fünften Stock eine schöne Aussicht auf den Platz genießen, ebenso wie in Wörner’s ersten Stock, die wenigen Plätze sind aber häufig bereits reserviert. Mögliche Ziele zum Jausen direkt am Marienplatz sind der bekannte Donisl (bis Ende 2015 wegen Umbau geschlossen), auch zu empfehlen ist der Ratskeller im Neuen Rathaus.

Weiter geht es zur Frauenkirche, der Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising. Sie zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt. Der Südturm kann eigentlich in den Monaten April bis Oktober besucht werden, wegen dringender Instandhaltungsarbeiten ist aber seit 2012 ein Besuch bis auf Weiteres nicht möglich. Das imposante Neue Rathaus erstaunt den Besucher mit seinem neugotischen Anblick. Hier findet sich das fünftgrößte Glockenspiel Europas. Es ertönte erstmals im Jahr 1908. Die 43 Glocken der Uhr spielen nacheinander vier verschiedene Melodien, zu denen insgesamt 32 Figuren den Schäfflertanz und ein Ritterturnier im Jahr 1568 darstellen.

3.3 Heilig Geist Kirche und Pfarrkirche St. Peter

Gleich hinter dem Alten Rathaus befindet sich die Heilgeistkirche und die Pfarrkirche Sankt Peter (Alter Peter), auf dem Petersbergl, der einzigen nennenswerten Erhebung innerhalb der historischen Altstadt Münchens.

3.4 Viktualienmarkt

Im Südosten findet sich der Viktualienmarkt, dieser alteingesessene Verzehrmarkt bietet auf ca. 22km² Fläche eine riesige Auswahl rund um alles, was sich Essen und Trinken lässt. Aber nicht nur die Auswahl, auch das Preisniveau ist hochklassig.

4. Einmal surfen mitten in München, bitte!

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Baden an der Isar

Die Isar fließt durch München und ist eine der wichtigsten Freizeitkiller. Sogar zum Surfen wird die Isar an einigen Stellen genutzt, geübte Surfer können sich an der Eisbachwelle dem Wasser stellen, Anfängern ist das Floßländle angeraten.

Bademöglichkeiten

In der Innenstadt kann nach der Wehranlage am Flauchersteg bis zur Braunauer Eisenbahnbrücke auf beiden Isarseiten gebadet werden, ab der Braunauer Eisenbahnbrücke bis kurz vor der Wittelsbacher Brücke an der östlichen Flussseite und ab Mitte Reichenbach- Wittelsbacher Brücke bis zur Reichenbachbrücke, auch wieder an der Ostseite des Flusses. Auch Grillen ist an einigen ausgewiesenen Stellen entlang der Isar erlaubt, ab Mitte April etwa startet die Grillsaison und geht bis in den späten Oktober.

5. Tierpark Hellabrunn

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Giraffe im Zoo von Hellabrunn

Als erster Geo-Zoo der Welt wurde der Tierpark in München im Jahr 1911 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Harmonisch integriert sich der natürlich vorhandene Lebensraum der Isarauen in das Gelände des wohl schönsten Parks in Bayern. Der Münchner Zoo bietet deutschlandweit den meisten Tieren (mehr als 19.000) Platz und ist zwar nicht einer der größten, aber der am viertbesten besuchte Tierpark Deutschlands mit mehr als 1,7 Millionen Gästen im Jahr, hinter Leipzig (2,1 Mio.), Stuttgart (2,3 Mio.) und Berlin (2,9 Mio.).

Artgerechte Haltung und ausgewogene Ernährungsmethoden – nach neuesten wssenschaftlichen Erkenntnissen angewandt – bilden die Grundlage für das Wohlbehagen der Bewohner. In vielen Gehegen können Sie die Tier zudem direkt live erleben, ohne viel Metall zwischen Mensch und Tier. Das aktuelle Highlight sind die Eisbärenbabys, die sich den Besuchern mit ihren Eltern gerne von ihrer besten Seite zeigen.

Fütterungszeiten:

Tierart Wochentage Uhrzeit
Anakonda (Mai-Okt) Do 10:00 Uhr
Pinguine tgl., außer Fr 10:00 Uhr, 11:00 Uhr
Schimpansen + Gorillas täglich 13:30 Uhr, 14 Uhr
Pelikane (April-Okt)  täglich 11:30 Uhr, 15:30 Uhr
Tiger Mo, Mi, Do, Sa, So 12:45 Uhr
Löwen Mo, Mi, Do, Sa, So 13:45 Uhr
Aquarium Mi, So 15:00 Uhr
Paviane täglich 15:30 Uhr, 16:15 Uhr

Stand: 1. Dezember 2014, Quelle: Hellabrunn.de

Preise:

Erwachsene zahlen für die Tageskarte 14,- Euro.
Der Eintrittspreis für Kinder von 4-14 Jahren liegt bei 5.- Euro pro Nase.
Gruppeneintrittskarten, Familien- und Sonderpreise für Rentner Studenten etc. finden Sie auf der Seite des Tierparks.

Öffnungszeiten:

In der Sommersaison vom 28. März 2015 bis 24. Oktober 2015 ist von 09–18 Uhr geöffnet.
In der Wintersaison vom 25. Oktober 2015 bis 18. März 2016: ist von 09–17 Uhr geöffnet.
Am 24. und 31. Dezember ist der Park von 9–16 Uhr für seine Besucher geöffnet.

Anfahrt:
U-Bahn-Station Thalkirchen, über die Brücke, es sind nur wenige Minuten bis zum Haupteingang des Tierparks.
Endhaltestelle Tierpark der Buslinie 52  zum “Flamingo-Eingang” des Tierparks.
Reichlich Parkmöglichkeiten für Ihr Fahrzeug an beiden Eingängen des Tierparks.
Tramlinien 15 und 25 bis Haltestelle Tiroler Platz, zum “Flamingo-Eingang”.

Feiertage in Bayern 2016

Die gesetzlichen Feiertage für Bayern im Jahr 2016

Auch im neuen Jahr 2016 sind im bayrischen Bundesland wieder einige interessante Feiertage dabei, die man zur Gestaltung von Brückentagen verwenden kann. Damit machen wir uns wieder ein oder mehrere verlängerte Wochenenden.

bayrische Feiertage 2016
Bayerns Feiertage im Jahr 2016

Der Feiertagskalender 2016 Bayern

Freitag 01.01.2016 Neujahrstag
Mttwoch 06.01.2016 Heiligen Drei Könige
Freitag 25.03.2016 Karfreitag
Montag 28.03.2016 Ostermontag
Sonntag 01.05.2016 1. Maifeiertag
Donnerstag 05.05.2016 Christi Himmelfahrt
Montag 16.05.2016 Pfingstmontag
Donnerstag 26.05.2016 Fronleichnam
Montag 15.08.2016 Mariä Himmelfahrt*
Montag 03.10.2016 Tag der Deutschen Einheit*
Dienstag 01.11.2016 Allerheiligen
Sonntag 25.12.2016 1. Weihnachtsfeiertag
Montag 26.12.2016 2. Weihnachtsfeiertag

Anm.: * Mariä Himmelfahrt gilt in überwiegend katholischen Gemeinden. *Tag der Deutschen Einheit ist ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag. Die Anzahl der Feiertage in Bayern im Jahr 2016 liegt bei 13, ebenso wie im Vorjahr. Im gesamtdeutschen Durchschnitt liegt Bayern damit im oberen Mittelfeld. Der für die evangelischen Gläubigen wichtige Buß- und Bettag zählt nicht zu den gesetzlichen Feiertagen in Bayern, an diesem Tag sind jedoch landesweit die Schulen geschlossen.

Fasching und Karnevalszeit in 2016

Donnerstag 04.02.2016 Weiberfasnacht
Montag 08.02.2016 Rosenmontag
Dienstag 09.02.2016 Fasnacht
Mittwoch 10.02.2016 Aschermittwoch

Im Fasching 2016 wird es auch wieder hoch her gehen, als Kind ist die Vorfreude groß, aber auch viele Erwachsene sehnen sich fast ein Jahr lang immer wieder nach der tollen Karnevalszeit.