Im südlichen Teil Deutschlands finden sich die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Südhessen und das Saarland.

Der Süden Deutschlands

Deutschland ist aufgeteilt in Norddeutschland, Mitteldeutschland und Süddeutschland. Dabei wird meist der Fluss Main als Grenze zwischen dem süddeutschen und dem mitteldeutschen Gebiet angenommen.

Karte Sueddeutschlands
Karte Sueddeutschlands

Eine politisch oder kartographische Grenze Süddeutschlands zu Mitteldeutschland wurde bis dato nicht manifestiert.

Die Nachbarstaaten sind Luxemburg, Frankreich, die Schweiz, Österreich und die Tschechei.

Im freien Europa sind dort keine Grenzkontrollen mehr zu finden, freie Reise für freie Bürger.

Die Zugehörigkeit zu einer der drei Regionen Deutschlands heißt auch nicht, dass man nun besser oder schlechter als der andere ist.

Eher, dass man seine Wurzeln etwa im Süden hat und daher im Normalfall einen anderen Dialekt beherrscht, als etwa der Norddeutsche.

Der typische Süddeutsche ist zudem dem katholischen Glauben zugehörig. Was aber auch nicht auf alle Bewohner Süddeutschlands zutrifft, einige Bezirke und Gemeinden sind überwiegend dem evangelischen Glauben zuzuordnen.

Die größten Städte Süddeutschlands

Zu den größten Städten zählen Frankfurt am Main, Stuttgart, München und Nürnberg.  Eine Großstadt definiert sich als Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die meisten Großstädte Deutschland liegen übrigens in Nordrhein-Westfalen. München ist dabei mit fast 1.400.000 Einwohner die größte Stadt im Süden Deutschlands.

Schild-sueddeutschland

Dahinter folgt Frankfurt am Main, das im Süden Hessens liegt, mit etwa 700.000 Bewohnern. Gleich dahinter folgt Stuttgart.

Die Schwabenmetropole hat mit knapp 620.000 Einwohnern wesentlich mehr als etwa Nürnberg, das mit um die 510.000 Bürgern aber immerhin schon die Halbe-Million Grenze überschritten hat.

Dahinter folgen Mannheim und Karlsruhe, die beide um die 300.000 Menschen in ihren Stadtgebieten beheimaten. Das südhessische Wiesbaden direkt danach mit 280.000. Augsburg mit um die 270.000 Bewohnern liegt in Bayern, das im Breisgau im südlichen Baden-Württemberg gelegene Freiburg kommt auch schon auf um die 230.000 Seelen. Mainz mit 200.000 legt auch noch zu.

Kurz hinter Heidelberg, das wie Darmstadt etwa 150.000 Bürgern eine Heimat bietet, kommen dann schon die bayrischen Hochburgen Regensburg, Würzburg und Ingolstadt, die alle über 125.000 Einwohner aufweisen können.

Dann folgen die schwäbischen Großstädte Heilbronn und Ulm, beide knapp unter 125.000 Bewohner, Offenbach im südlichen Hessen, und noch das hessische Pforzheim mit 120.000. Mit Fürth und Erlangen in Bayern und Reutlingen in Baden-Württemberg schließt sich der Kreis der süddeutschen Großstädte mit über 100.000 Einwohnern.

Die höchsten Berge Süddeutschlands

Die höchsten Gipfel in Deutschland sind Zugspitze (2.962 m), Hochwanner (2.744 m) und Watzmann-Mittelspitze (2.713 m). Wertet man alle eigenständigen Gipfel, folgen nach der Zugspitze der Schneefernerkopf (2.875 m) und die Mittlere Wetterspitze (2.747 m) auf den Plätzen zwei und drei. Beide sind jedoch Teil des Zugspitzmassives.

Der höchste Hauptgipfel, der komplett auf deutschem Staatsgebiet steht, ist die Watzmann-Mittelspitze mit 2.713 Metern Höhe, der Hochkalter (2.607 m), der Große Daumen (2.280 m) und die Höfats (2.259 m). Ebenfalls vollständig auf deutschem Staatsgebiet, aber mit einer wesentlich geringeren Eigenständigkeit, liegen die Mittlere Höllentalspitze (2.742 m) und der Hochblassen (2.703 m). Quelle:Wikipedia

Alle Berge liegen im süddeutschen Bundesland Bayern.

Bräuche im Süden Deutschlands

Als wohl absolut typisch süddeutschen Brauch kann man das Brautverziehen nennen. Hierbei wird die Braut während des Hochzeitsfests entführt. Meistens passiert das nach dem Hochzeitsmahl. Der Bräutigam wird abgelenkt und die Braut von Freunden in ein naheliegendes Gasthaus entführt.

Der arme Bräutigam muss sich dann, sofern er denn das Abhandenkommen seiner Angetrauten bemerkt, auf die Suche nach seinem Weib machen. Hierbei gibt es meist Absprachen und die ganze geladene Hochzeitsgesellschaft folgt dem frischgebackenen Ehemann, bis dieser schließlich die Braut in der neuen Wirtschaft findet.

Die Entführer haben sich in der Zwischenzeit mit Sicherheit die ein oder andere Flasche Wein oder auch Sekt mit der Braut gegönnt. Diese Rechnung der Wirtsleute sollte dann im Normalfall der unachtsame Bräutigam übernehmen. Danach geht es glücklich vereint wieder zurück in die ursprüngliche Gastwirtschaft.

Wen dieser Brauch nun in seinen Bann gezogen hat und mehr darüber wissen will, der kann sich im Brauchwiki noch näher damit befassen.

Reisen nach Süddeutschland

Der Süden bietet eine große Auswahl von Reisezielen, Sommer wie Winter. Die Natur und deren Eigenarten spiegeln sich in einer einzigartigen Schönheit gerade auch in Süddeutschland wider.

Zu den Highlights eines Besuchs im Süden der Republik gehören die bayrische Landeshauptstadt München ebenso, wie Stuttgart im Schwabenländle, das Allgäu mit dem Schloss Neuschwanstein, das Berchtesgadener Land, der Bodensee, der Bayrische Wald, die Donau mit ihren vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten, oder auch die Bauten Frankfurts.

Im Sommer zum Wandern und Radfahren gut geeignet, im Winter zum Skifahren und Langlaufen, so wird es nie langweilig und man findet immer auch sportliche Höhepunkte und Points of Interest in diesem Teil des deutschen Landes. Mit dem Zug kann man weite Teile erkunden, ansonsten wenn man sich etwas individueller bewegen will, bieten sich preiswerte Mietwagen an, mit denen man auf den gut ausgebauten Strecken Süddeutschlands direkt zu den vielen Sehenswürdigkeiten fahren kann. Aber auch Radfahrer und Wanderer sind in deutschen Landen gern gesehen und viele Wanderwege zeugen von der regionalen Offenheit und Freundlichkeit zu alternativen Fortbewegungsmitteln.

Typische Regionen für Reisende in den Süden der Bundesrepublik

Jedes Gebiet hat seine Spezialitäten aufzuweisen und der Urlauber wird immer wieder neuen Reichtum entdecken können.

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