Süddeutsche Zeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Süddeutscher Verlag,München
Erstausgabe 6. Oktober 1945
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014, Mo–Sa)
379.798 Exemplare
Reichweite(MA 2012 II) 1,48 Mio. Leser
Chefredakteur Kurt Kister
Weblink sueddeutsche.de
ISSN 0174-4917

 

Die Süddeutsche Zeitung (Abkürzung SZ) ist mit einer verkauften Auflage von 379.798 Exemplaren die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt, seit ihr die Information Control Division der amerikanischen Besatzungsmacht 1945 als so genannte „wichtige meinungsbildende“ Tageszeitung die Lizenz zum Druck erteilt hatte.

Spezifisch für die SZ ist das Gewicht, das sie in den letzten Jahren der Kultur einräumt. Das Feuilleton folgt direkt auf den politischen Teil. Neben der Glosse Streiflicht oben auf der Titelseite ist die „Seite 3“ ein besonderes Merkmal der SZ, in der eigenen Schreibweise DIE SEITE DREI. Hier erscheinen regelmäßig große Reportagen und Hintergrundartikel. Auf der vierten Seite, der Meinungsseite, findet man täglich einen von bekannten Autoren der SZ geschriebenen Leitartikel. Außerdem erscheinen freitags eine Beilage mit einer Auswahl englischsprachiger Artikel der New York Times und das SZ-Magazin und donnerstags, für die Auflage der Region München, die Veranstaltungsbeilage SZ-Extra. Samstags erscheint die SZ seit dem 18. Oktober 2014 unter dem Titel „Süddeutsche Zeitung am Wochenende“ mit einem erheblich erweiterten Blatt, das nicht nur Tageszeitung sein soll, sondern auch die Funktion einer Sonntags- bzw. Wochenzeitung haben soll.

Im Sommer 2005 nannten deutsche Journalisten die Süddeutsche Zeitung bei einer großangelegten Umfrage als „Leitmedium“ Nummer Eins – vor dem Spiegel. In der Studie Journalismus in Deutschland des Kommunikationswissenschaftlers Siegfried Weischenberg sagten 34,6 Prozent von 1536 repräsentativ ausgewählten Journalisten, dass sie regelmäßig zur SZ griffen, um sich zu informieren oder Themenanregungen zu finden (Mehrfachnennungen waren möglich).

In den Logs unseres Servers sind immer wieder ein paar Leute dabei, die zur Süddeutsche Zeitung wollen und sich vertippen oder was auch immer, daher hier ein kurzer Artikel zur bekannten Zeitung, damit diese verlorenen Schäfchen ihren Weg zum Pastor finden.

Süddeutsche.de

Süddeutsche.de (früher sueddeutsche.de) ist das Internetportal der Süddeutschen Zeitung. Die Artikel setzen sich zusammen aus eigenen Beiträgen der Süddeutsche.de-Redaktion, aus Texten, die von der Süddeutschen Zeitung übernommen werden und aus Agenturmeldungen.

Am 18. Dezember 2006 startete das Internet-Portal der Süddeutschen Zeitung, damals noch sueddeutsche.de, mit neuem Design, Konzept und Chefredakteur. Bis 2006 war Helmut Martin-Jung Chefredakteur, ihm folgte Hans-Jürgen Jakobs, der zuvor die Medienseite der Süddeutschen Zeitung leitete. Im Dezember 2010 wurde Stefan Plöchinger neuer Chefredakteur.  Seit 2006 ist die Redaktion auf 25 festangestellte Redakteure und mehr als zehn Pauschalisten gewachsen. Im November 2011 hatte die Seite 35.085.245 Besucher und 189.821.740 Seitenabrufe. Für den Winter 2014 ist die Einführung von Paid content in Form einer Mischung aus dem Freemium- und dem Metered-Modell geplant. 

Politische Ausrichtung und redaktionelle Unabhängigkeit

Laut ihrem Redaktionsstatut erstrebt die Süddeutsche Zeitung „freiheitliche, demokratische Gesellschaftsformen nach liberalen und sozialen Grundsätzen“. Sie wird als „gemäßigt links“ beschrieben.

Laut Informationen der Lobbyismusagentur Deekeling Arndt Advisors nahm das Deutsche Atomforum Einfluss auf das Veröffentlichungsdatum eines möglicherweise atomkritischen Berichtes in der Süddeutschen Zeitung. Eine ursprünglich geplante Veröffentlichung zum Zusammenhang zwischen Kinderkrebs und Kernkraftwerken soll so auf einen Zeitpunkt nach der Bundestagswahl 2009 verschoben worden sein. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, bestritt auf Nachfrage, dass es eine derartige Einflussnahme gegeben hätte.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Artikel über die SZ bei Wikipedia.

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