Die bayrischen Seen erkunden

Hier stellen wir im Laufe der Zeit ein paar schöne Reiseziele im Seenbereich vor.

Chiemsee

Chiemsee Bayern Hafen
Chiemsee in Bayern

Das Foto zeigt die Ladestege am Chiemsee. Als größter See in Bayern beherbergt der Chiemsee mit seinen fast 80 km² die Herreninsel, Fraueninsel, Schlachinsel und Krautinsel.

Der Kurzurlauber kommt zum Chiemsee, um sich die Herreninsel in Bayern anzusehen.

Auf der Herreninsel in Bayern findet man das Schloss Herrenchiemsee, das von Bayerns bekanntestem König,  König Ludwig der Zweite, gebaut wurde. Das Schloss Herrenchiemsee ist dem von Versailles nachgebaut, und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Schloss bietet in seinen riesigen Räumen eindrucksvolle Einblicke in lang vergangene Tage des Märchenkönigs Ludwig II. Ein Spiegelsaal und das prunkvolle Schlafzimmer des bayuwarischen Herrschers sind dort ebenso zu finden wie das prunkvolle Treppenhaus. Prunkvolle Schwäne und Pfaue sind auch einige zu finden, der König hatte ja eine Vorliebe für diese Tiere entwickelt. Vor kurzem wurde auch ein Ballett an der Münchner Staatsoper aufgeführt mit dem Titel Illusionen – wie Schwanensee, das vom Leben König Ludwigs II. inspiriert wurde. Im Eingangsbereich ist gleich ein Cafe anzutreffen, in dem man sich von der Wanderei mal ausruhen und gemütlich seine Brotzeit zu sich nehmen kann.

Das Schloss Herrenchiemsee mit Parkanlage
Schloss Herrenchiemsee

Man fährt gemütlich mit einem Schiff auf die Insel, wo man entweder zu Fuß zum Schloss wandert, oder sich in den Sommermonaten einen Platz in den rustikalen Pferdekutschen sucht und mit anderen die kurze Fahrt zum Schloss Herrenchiemsee genießt. Auf der Fraueninsel, die auch per Schiff angefahren werden kann, befindet sich ein Nonnenkloster und die letzte der drei Inseln, die Insel Schlach, ist quasi unbewohnt.

Bodensee

Der Bodensee [nach der karolingischen Pfalz Bodman], 571,5 km2(nach Neuvermessung 1994) großer Alpenvorlandsee am Ausgang des Alpenrheintales (»Schwäbisches Meer«), die größte Tiefe ist 254 Meter. Anrainerstaaten sind Deutschland (305 km2 Seeanteil), Österreich (60 km2) und die Schweiz (173 km2). Die Uferlänge beträgt 273 km. Die Seespiegelhöhe liegt bei 395 m über dem Meeresspiegel. Das Hauptbecken, der Obersee, ist 63,5 km lang und bis zu 14 km breit. Der westliche Bodensee ist in den Überlinger See mit der Insel Mainau im Norden und in den Untersee (mit Gnadensee und Zeller See) mit der Insel Reichenau im Süden geteilt.

Ober- und Untersee werden vom Rhein durchflossen. Große Bedeutung hat der Bodensee für die Wasserversorgung des Hinterlandes (Sankt Gallen, Großraum Stuttgart). Das milde Klima begünstigt den Frühgemüse- und Obstbau, der den Weinbau zurückgedrängt hat. Der See ist sehr fischreich. Wichtigster Wirtschaftsfaktor ist der Fremdenverkehr. Die größten Städte am Bodensee sind Konstanz, Lindau, Friedrichshafen, Bregenz und Radolfzell.

Der Bodensee liegt in einer alten Kulturlandschaft; in seinem Umkreis lassen sich mittelsteinzeitliche Siedlungsspuren nachweisen. Die Uferrandsiedlungen (sogenannte Pfahlbauten) gehören v. a. in die Jungsteinzeit beziehungsweise frühe Bronzezeit.

Insel Mainau Bodensee

 

Das Foto zeigt die Insel Mainau. Die Mainau, als Mav(e)no(w), Maienowe (1242) bzw. Maienow (1357), Maienau, Mainowe(1394) und Mainaw (1580) erwähnt, ist mit etwa 45 Hektar Fläche die drittgrößte der Inseln im Bodensee. Der Molassekalkfelsen befindet sich im Überlinger See genannten, nordwestlichen Teil des Bodensees. Sie ist von dessen Südufer über eine Brücke zu erreichen und verfügt über einen eigenen Schiffsanleger. Die nächsten größeren Städte sind Konstanz, Meersburgund und Überlingen. Bedingt durch das günstige Bodenseeklima wachsen auf dem tropfenförmigen Eiland Palmen und andere mediterrane Pflanzen im Schlosspark. Wegen ihrer überaus reichen subtropischen, teilweise auch tropischen Vegetation wird die Mainau auch als Blumeninsel im Bodensee bezeichnet.

Baggerseen in Bayern

Am liebsten zum Baden ist uns selbst ein Baggersee in Bayern, da gibt es eine große Auswahl und als Bayer kommt man da gleich mit seinem gut gekühlten Weißbier und legt sich an den Baggersee. Oft muss man aber auch ein Mückenmittel im Gepäck haben, die Seenränder sind prädestinierte Flächen, auf denen sich die kleinen Piesacker niederlassen. Aber das kann einen schönen Tag am See in Bayern auch nicht im Wege stehen. Die Zufahrten sind meist ausgeschildert und die Seen werden auch von den zuständigen Behörden gemonitort. Falls das Wasser bestimmte Grenzwerte überschreitet, wird der See dem öffentlichen Publikum unzugänglich gemacht. Seien Sie bitte im Umgang mit Abfall und der Entsorgung auch gerade bei einem Besuch am Baggersee Ihren Bürgerpflichten bewusst, unsere Biosphäre dankt es Ihnen.

 

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