Die kreisfreie Stadt Rosenheim liegt im Regierungsbezirk Oberbayern im Alpenvorland, wo die Mangfall und der Inn zusammen fließen. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Landkreises Rosenheim. Mit über 60.000 Einwohnern ist Rosenheim nach München und Ingolstadt die drittgrößte Stadt in Oberbayern und eines von 23 bayerischen Oberzentren. Rosenheim ist für seine Holz- und Sägekunst europaweit bekannt. In der Rosenheimer Hochschule gibt es daher auch eigene Studienfächer für diesen Bereich. Nicht nur deshalb wird Rosenheim auch die Holzstadt genannt.

Die Holzstadt Rosenheim

Rosenheim-Oberbayern-Panorama-Berge-Alpen

Das Foto zeigt eine Panoramaansicht von Rosenheim, geschossen vom Riesenrad auf dem Rosenheimer Herbstfest, dem beliebtesten und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Volksfest.

Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen München (ca. 60 km nordwestlich), Salzburg(ca. 80 km östlich) und Innsbruck (ca. 110 km südwestlich) sowie dem Brennerpass nach Italien (ca. 130 km). Durch Rosenheim führen die Eisenbahnstrecken München–Salzburg und München–Verona/Italien sowie die österreichische Eisenbahn-Transitstrecke Salzburg–Innsbruck. Nahe der Stadt liegt das Autobahndreieck Inntal, an dem die Inntal-Autobahn von der Autobahn München–Salzburg abzweigt.

Rosenheim besitzt aufgrund seiner Lage einen hohen Freizeitwert; im näheren Umkreis von etwa 25 km befinden sich der Chiemsee, der Simssee und etwa ein Dutzend weiterer Badeseen, sowie die Berge des nördlichen Alpenrands Wendelstein, Hochries und Kampenwand, die zum Skifahren, Wandern, Mountainbiken und Gleitschirm-/Drachenfliegen einladen.

Klima und Wetter

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Rosenheim beträgt 9,4 °C. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 17,2 beziehungsweise 18,9 °C und die kältesten Dezember und Januar mit −0,3 beziehungsweise −0,9 °C im Mittel. Der Jahresniederschlag liegt mit 1310,6 mm deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 700 mm.

Klimadaten

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temp. (°C) 2,5 5,2 10,1 14,5 20,2 22,5 24,3 24,0 19,1 14,6 7,1 2,5 Ø 13,9
Min. Temp. (°C) −4,2 −2,7 0,5 3,8 8,5 11,9 13,5 13,3 9,7 5,9 0,7 −3,1 Ø 4,9
Temperatur (°C) −0,9 1,3 5,3 9,2 14,4 17,2 18,9 18,7 14,4 10,3 3,9 −0,3 Ø 9,4
Niederschlag (mm) 59,5 84,3 102,9 100,2 121,1 150,8 166,5 151,0 122,0 79,6 95,4 77,3 Σ 1.310,6
Sonne (h/d) 3,2 4,1 3,4 4,4 7,4 6,8 7,0 5,7 4,2 3,4 2,2 1,8 Ø 4,5
Regentage (d) 16 15 13 14 15 16 16 15 13 12 14 14 Σ 173
Wasser (°C) 4 4,9 5 6,9 13,2 17,5 20,4 19,6 15,1 12,5 6,4 4,3 Ø 10,9

 

Die Aufteilung der Stadt

Rosenheim hat 30 Ortsteile:

Südlich:

  • Aising
  • Aising-Schönau
  • Aisinger Landstraße
  • Aisingerwies
  • Au bei Happing
  • Au bei Rosenheim
  • Brucklach
  • Endorferau
  • Happing
  • Heilig Blut
  • Hohenofen
  • Kaltmühl
  • Kaltwies
  • Kastenau
  • Oberkaltbrunn
  • Oberwöhr
  • Pang
  • Pösling
  • Schlipfham
  • Schwaig
  • Stocka
  • Unterkaltbrunn
  • Westerndorf
Nördlich:

  • Egarten
  • Erlenau
  • Fürstätt
  • Langenpfunzen
  • Mitterfeld
  • Rosenheim
  • Wehrfleck
  • Wernhardsberg
  • Westerndorf St. Peter

 

Geschichte

Burg-Rosenheim

Etwa zur Zeit der Ersterwähnung der Burg im Jahre 1234 entstand Rosenheim im 13. Jahrhundert am westlichen Ufer als Ansiedlung von Schiffsleuten. Da das Gelände an der Innbrücke über lange Zeit aufgrund des sumpfigen Bodens im Zuge der Mangfallmündung nicht bebaut werden konnte, entstand die Siedlung einige hundert Meter davon entfernt. Das Stadtzentrum Rosenheims liegt somit nicht direkt am Flussufer.

Der Markt Rosenheim

Der Ort gewann rasch an Bedeutung als Umschlagplatz für alle Arten von Gütern, die auf dem Inn transportiert wurden (Vieh, Getreide, Seide, Waffen, Salz) und erhielt 1328 das Marktrecht. Die Rosenheimer Schiffsmeister brachten es in dieser Epoche durch den regen Warentransport, der sich zwischen Hall in Tirol den Inn und die Donau hinab bis nach Wien und Budapest erstreckte, zu großem Reichtum. Bis etwa 1600 hatte sich die Siedlung zu einem der größten und bedeutendsten Märkte Bayerns entwickelt, auch wenn Rosenheim das Stadtrecht erst 1864 durch den bayerischen König Ludwig II. erlangen sollte.

Der wirtschaftliche Niedergang kam im Laufe des 17. Jahrhunderts im Zuge des Rückgangs der Innschifffahrt und der Folgen des Dreißigjährigen Krieges. Hinzu kamen eine Pestepidemie (1634) und ein Marktbrand (1641).

Im 19. Jahrhundert konnte sich Rosenheim zu einem wirtschaftlichen Zentrum im südostbayerischen Raum entwickeln: 1810 wurde der Ort nach Reichenhall und Traunstein zum Standort der dritten bayerischen Saline. Eine frühe Art der Pipeline aus Holz brachte Sole von den Salzbergwerken im Raum Reichenhall bis zur Rosenheimer Saline. Durch das Sieden von Salz wurde die Innstadt zu einem Zentrum der bayerischen Salzproduktion, bis die Saline 1958 geschlossen wurde.

Einen weiteren Aufschwung brachte der frühe Anschluss an die Eisenbahn. 1858 wurde der Rosenheimer Bahnhof eingeweiht, der sich jedoch bald als zu klein und für die weitere Stadtentwicklung hinderlich erweisen sollte; schon 1876 zog er an seinen jetzigen Platz um. Die alte Bahnlinie wurde zur schnurgeraden Durchgangsstraße (heute Rathaus- und Prinzregentenstraße, wichtigste Rosenheimer Verkehrs-Achse, vom Nordwesten zum Südosten der Stadt), der Lokschuppen des ersten Bahnhofs dient heute als Ausstellungszentrum, der alte Bahnhof direkt gegenüber ist seit 1878 das Rathaus.

Die wirtschaftliche Blüte des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts machte den Gründerzeit- und Jugendstil (und dessen regionale Ausprägung, den Heimatstil) zum wichtigsten Baustil, der heute noch das Stadtbild bestimmt. So wurde im entstehenden Behördenviertel um das heutige Rathaus auch die evangelische Erlöserkirche im für Rosenheim seltenen neogotischen Klinker-Stil für die sich vergrößernde Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde erbaut.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts besaß Rosenheim neun Brauereien, die heute im Namen einiger Gaststätten erhalten sind (Duschl-, Hof-, Mail-, Pernloher-, Stern-, Weißbräu). Bis heute überlebt haben nur Auerbräu und Flötzinger Bräu, die u. a. das Märzenbier für das Rosenheimer Herbstfest liefern, sowie das Bierbichler Weißbräu.

Städtepartnerschaften

Rosenheim unterhält folgende Städtepartnerschaften:

  • Lazise am italienischen Gardasee, seit 1979
  • Briançon (Frankreich), seit 1974
  • Greiz (Thüringen), seit 1991
  • Ichikawa (Japan), seit 2004

Kultur und Sehenswürdigkeiten

kultur in rosenheim

Theater

Das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim (KU’KO) entstand auf dem Areal, auf dem 1967 dieSalinengebäude abgetragen wurden. Die am 2. Oktober 1982 eingeweihte Stadthalle, das heutige Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, hat sich über die Jahre hinweg zu einem überregionalen Veranstaltungszentrum entwickelt. In dem heute 3.000 Quadratmeter große Mehrzweckgebäude finden jährlich rund 400 Veranstaltungen statt. Es gibt zwei Privattheater mit eigenem Haus: das „Theater am Markt Ost“ und die „Theaterinsel“, außerdem das „Theater Rosenheim“ und weitere Amateurtheater.

Museen

Seit 1885 beherbergt das Mittertor das Städtische Museum mit seiner umfangreichen Sammlung (ca. 5000 Exponate) zur Kulturgeschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim von der Vor- und Frühgeschichte und Römerzeit bis in ins 20. Jahrhundert. Es ist eine der bedeutendsten regionalgeschichtlichen Sammlungen Südostoberbayerns.

Das Inn-Museum im historischen Flussmeister-Bruckbaustadel an der Innbrücke beherbergt die wasserbau- und schifffahrtstechnische Sammlung des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim. Mit vielen Originalobjekten zeigt das Museum die Innschifffahrt, die Quelle von Rosenheims Wohlstand im Mittelalter, in den vergangenen Jahrhunderten. Darüber hinaus vermittelt das Museum Wissenswertes über Flusslandschaft und Flussbau, Geologie, Besiedlungsgeschichte, Schiffbautechnik, Brückenbau und die Entwicklung von Wasserwegen.

Das Holztechnische Museum wurde im Jahr 1990 im denkmalgeschützten Ellmaierhaus eingerichtet. Es ist im ersten Stockwerk untergebracht, zu dem man über die sogenannte Himmelsleiter gelangt. Auf mehr als 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt dieses einmalige Museum, das in engem Zusammenhang mit der Holzstadt Rosenheim und ihren Ausbildungsstätten für Holzberufe steht, Holz als Werkstoff, seine Bedeutung und Verarbeitung einst und heute. Gezeigt werden nicht nur die Endprodukte, sondern auch ihre Herstellung und die dazu erforderlichen Werkzeuge. Regelmäßige Sonderausstellungen runden das Angebot des Holztechnischen Museums ab.

Die Städtische Galerie wurde von 1935–1937 von German Bestelmeyer erbaut. Jährlich finden hier sechs Kunstausstellungen statt. Neben zeitgenössischer Kunst werden auch Ausstellungen mit Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt. Ein thematischer Schwerpunkt ist dabei die Kunst aus der Region und die Münchner Schule.

Der Lokschuppen ist ein international renommiertes Ausstellungszentrum mit jährlich wechselnden Ausstellungen.

Das Solepumpenhaus ist eines der wenigen Baudenkmäler in der Stadt, die an die Rosenheimer Salinenzeit von 1810 bis 1958 erinnern. Im Rahmen der Landesausstellung Salz macht Geschichte ließ die Stadt das unter Denkmalschutz stehende Gebäude renovieren und richtete einen Ausstellungsraum zur Rosenheimer Salinengeschichte ein. Zutritt ist nur im Rahmen von Stadtführungen bzw. nach Vereinbarung mit dem Städtischen Museum möglich.

Das Klepper-Museum beherbergt verschiedene Exponate, die einerseits die Geschichte der Klepper-Boote, -Mäntel und -Zelte zeigen. Andererseits widmet es sich auch dem Werdegang der Firma Klepper, die einst der größte Arbeitgeber der Stadt war.

Bauwerke

Das Mittertor (das einzige erhalten gebliebene von früher fünf Markttoren) war vor 1350 das Osttor des Marktes, der damals mit einem doppelten Graben geschützt wurde. Seit dem 15. Jahrhundert trennte es den Inneren Markt vom Äußeren Markt und diente als Zollstelle. Außerdem enthielt es bis zum 19. Jahrhundert mehrere städtische Einrichtungen wie das Stadtschreiberzimmer. Nach dem großen Rosenheimer Stadtbrand 1641 wurde der Zwiebelturm angebracht, später der Langbau verlängert. Im Kern ist das Mittertor das älteste Gebäude der Stadt. An der Fassade zur Seite des Ludwigsplatz befindet sich das Wappen von Rosenheim, die weiße Rose auf rotem Grund. Daneben ist dasbayerische Wappen zu sehen.

Entlang des Gillitzerblocks führt die Münchener Straße, auch „kleine Fußgängerzone“ genannt. Sofort ersichtlich sind die prachtvoll restaurierten Gründerzeitfassaden. Den Namen Gillitzerblock verdankt das Ensemble seinem Erbauer Thomas Gillitzer. Er ließ Ende des 19. Jahrhunderts auf einem für damalige Verhältnisse riesigen Areal 15 Häuser errichten, darunter das Hotel Deutscher Kaiser. Ab den 1960er-Jahren wurde das einst in sich geschlossene Gründerzeitensemble durch Neu- und Umbauten verändert. Lediglich die Fassaden in der Münchener Straße blieben erhalten und wurden in den letzten Jahren originalgetreu restauriert.

Die Quest-Kunstmühle entstand von 1855 bis 1916 in mehreren Bauabschnitten als Industriekomplex. Sie wurde in den 1990er-Jahren renoviert und dient heute als Gastronomie- bzw. Büroraum. Das Kraftwerk zur Quest-Kunstmühle liegt am Mangfallkanal.

Die Kunstmühle beherbergt die Ausstellungsräume des Kunstvereins Rosenheim. Im oberen Stockwerk der ehemaligen Kunstmühlefinden auf rund 200 m² Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, Austausch-Ausstellungen mit anderen Kunstvereinen sowie ausstellungsbegleitende Aktionen statt.

Das Ballhaus Rosenheim entstand im ehemaligen Gebäudekomplex des Hofbräus Rosenheim. Der Saalbau mit Festsaal und Gewölbekeller entstand 1878. Es wurde ab 1994 renoviert und steht seit 2001 wieder als Veranstaltungsraum zur Verfügung und bildet mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ein Zentrum der östlichen Altstadt Rosenheims.

Parks

Salingarten-Rosenheim

Auf der Kunstwiese sind ganzjährig zeitgenössische dreidimensionale Kunstwerke der Künstlergemeinschaft Rosenheim zu sehen.

Der Riedergarten entstand 1729 als privater Kräutergarten des Rosenheimer Stadtapothekers Johann Rieder. Er wurde 1925 vom Mediziner Hermann Rieder der Stadt als Sommergarten verkauft. 2002 wurde der Riedergarten neu gestaltet und erhielt durch die Öffnung des vormals unterirdisch gelegenen Stadtbaches ein modernes Gepräge.

Der Salingarten ist seit 1987 vor dem Kultur- und Kongresszentrum Ku’Ko zu einem Skulpturenpark geworden, in dem Großplastiken bedeutender Bildhauer aus Rosenheim und Umgebung zu sehen sind.

Plätze

Der Max-Josefs-Platz – früher der Innere Markt und Schranne – wurde 1984 zur Fußgängerzone. Der historische Marktplatz ist umgeben von Bürgerhäusern im typischen Inn-Salzach-Stil (hochgezogene, horizontal abgeschlossene Fassaden; Arkadengänge; Erker). Die Häuser entstanden nach dem großen Brand von 1641. Im Kern stammen sie teilweise aus dem 14. Jahrhundert. Vormals schmale Holzhäuser wurden zu stattlichen Patrizierhäusern zusammengefasst. Das Wirtshausschild am Haus Stockhammer zeigt einen Schiffszug. Das Weinhaus Fortner „Zum Santa“ wurde 1642 gotisch umgestaltet und 1745 mit einer Frührokoko-Stuckatur versehen. In der Weinstube ist ein gotisches Gewölbe enthalten. Das Haus Nr. 22 war von 1641 bis 1878 das Rathaus von Rosenheim. Vor dem Bergmeister-Haus, mit einer sehenswerten Rokoko-Eingangstür, befindet sich ein Brunnen mit der Spätrokoko-Statue des Hl. Nepomuk, Schutzpatron der Schiffsleute.

Der Ludwigsplatz wird vom Max-Josefs-Platz durch das Mittertor getrennt. Er war Teil des sogenannten äußeren Marktes, der infolge der Erweiterung Rosenheims nach 1500 entstand. Gesäumt wird der Platz von Bürgerhäusern im Inn-Salzach-Stil. Der Fischbrunnen, ein Werk von Georg Albertshofer aus dem Jahr 1928, erinnert daran, dass hier früher lebende Fische verkauft wurde. Am Schuhhaus Reindl legt eine Kugel aus napoleonischer Zeit Zeugnis von einem kriegerischen Ereignis im Jahr 1810 ab. Auf einem Teilbereich des Platzes findet regelmäßig der Grüne Markt mit einem reichen Angebot an frischem Obst, Gemüse und Blumen. Der Ludwigsplatz wurde im Zuge der Landesgartenschau 2010 erneuert.

Die Loretowiese dient die meiste Zeit des Jahres als kostenloser, innenstadtnaher Großparkplatz. Jeweils am letzten Samstag im August beginnt auf der Loretowiese die sogenannte „Fünfte Jahreszeit“, das Rosenheimer Herbstfest.

Auf dem Salzstadel standen seit 1559 die Salzstadel, die zur Lagerung des von Säumern herantransportierten Salzes dienten. Sie wurden von einem Brand 1889 vernichtet.

Jüngeren Datums ist der Salinplatz. Nach dem Abbruch der Saline in den 1960er-Jahren entstand ein ganz neues Wohn- und Geschäftsviertel mit Wohnblöcken und Hochhäusern unweit des neuen Bahnhofs. In den 1980er-Jahren wurde auf dem Gelände u. a. auch die heutige Stadthalle (KUKO) errichtet. Mit einer Planungszeit von acht Jahren entstand von 1985 und 1987 in nur 18 Monaten der Salinplatz auf einer Fläche von 12.000 m² mit seinen Wohn- und Geschäftshäusern sowie einem großen unterirdischen Parkhaus (P6). Der Salinplatz ist Fußgängerzone.

Kirchen

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus entstand 1450 als spätgotischer Bau mit Spitzhelmturm. Nach dem Stadtbrand von 1641 erfolgte der Neubau mit Zwiebelturm (65 m) – dem heutigen Wahrzeichen von Rosenheim. Die Inneneinrichtung wurde dem Zeitgeschmack entsprechend mehrmals verändert, d.h. die Kirche hat eine barocke bzw. neugotische Einrichtung. 1880 wurde das Kirchenschiff um dreiJoche in Richtung Ludwigsplatz verlängert. Ab 1960 erhielt das Kircheninnere sein heutiges Aussehen. Ältestes Kunstwerk ist das Schutzmantelmadonnenbild eines unbekannten Meisters aus dem Jahr 1514. Die Kirche wurde am 10. Dezember 2006 mit einer Altarweihe nach mehrjähriger Renovierung wiedereröffnet.

Die Hl.-Geist-Kirche wurde gegen 1449 vom Bürger und Brauereibesitzer Hans Stier erbaut (Spitalstiftung). Der gotische Bau wurde ab 1684 barockisiert und der Turm, der ursprünglich einen gotischen Spitzhelm trug, erhielt eine barocke Zwiebel. Innerhalb der Wolfgangskapelle befindet sich das Lucca-Bild, eine Seccomalerei aus dem 15. Jahrhundert.

Die Filialkirche St. Johann Baptist und Heiligkreuz in Westerndorf wurde 1668 vermutlich nach Plänen des Münchener Baumeisters Konstantin Bader erbaut. Ein weithin sichtbares Zwiebeldach sitzt auf dem kreisrunden Kirchenbau. Im Inneren wird der vierpassförmige Grundriss von einem griechischen Kreuz mit gleich langen Kreuzarmen gebildet. Wände und Decken sind verziert mit frühbarokem Stuck Miesbacher Herkunft.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Hl. Blut, die am südlichen Stadtrand von Rosenheim liegt, entstand in der jetzigen Form gegen Ende des 17. Jahrhunderts, der spätgotische Chor um 1508. 1686/1687 wurde die Kirche durch Hanns Mayr aus Hausstatt barock umgebaut. Im Chor findet sich üppige Hochbarockstuckatur, die Stuckatur im Langhaus ist wesentlich sparsamer. Kernstück der Kirche ist die spätgotische Schnitzgruppe des himmlischen Gnadenstuhls, ein Hauptwerk des Meisters von Rabenden aus der Zeit um 1510. Neben der Kirche befindet sich die Brunnenkapelle, die Ende des 17. Jahrhunderts anstelle der älteren von Hanns Mayr errichtet wurde.

Die Kapelle am Roßacker ließ der Rosenheimer Bierbrauer Martin Schmetterer 1737 unter dem Namen Zu den sieben Zufluchten auf Grund eines Gelübdes unmittelbar neben seinem Bierkeller errichten. Er stiftete dazu ein Eremitenbenefizium mit einem an die Kapelle anschließenden Haus. Baumeister war Abraham Millauer aus Hausstatt. Der Meister des Naturstein-Hochaltars ist unbekannt, das Altarbild stammt von Johann Zick und stellt die Heiligen sieben Zufluchten dar. Das kirchliche Kleinod ist der einzige in sich geschlossene barocke Kirchenbau Rosenheims. Der Ortsteil „Roßacker“ ist älter als Rosenheim. Der Name reicht bis ins Jahr 1160 zurück.

Die Evangelische Erlöserkirche wurde 1886 neben dem Rathaus als neogotischer Backsteinbau nach Entwurf von August Hartel erbaut. Die Ausstattung ist zum Teil neogotisch und wurde in den 1970er-Jahren umgestaltet. Die Kreuzwegbilder sind von Petra Winterkamp.

Die Spitalkirche St. Josef besitzt eine Rokoko-Kanzel mit üppigem Schnitzdekor. Das Altarbild, sowie die übrigen Gemälde, die das Leben des Hl. Josef darstellen, stammen von dem Rosenheimer Maler Joseph Anton Höttinger. Sehenswert ist das große Votivgemälde, das den Pandureneinfall und die Beschießung Rosenheims im Oktober 1744 zeigt.

Die Loretokapelle auf der Loretowiese hat die Casa santa in Loreto in Italien als architektonisches sowie namentliches Vorbild. Sie wurde 1636 eingeweiht. Loretokapellen wurden im deutschen Sprachraum ab dem 16. Jahrhundert erbaut – oft als Stiftungen adeliger Pilger nach ihrer Rückkehr von einer Loretowallfahrt.

Die Pfarrkirche Christkönig wurde am 12. Juni 1928 aufgrund der damals schlechten seelsorgerischen Situation vom erzbischöflichen Ordinariat genehmigt, der erste Spatenstich geschah dann bereits fünf Tage später. Am 27. Oktober 1929 erfolgte die feierliche Kirchenweihe. Durch die Zerstörung großer Teile der Kirche während des Zweiten Weltkrieges erhielt diese 1962 ein neues Glasfenster von Roland Peter Litzenburger, 1984 wurde der Altarraum mit Werken des Rosenheimer Künstlers Ludwig Hamberger neu gestaltet.

Neben der Sebastianikapelle befindet sich das bereits 1606 gegründete und 1856 neu besiedelte Kapuzinerkloster Rosenheim.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Rosenheimer Starkbierfest (Mitte März)
  • Rosenheimer Stadtfest (zwischen Juni und August; alle zwei Jahre)
  • Das Rosenheimer Herbstfest (Beginn: letzter Samstag im August, Dauer: 16 Tage) ist das größte Volksfest in Südostoberbayern. Mit jährlich über einer Million Besuchern ist es nach dem Münchner Oktoberfest, dem Straubinger Gäubodenfest und der Bergkirchweihin Erlangen das viertgrößte Volksfest in Bayern.
  • Neue Messe Rosenheim (im 2-Jahres-Turnus):

Seit 1949 fand die Süd-Ost-Messe in Rosenheim statt, im Jahre 2008 wurde diese abgelöst durch die Neue Messe Rosenheim

  • City-Lauf (Mitte Juni)
  • Christkindlmarkt in der Fußgängerzone (ab Freitag vor dem 1. Advent bis 24. 12.)
  • Faschingstreiben (jeden Faschingsdienstag)
  • Rosenheim in Bewegung (Mai), mit großem Autosalon, Themenpark Freizeit, Fun & Fitness, Shopping-Sonntag u. v. m.
  • Critical Mass (Radtour durch die Stadt, jeden letzten Samstag im Monat, Abfahrt 11.55 Uhr am Ludwigsplatz)
  • Lange Nacht der Kunst, Kultur und Unterhaltung (alle zwei Jahre im Herbst, abwechselnd mit dem Stadtfest)
  • Kleinkunsttage (Mitte Oktober)
  • Rosenheimer Sommerfestival (Juli, seit 2010)
  • Stadtführung „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ jeden Samstag um 16 Uhr
  • Stadtradeln (Aktion des Klima-Bündnisses der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del Clima e.V mit dem Untertitel Radeln für ein gutes Klima)

Wirtschaft und Infrastruktur

Rosenheim ist als Zentrum eines Ballungsraums von etwa 150.000 Einwohnern die wichtigste Einkaufsstadt im südostoberbayerischen Raum. Sie bietet ein umfassendes Angebot in den Bereichen Bekleidung, Einrichtung (drei große Möbelhäuser), Unterhaltungselektronik, Schmuck, Dienstleistungen und Gastronomie.

Der überwiegend von mittelständischer Wirtschaft geprägten Stadt ist es gelungen, vor allem im traditionellen Rosenheimer Bereich Holz ein eigenes Profil zu entwickeln. Rosenheim ist der Sitz mehrerer, teilweise international agierender holzverarbeitender Unternehmen. Die Bandbreite reicht von der Herstellung von Parkettböden bis zur Fenstertechnik. Den Betrieben der Holzbranche steht dabei das Wissen mehrerer Ausbildungsstätten vor Ort zur Verfügung (siehe „Schule und Bildung“). Die Stadt Rosenheim fördert die Holztechnik durch den Ausbau des Holz-, Informations- und Technologiezentrums (HIT).

Ein weiterer wirtschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Informations- und Kommunikationstechnik. Rosenheimer Unternehmen sind auch international vor allem in den Bereichen Antennen-, Funk- und Telekommunikationstechnik, Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen und Consulting tätig.

Weltweit bekannte Unternehmen aus Rosenheim sind Gabor Shoes, die Hamberger Industriewerke (Parkettmarke HARO), Kathrein(Antennen, Elektronik), Schattdecor (Dekordruck) oder Klepper (Faltboote).

Zum 30. Juni 2005 hatte die Stadt Rosenheim 27.600 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.

Verkehr

Straßenverkehr

An das überregionale Straßennetz ist Rosenheim über die Autobahnen A8 München–Salzburg und A93 Rosenheim–Kufstein sowie die Bundesstraße 15 angebunden. Die B 15 wurde im Sommer 2005 zwischen Autobahn und „Panorama-Kreuzung“ auf vier Spuren ausgebaut. Langfristig ist ein autobahnähnlicher Neubau der Bundesstraße 15, die B 15neu, zwischen Regensburg, Landshut und Rosenheim geplant.

Seit Jahren wird auch über eine Reihe von Umgehungsstraßen nachgedacht, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten. Nach langer Planung wurde 2005 mit dem Bau der südlichen Umgehung Panorama-Schwaig begonnen. Das Vorhaben war umstritten, da diese Straße die Kaltenauen, ein Landschaftsschutzgebiet, durchquert. Ein Volksentscheid im Jahr 2003 ging jedoch zugunsten der Straße aus. Sie wurde im Mai 2007 fertiggestellt. Weitere Projekte sind die Westtangente Rosenheim, für die 2006 der Planfeststellungsbeschluss erfolgte, und die dritte Innbrücke, die den Inn beim Ortsteil Langenpfunzen überqueren soll.

Laut von der Bundesanstalt für Straßenwesen erstellten Kinderunfallatlas des Jahres 2012 verunglücken in Rosenheim 2,70 von 1000 radfahrenden Kindern. Damit liegt Rosenheim auf dem fünftletzten Platz aller 412 untersuchten Städte und Gemeinden. Bereits seit 1984 landet Rosenheim in vergleichbaren Untersuchungen stets auf den hintersten Plätzen.

Schienenverkehr

Mit einem Aufkommen von täglich rund 20.000 Fahrgästen ist der Bahnhof Rosenheim der siebtgrößte Bahnhof in Bayern.

Rosenheim ist ein Eisenbahnknotenpunkt und wird von den Bahnstrecken Rosenheim–Kufstein(Kursbuchstrecke 950), München–Rosenheim (Kursbuchstrecke 951), Rosenheim–Salzburg(Kursbuchstrecke 951), Rosenheim–Mühldorf (Kursbuchstrecke 944) und Rosenheim–Holzkirchen (Mangfalltalbahn, Kursbuchstrecke 958) berührt.

Die Österreichischen Bundesbahnen befahren die Verbindung Salzburg–Landl/Rosenheim (– Kufstein) im Zweistundentakt ohne Halt mit Fernzügen der Relation Wien–Salzburg–Innsbruck–Vorarlberg über die Rosenheimer Kurve.

In Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2010 wurde der Bahnhof barrierefrei ausgebaut und mit einem Tunnel eine Verbindung zwischen Zentrum und dem südlichen Stadtgebiet hergestellt. Unter Auswertung alliierter Luftaufnahmen wurden Munitionsreste gesucht, um Tunnel zwischen dem Hammerbach (der den Bahnhof unterfließt) und dem Empfangsgebäude zu bauen.

Öffentlicher Nahverkehr

Der Regionalverkehr Oberbayern bietet Anbindungen der Gemeinden des Landkreises mit der Stadt Rosenheim und den benachbarten Landkreisen.

Der Stadtbusverkehr wird von dem privaten Busunternehmen Verkehrsunternehmen Ludwig Kroiss KG eigenwirtschaftlich betrieben. Das Unternehmen betreibt zwölf Linien, welche montags und dienstags von 5 bis 21 Uhr, mittwochs und donnerstags von 5 bis 23 Uhr, freitags von 5 bis 2 Uhr und samstags von 8 bis 2 Uhr verkehren. Die kleineren Siedlungen am Stadtrand (Westerndorf am Wasen, Unterfürstätt, Langenpfunzen, Happing, Kastenau) werden stündlich bedient, die wichtigsten Wohngebiete und Einrichtungen (Pang, Aising, Aisingerwies, Aicherpark, Fachhochschule, Traberhof) im 15-Minuten-Takt. Die Linien 8 und 9 binden die Nachbarstadt Kolbermoor im 30-Minuten-Takt an.

Die vier Nachtbus-Ringlinien fahren fast alle Stadtteile an, ausgenommen Egarten, Unterfürstätt und Oberwöhr. Die zentrale Bushaltestelle Stadtmitte dient als Verknüpfungspunkt mit Info-Center im Ticketzentrum. 2006 nutzten über vier Millionen Fahrgäste den Rosenheimer Stadtbus. An Sonn- und Feiertagen findet kein Verkehr statt.

Medien

Seit 1989 gibt es in Rosenheim die Lokalradiosender Charivari und seit 1988 Radio Regenbogen (Bayern) sowie seit 2001 den Jugendsender Radio Galaxy. Radio Charivari hat eine technische Reichweite von 310 000 Hörern, Radio Regenbogen, das in ganz Südostoberbayern zu hören ist, erreicht technisch 810 000 Hörer. Bereits 1987 ging das Regionalfernsehen Rosenheim (RFR) im Kabelnetz an den Start. Anfang 2004 wurde das Sendegebiet um die Landkreise Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land erweitert und das RFR in RFO (Regionalfernsehen Oberbayern) umbenannt; es erreicht inzwischen etwa eine halbe Million potenzieller Zuschauer. Die Verbreitung erfolgt über diverse Kabelnetze in Südostbayern, über DVB-T, über Antenne sowie digital über Satellit (DVB-S) auf Astra 19,2° Ost.

Das Oberbayerische Volksblatt (OVB) ist die Regionalzeitung in Stadt und Landkreis Rosenheim und im Landkreis Mühldorf sowie im westlichen Teil des Landkreises Traunstein. Sie erreicht mit ihren Regionalausgaben eine Druckauflage von knapp 80.000 Exemplaren und rund 220.000 Leser in der Region.

Außerdem decken den Landkreis Rosenheim folgende Wochenzeitungen ab:

Seit 1986 erscheint in der Stadt Rosenheim, Chiemgau, Mangfalltal sowie Wasserburg das Anzeigenblatt blick, das von der Blickpunkt Verlags-GmbH & Co. KG herausgegeben wird. Die kostenlose Wochenzeitung erscheint im halbrheinischen Format und berichtet über lokale Veranstaltungen und regionale Nachrichten. Seit November 2008 hat der Verlag mit dem InnSalzach-blick sein Erscheinungsgebiet in den Landkreis Mühldorf und Altötting ausgedehnt. Die Auflage beläuft sich derzeit auf etwa 128.000 wöchentliche Exemplare.

Das echo erscheint ebenso wöchentlich und wird von der Pons Aeni Verlag GmbH in Rosenheim herausgegebenen. Das kostenlose Anzeigenblatt erreicht im Landkreis Rosenheim etwa 78.000 Haushalte.

blick und echo sind Mitglied in der Anzeigenblattgruppe Südbayern.

Seit Beginn 2007 erscheint die pressewoche auf dem Rosenheimer Zeitungsmarkt. Das Anzeigenblatt wird in Rosenheim verlegt.

Das ehemals kostenlose Anzeigenblatt Rosenheimer Nachrichten wurde zwischen 2007 und 2011 von der INNdependent Media GmbH herausgegeben, einer Tochter der österreichischen Verlagsgruppe Salzburger Nachrichten. Das Blatt erreichte etwa 175.000 Haushalte in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgaden und war seinerzeit die auflagenstärkste Wochenzeitung zwischen München und Salzburg.

Bildung

In Rosenheim bestehen 15 Schulen mit 8500 Schülern unter der Trägerschaft der Stadt Rosenheim. Darunter sind neun Grund- und Mittelschulen, ein Sonderpädagogischen Förderzentrum, zwei Realschulen und drei Gymnasien: Das Finsterwalder-Gymnasium, dasIgnaz-Günther-Gymnasium und das Karolinen-Gymnasium.

Zudem gibt es eine Waldorfschule, eine private Wirtschaftsschule, eine Fachoberschule sowie eine damit verbundene Berufsoberschule, zwei Berufsschulen, fünf Berufsfachschulen für verschiedene Ausbildungsberufe und die Hochschule Rosenheim.

Durch den Fachbereich Holztechnik der Fachhochschule mit seinem Lehrinstitut der Holzwirtschaft und Kunststofftechnik sowie die Staatliche Fachschule für Holztechnik, die in Rosenheim Holzingenieure, -wirte und -techniker ausbilden, knüpft Rosenheim an seine jahrhundertelange Tradition als Zentrum des oberbayerischen Holzhandels, der Holzgewinnung und -bearbeitung an.

Bekannte Rosenheimer

Dass hier in letzter Zeit immer mehr Sportler zu finden sind, ist ein Erfolg der auf Sport ausgerichteten Aktivitäten die Rosenheim seinen Bürgern anbietet.

Erwin Koppe (* 1938) Geräteturner
Siegfried Fischbacher (* 1939) Zauberkünstler „Siegfried & Roy“
Günther Maria Halmer (* 1943) Schauspieler
George Dzundza (* 1945) US-amerikanischer Schauspieler
Sylvia Nasar (* 1947) deutsche Journalistin, Hochschullehrerin und Autorin
Werner Preißing (* 1947) Unternehmensberater
Johannes Riedel (* 1949) Richter
Ludwig Baumann (* 1950) Bass-Bariton
Anton Kathrein (1951–2012) Unternehmer in der Antennentechnik
Clemens Eich (1954–1998) Theaterschauspieler und Schriftsteller
Wolfgang Binder (* 1957) Moderator beim Bayerischen Rundfunk, früher im Bobsport und in der Leichtathletik aktiv
Michael Neugebauer (* 1962) Zehnkämpfer
Georg Zeitblom (* 1962) Musiker und Performancekünstler
Franz Abraham (* 1964) Event-Manager und Produzent
Tatjana Mittermayer (* 1964) Freestyle-Skisportlerin
Raimond Hilger (* 1965) Eishockeyspieler
Alexander Klaus Stecher (* 1968) Schauspieler, Talkmaster, Moderator, Autor, Popsänger und TV-Produzent
Manfred Stecher (* 1968) Sänger, Schauspieler und Pianist
Mark Benecke (* 1970) Kriminalbiologe
Katharina Offel (* 1976) Springreiterin
Benedikt Schiefer (* 1978) Komponist
Robert Müller (1980–2009) Eishockeyspieler
Rupert Wagner (* 1980) Kanute
Martin Tomczyk (* 1981) Rennfahrer
Andrea Diewald (* 1981) Eiskunstläuferin
Bumillo, Christian Bumeder (* 1981) Poetry-Slammer
Florian Heller (* 1982) Fußballspieler
Tobias Schweinsteiger (* 1982) Fußballspieler
Christoph Declara (* 1983) Konzertpianist
Patrick Ehelechner (* 1984) Eishockeyspieler
Astrid Ludwig (* 1985) Spezialistin für Bond- und Komplexe Indizes
Benjamin Edmüller (* 1987) Radrennfahrer
Lars Bender (* 1989) Fußballspieler
Sven Bender (* 1989) Fußballspieler
Thomas Leberfinger (* 1990) Fußballspieler
Philipp Grubauer (* 1991) Eishockeyspieler

 

Rosenheim in Oberbayern