Der Flughafen München „Franz Josef Strauß“ (IATA: MUC, ICAO: EDDM) ist der Verkehrsflughafen der bayerischen Landeshauptstadt München und zählt mit 38,7 Millionen Passagieren (2013) zu den größten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa. Rund 100 Fluggesellschaften verbinden ihn mit 230 Destinationen in 70 Ländern. Gemessen an der Zahl der Reisenden belegt er 2013 den zweiten Platz in Deutschland (nach Frankfurt am Main). Im internationalen Vergleich liegt der Flughafen München nach der Passagierzahl auf dem 7. Platz in Europa und dem 30. Platz weltweit.

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Der Flughafen München, li. Terminal 1, rechts das neuere Terminal 2

Der Flughafen München wurde am 17. Mai 1992 in Betrieb genommen und ersetzte den altenFlughafen Riem, der wegen seiner Lage unweit der Innenstadt nicht mehr erweitert werden konnte. Betreiber ist die Flughafen München GmbH, kurz FMG, Gesellschafter sind der FreistaatBayern (51 %), die Bundesrepublik Deutschland (26 %) und die Stadt München (23 %). Insbesondere für die Lufthansa und die Partner der Star Alliance ist der Flughafen ein wichtigerZentralknoten, der heute einen durchschnittlichen Umsteigeranteil von 40 Prozent aufweist. Beim World Airport Award 2014 des Unternehmens Skytrax wurde der Flughafen München als bester Flughafen Europas und als drittbester Flughafen der Welt ausgezeichnet.

Während der Bauphase trug der neue Münchener Flughafen den Arbeitstitel Flughafen München II. Später erhielt er den Beinamen „Franz Josef Strauß“, der zwar in offiziellen Dokumenten der Flughafengesellschaft keine Verwendung findet, aber dennoch fast ebenso häufig verwendet wird, wie ohne Beinamen. Derzeit wird ein neuer Satellit gebaut, der Platz für 11 Millionen zusätzliche Passagiere jährlich bieten wird. Die geplante Erweiterung um eine dritteStart- und Landebahn wurde am 17. Juni 2012 durch einen Bürgerentscheid in der Landeshauptstadt München vorerst gestoppt. In einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH) vom 19. Februar 2014 wurde der Planfeststellungsbeschluß für den Bau einer dritten Start- und Landebahn in allen Punkten bestätigt und eine Revision nicht zugelassen.

Wo liegt der Flughafen München?

lage des flughafen muenchens muc in oberbayern

Der Flughafen liegt circa 28,5 km nordöstlich von München im Erdinger Moos in unmittelbarer Nähe der Stadt Freising. Er befindet sich 448 Meter über Normalhöhennull (NHN).

Der Flughafen München verfügt über eine Gesamtfläche von 1618 ha. Die geplante dritte Start- und Landebahn soll in einem Abstand von 1180 Meter nordöstlich zum bestehenden Bahnsystem gebaut werden. Dadurch würde das Flughafenareal um rund 870 Hektar erweitert, 500 Hektar davon sind als Grünfläche geplant.

Das Erdinger Moos war vor dem Bau des Flughafens relativ dünn besiedelt. Dennoch mussten einige Bewohner umgesiedelt werden, insbesondere um Platz für die Start- und Landebahnen zu schaffen. Die meisten, nämlich 400 Einwohner, zählten zur aufgegebenen Streusiedlung Franzheim. Für die Fahrzeit vom Stadtzentrum München zum Flughafen mit dem Auto oder der S-Bahn sind etwa 45 Minuten einzukalkulieren.

Die Postanschrift lautet 85326 bzw. 85327 München-Flughafen, die Telefonvorwahl ist 089. Ortsschilder tragen den Namen „Flughafen München“.

Verkehrsanbindung

Autobahn, Landstraße, Bus & Rad

Der Flughafen München ist über die Autobahn A 92 München-Deggendorf an das Bundesfernstraßennetz angeschlossen. Die östliche Anbindung erfolgt im Wesentlichen über die Staatsstraße ST2580, die Flughafentangente Ost. Über die Autobahn kommen die meisten Passagiere an den Flughafen. Sie ist gut ausgebaut, aber gerade wenn man aus München raus will, ist oft erheblicher Verkehr in Richtung Nürnberg/Deggendorf, sodass hier zu den Stoßzeiten mit Verzögerungen gerechnet werden sollte.

Zahlreiche Linienbus-Verbindungen verkehren z. B. nach Innsbruck, Linz, Salzburg, Ingolstadt und Regensburg sowie zum Münchner Hauptbahnhof über den U-Bahnhof Nordfriedhof. Außerdem verfügt der Flughafen über verschiedene Busanbindungen. Eine Anbindung an das Busnetz des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) mit Verbindungen in die Region und an das Stadtbussystem von Freising. Wichtige Verbindungen sind die MVV-Linien 635 nach Freising und 512 nach Erding. Des Weiteren sind die Städte Landshut und Moosburg an den Flughafen angebunden. Weitere Verbindungen bestehen nach Augsburg, Brünn, Messe München, Pfaffenhofen, Taufkirchen (Vils) und Wartenberg. Vor jedem Modul sowie am Ausgang des Terminals 2, am Audi Forum und am Hotel Kempinski stehen Taxistandplätze zur Verfügung.

Ein durchgängiger Fuß- und Radweg führt von Freising über den Besucherpark zum Terminal. In unmittelbarer Nähe zum Terminal 1 befinden sich vor Witterung geschützte Fahrradständer. Der Flughafen liegt in unmittelbarer Nähe zum Isar-Radweg.

Schienenanbindung

Mit den beiden S-Bahn-Linien S1 und S8 ist der Flughafen München an das Münchner S-Bahn-Netz angeschlossen. Tagsüber fahren die Züge beider Linien jeweils alle 20 Minuten. Durch Fahrplanzwänge ergeben sich vom Flughafen Abstände von 7 bzw. 13 Minuten zwischen den Linien und somit kein reiner Zehn-Minuten-Takt. Die beiden Linien führen östlich bzw. westlich der Isar nach München, über die Bahnstrecke München OstMünchen Flughafen und die Bahnstrecke München–Regensburg. Auf der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Laim und Ostbahnhof begegnen sie sich dann. Da in diesem Bereich beide Linien in entgegengesetzter Richtung zum Flughafen fahren, ergibt sich nur am Hauptbahnhof und am Ostbahnhof ein Zehn-Minuten-Takt zum Flughafen, wobei ab Ostbahnhof in jedem Fall die S8 schneller den Flughafen erreicht. Am Bahnhof Marienplatz und Hirschgarten dagegen fahren beide Linien fast zeitgleich ab und danach 20 Minuten kein weiterer Zug zum Flughafen. Zu Nachtzeiten ist der Takt ausgedünnt, zwischen circa 2:00 und 3:00 Uhr gibt es nur zum Wochenende eine Verbindung mit der S8.

Die Reisezeit zum Münchner Hauptbahnhof beträgt mit der S1 46 Minuten, mit der S8 42 Minuten, in der Gegenrichtung 43 und 40 Minuten. Die Reisezeit vom Ostbahnhof zum Flughafen beträgt 31 Minuten. Über die MVV-Linie 635 nach Freising ist der Flughafen an die Bahnstrecke München–Regensburg angeschlossen, auf der Nahverkehrszüge nach Nürnberg, Passau, Weiden, Bamberg, Hof und vereinzelt nach Prag verkehren.

Unterhalb des Terminals liegt eine zweigleisige S-Bahn-Station mit einem 210 m langen Mittelbahnsteig. Neben dem rund 300 m langen Bahnhofsbereich umfasst das Bauwerk den westlich an den Bahnhof anschließenden rund 600 m langen Tunnelabschnitt, sowie eine östlich an den Bahnhof anschließende Wendeanlage von 400 m Länge. Am östlichen Tunnelende befindet sich ein Notausstieg und eine Entrauchungsöffnung. Zur Anbindung des Flughafens wurde eine zweigleisige, 15 km lange Neubaustrecke zwischen dem Bahnhof Ismaning und dem Flughafen errichtet. Die Zahl der Bahnhofsnutzer (Fahrgäste und Besucher) wurde von der Deutschen Bahn im Jahr 2006 mit weniger als 50.000 pro Tag angegeben.

Eine direkte Anbindung an das überregionale Schienenfernverkehrsnetz ist bis heute nicht realisiert und wird in verschiedenen Varianten erwogen (siehe Erdinger Ringschluss und Anbindung Ostbayerns). Im ersten Schritt soll eine Express-S-Bahn zwischen Innenstadt und Flughafen eingerichtet werden.

Start- und Landebahnen

Der Flughafen München hat zwei parallele, je 4000 Meter lange und je 60 Meter breite Start- und Landebahnen mit einem Achsabstand von 2300 Metern und einem Schwellenversatz von 1500 Meter zueinander. Damit können die beiden Start- und Landebahnen nach den Regularien der ICAO unabhängig voneinander betrieben werden.

Am 19. Februar 2014 urteilte das Bayerische Verwaltungsgericht München, die Baugenehmigung für eine dritte Startbahn für den Flughafen München weise keine rechtlichen Mängel auf. Es ließ keine Revision gegen das Urteil zu.

Flugaufkommen der letzen Jahre

Flughafen München – Verkehrszahlen
Betriebsjahr Fluggastaufkommen Luftfracht Tonnen Flugbewegungen
2004 26.814.505 177.005 383.110
2005 28.619.427 202.844 398.838
2006 30.757.978 224.409 411.335
2007 33.959.422 251.075 431.815
2008 34.530.593 259.645 432.296
2009 32.681.067 229.095 396.805
2010 34.721.605 274.729 389.939
2011 37.763.701 303.655 409.956
2012 38.360.604 290.301 398.039
2013 38.672.644 287.809 381.951
2014 39.700.515 309.361 376.678

Die Terminals

Terminal 1

Das Terminal 1 am Münchner Flughafen hat eine Kapazität von ca. 25 Millionen Passagieren und ist auf einer Länge von 1.081 Metern in fünf Module A, B, C, D, und E unterteilt, wobei das Modul E nur für Ankünfte genutzt werden kann. Die Module A und D sind für den Schengen-Verkehr ausgelegt, in den Modulen B und C kann auch Non-Schengen-Verkehr abgewickelt werden. Zusätzlich gehört die externe Halle F, zwischen Terminal 1 und 2 nördlich des Kempinski-Hotels gelegen, zum Terminal 1. Generalplaner des gesamten Passagier-Abfertigungsbereichs waren Hans-Busso von Busse mit seinen Partnern Heinz Blees, Roland Büch und Niels Kampmann.

Das Terminal 1 verfügt über 21 Fluggastbrücken, wovon zwei aufgrund des Zusatzbaus einer Wartehalle über dem Vorfeld unbenutzbar geworden sind. Eine der Gebäudepositionen wurde im Oktober 2011 mit einer dritten Fluggastbrücke zur Nutzung am Oberdeck des Airbus A380 ausgerüstet. Auf dem – dem Terminal vorgelagerten – Vorfeld West stehen 60 weitere Flugzeug- Parkplätze zur Verfügung, wovon einige mit extra für den Flughafen entwickelten Vorfeldfluggastbrücken ausgestattet sind, zu denen die Passagiere mit Bussen gefahren werden. Bei diesem bisher weltweit einzigartigen Konzept wurde ein vollkommen überdachter Transport bei geringen baulichen Investitionen möglich. Die Bruttogrundfläche des Terminals beträgt 198.000 Quadratmeter, die des Vorfelds 600.000 Quadratmeter.

Zurzeit werden im Terminal 1 alle Flüge abgefertigt, die nicht von der Lufthansa oder ihren Partner-Fluggesellschaften durchgeführt werden (z.B. Air France, British Airways oder Air Berlin). Hinzu kommen die Flüge der Lufthansa-Tochter Germanwings, sowie Condor, die auf Grund von Kapazitätsengpässen im Terminal 2 im Jahr 2007 zurück ins Terminal 1 zogen, wo im Modul D exklusiv von Germanwings genutzte Check-in-Schalter zur Verfügung stehen.

Sicherheitsgefährdete Flüge (beispielsweise nach Israel) werden in der eigens hierfür ausgelegten Halle F in Zone 5 (Ostrand) abgefertigt, unabhängig davon, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt. Die Halle F ist mit keinem Gebäude verbunden und kann von Passagieren nur über ein Freigelände hinter dem Kempinski-Hotel erreicht werden. Der dortige Check-In-Bereich ist der einzige im Flughafen mit Zutrittskontrolle. Die Halle wurde vom Architekturbüro Krebs aus München konstruiert.

Terminal 2

Das Terminal 2 wurde am 29. Juni 2003 in Betrieb genommen. Auf einer Länge von 980 Metern stehen 24 Fluggastbrücken und im so genannten Commuterhof westlich des Terminals vier gebäudenahe Abstellpositionen für kleine Flugzeuge (maximal Avro RJ und Boeing 737-600) zur Verfügung. Einschließlich der beiden vorgelagerten Vorfelder 2 und 3 im Osten des Terminals ergeben sich 75 Flugzeug-Abstellpositionen. Da die Abstellpositionen manchmal nicht ausreichen, werden vereinzelt auch Flugzeuge auf dem zum Terminal 1 gehörenden Vorfeld 1 abgestellt. Die Passagiere werden im Terminal 2 abgefertigt und dann mit Bussen auf die Westseite des Flughafens gebracht. Insgesamt hat das Gebäude eine Bruttogrundfläche von 260.000 Quadratmetern, das Vorfeld erstreckt sich über 760.000 Quadratmeter. Alle Passagiere betreten das Terminal durch eine zentrale Halle, in deren Norden der Busbahnhof und im Süden die Autovorfahrt ist. Der S-Bahnhof kann durch das sich westlich anschließende München Airport Center erreicht werden. Gestaltet wurde Terminal 2 vom Münchner Architekturbüro Norbert Koch + Partner.

Fluggesellschaften am Terminal 2

Hier werden die Flugzeuge der Lufthansa und die der Star Alliance sowie von Partnerfluggesellschaften wie beispielsweise Croatia Airlines, Air Dolomiti, Cirrus Airlines oder Adria Airways abgefertigt. Ausgenommen sind die Flüge der Lufthansa-Partner Germanwings, Condor und alle Flüge mit besonderem Gefährdungspotential, die grundsätzlich in Halle F abgefertigt werden. Das Terminal 2 hat – wie Terminal 1 – eine Kapazität zur Abfertigung von ca. 25 Millionen Passagieren pro Jahr. Das Terminal wurde von der FMG in Zusammenarbeit mit der Lufthansa geplant und finanziert und wird von der Terminal-2-Betriebsgesellschaft betrieben (Anteile: 60 % FMG, 40 % Lufthansa). Damit ist erstmals in Deutschland eine Fluggesellschaft am Betrieb eines Terminals beteiligt. In anderen Ländern ist diese Betriebspraxis schon länger anzutreffen.

Im Sommer 2010 hatte alleine die Kerngesellschaft Lufthansa am Terminal 2 über 120 Flugzeuge stationiert. Hierzu gehören drei Airbus A330-300X, acht bzw. 9 Airbus A340-300E und dreizehn Airbus A340-600 als Langstreckenflugzeuge, ungefähr sechzig Mittelstreckenflugzeuge und 40 Regionalverkehrsflugzeuge von Tochterfluggesellschaften der Lufthansa.

Terminal Allgemeine Luftfahrt

Das Terminal für Allgemeine Luftfahrt (auch: General Aviation Terminal oder kurz GAT) befindet sich im Nordosten des Vorfelds von Terminal 2. Hier werden fluglinienfreie Maschinen und Privatflugzeuge abgefertigt. Es stehen bis zu 50 Abstellpositionen auf einem 120.000 Quadratmeter großen Gelände zur Verfügung. Die Ausbaupläne des Flughafens sehen einen Abriss des Gebäudes vor, da es der als vorgelagerten Satelliten geplanten Erweiterung des Terminals 2 im Wege steht. Ersatzweise soll im Zuge der Erweiterung auf drei Startbahnen ein neues Gebäude zwischen den beiden nördlichen Start- und Landebahnen entstehen.

Regierungsflüge

Regierungsflüge wurden vor der Errichtung des Terminal 2 auf dem Vorfeld der Halle F östlich des Terminal 1 abgefertigt, derzeit geschieht dies an einem mit Fahnenmasten ausgestatteten Bereich auf dem Vorfeld vor den Hangars im Südwesten des Flughafengeländes. Von dort aus werden die Regierungsmitglieder durch ein nahegelegenes Tor direkt in den öffentlichen Bereich gefahren bzw. kommen direkt durch ein Tor zum Flugzeug, während die anderen Passagiere mit Bussen zu bzw. von einem der Terminals gefahren werden, um dort ein- bzw. auszureisen.

Frachtterminal

Die Frachtabfertigungshalle befindet sich westlich der Hauptterminals 1 und 2 und etwas nördlich der südlichen Start- und Landebahn. Auf dem 66.500 Quadratmeter großen Gelände befinden sich 14 Abstellpositionen.

Ende Mai 2007 wurde ein Neubau für den grenzüberschreitenden Güterverkehr eröffnet. Dieser bietet neben dem bestehenden Frachtterminal eine neue Grenzkontrollstelle mit Kleintierstation, in der die Tiere unter veterinäramtlicher Prüfung „einreisen“ können. Dies gilt auch für Lebensmittel tierischen Ursprungs wie Fisch- und Fleischprodukte. Derzeit wird die Kapazität des Frachtterminals umfassend erweitert (Stand: August 2007).

Auch landseitig erfährt das Frachtterminal weitere Zuwächse: Zusätzlich zu den 231.736t geflogener Luftfracht wurden 2006 weitere 180.000t „getruckte“ Luftfracht per LKW am Flughafen umgewälzt. Die Steigerung der Frachtraten fiel im „Trucking“-Bereich mit +16.9 % sogar etwas höher aus als im geflogenen Bereich (+10,6 %).

Gepäcksortieranlagen

Am Flughafen München gibt es insgesamt drei Gepäcksortieranlagen, eine für das Terminal 1 Module A bis E, eine für das Terminal 1 Halle F und eine für das Terminal 2; die Gepäcksortieranlagen von Terminal 1 Module A bis E und Terminal 2 sind miteinander verbunden.

Kontrollturm

Der Tower am Terminal 1 in Muenchen Flughafen

Der Tower wurde bereits 1991 in Betrieb genommen und hat eine Höhe von 78 Meter. Er beherbergt die Betriebsräume der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), der Vorfeldkontrolle der Flughafen München GmbH und des Deutschen Wetterdienstes, sowie diverse technische Einrichtungen.
Die Bruttogrundfläche beträgt 3100 Quadratmeter, der Durchmesser variiert zwischen 8,40 Meter und 25,20 Meter. Die Fenster der Glaskanzel sind um 15 Grad nach außen geneigt, wodurch störende Reflexionen verhindert werden. Der Tower wurde von den Münchner Architekten Prof. v. Busse & Partner Blees, Büch, Kampmann geplant.
Die Architektur des Towers am Flughafen München setzte Maßstäbe: ähnlich gestaltete Kontrolltürme findet man heute beispielsweise am Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos und am Flughafen Kuala Lumpur. Die Vorfeldkontrolle im Tower ist für das Vorfeld des Terminal 1 und die den Hangars um dem Frachtterminal vorgelagerten Vorfelder zuständig; letztere sind zum Teil schlecht einsehbar, was mit Kameras und dem vorhandenen Bodenradar kompensiert wird.

Da sich vom Kontrollturm aus große Teile des Vorfeldes des Terminal 2 nicht einsehen lassen, musste für die Vorfeldkontrolle des Terminal 2 ein eigener Tower gebaut werden. Dieser steht östlich der Gepäcksortierhalle und wurde gleichzeitig mit der Eröffnung des Terminal 2 in Betrieb genommen.

Zentralbereich

Der Zentralbereich des Flughafens befindet sich zwischen dem Terminal 1 und dem Munich Airport Center, durch welches es auch an das Terminal 2 angeschlossen ist. Er hat eine Bruttogrundfläche von 46.000 Quadratmetern und bietet neben der Hauptinformation, vielen Serviceeinrichtungen, Geschäften, Niederlassungen von Autovermietungen und Schaltern von Fluglinien und Reisebüros auch 37 Check-in-Schalter; die westlichen Check-in-Schalter sind dabei für Fluggesellschaften des Terminal 1 bestimmt, während sich auf der östlichen Seite automatische Check-in-Schalter für das Terminal 2 befinden. Auf der Ebene 02 direkt unterhalb des Zentralgebäudes befindet sich der S-Bahnhof, am südlichen Ausgang des Zentralgebäudes findet man den Busbahnhof mit Anbindungen in die Region. In der Ebene 04 ist die ökumenische Christophorus-Kapelle, zu der auch Räume des kirchlichen Dienstes gehören, dem ein evangelisch-lutherischer und ein römisch-katholischer Flughafenpfarrer vorstehen.

Autovermieter am Flughafen

Autovermietung Avis

Avis
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Etage Ebene 03
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ÖFFNUNGSZEITEN
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 Autovermieter-Budget
Budget
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ADRESSE
München Airport Center
Etage Ebene 03
Straße Terminalstraße Mitte
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ÖFFNUNGSZEITEN
täglich 6:30-23:30 Uhr
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Enterprise Autovermietung Deutschland GmbH
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ADRESSE
München Airport Center
Ebene 03
Etage Ebene 03
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ÖFFNUNGSZEITEN
täglich 6:30-23:30 Uhr
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Europcar
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ADRESSE
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Ebene 03
Etage Ebene 03
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Hertz
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München Airport Center
Ebene 03
Etage Ebene 03
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täglich 7:00-24:00 Uhr
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Sixt
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Fax Mehrwertdienste-Rufnummer: Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Anbieters.
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täglich 6:00-23:00 Uhr

Quelle: Wikipedia.org http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen-München

Flughafen München in Bayern