Die Mode in Bayern

 

Die bayrische Mode war auch schon immer geprägt von dem milden, mediterranen Klima, das gerade im späten Hochsommer, etwa im August und September, in Bayern vorherrscht.

 

Bayrisches Dirndl als Tracht
Das Dirndl aus Bayern

Und gerade im August und September, aber auch im Okober noch, da kann man auf bayrischen Straßen und Wegen häufiger eine Tracht sehen, die als Dirndl bekannt ist.

Das Dirndl ist ein hoch geschnürter Rock.

Er ist aus Seide, Baumwolle oder Leinen gewebt.

Mit einem eng anliegendem Oberteil.

Der Name Dirndl stammt vom hochdeutschen Dirn, der früheren Magd.

Diese trugen das Dirndlgewand, kurz Dirndl.

Heute ist es wieder in Mode gekommen und das Bekleidungsstück wird heute sehr gerne von den jungen Damen und Mädchen getragen, nicht nur auf dem Münchner Oktoberfest.

Ein Zeichen, um dessen Existenz wohl gar nicht alle wissen, die heute ein Dirndl tragen ist der Platz der Schleife:

Schleife rechts gebunden bedeutet: Verlobt oder Verheiratet. Ist die Schleife des Dirndl links gebunden, ist das Mädchen oder die Dame noch zu haben, eine Schleife vorne bedeutet, sie ist verwitwet.

Die Mode der Herren ist dazu passend eine Lederhose, die oft bestickt ist mit schmuckvollen und eindruckserhaschenden Themen aus dem Alltag des bayrischen Lebens. Da findet sich häufig ein Zeichen aus der Tierwelt, oder aber auch ein Edelweiß, das Ausdruck der Verbundenheit zur Natur in den bayrischen Bergen und der Alpenregion im Allgemeinen ist.

Das Edelweiß ist eine seltene Pflanzenart, die mittlerweile auch unter Naturschutz steht, da sie gerne von Wanderern und Kletterern in den Bergen als Mitbringsel etwa für die Braut nach München gepflückt und so ihre Zahl stark dezimiert wurde.

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