Hessen, Land in der Mitte Deutschlands, 21 115 km2, 6,045 Mio. Einwohner (1.1.2014); Hauptstadt ist Wiesbaden. Arbeitslosenquote: 5,4% (11/2014)

Der Süden Hessens wird zu Süddeutschland gezählt, bis zum nördlichen Ende des Landkreises Darmstadt in etwa verläuft die Grenze.

Hessen

 

Natur in Hessen

Der größte Teil des durch Becken, Senken und Bergländer geprägten Landes liegt im Bereich der deutschen Mittelgebirgsschwelle. Mit Taunus, Hohem Westerwald, Rothaargebirge und Gladenbacher Bergland gehört der Westen zum Block des Rheinischen Schiefergebirges. Nach Nordosten und Osten schließt das reich bewaldete Hessische Bergland an. Es wird durch zwei verkehrswichtige Senken (West- und Osthessische Senke) und Becken in einzelne Gebirgslandschaften gegliedert. Der Vogelsberg ist das größte zusammenhängende Gebiet vulkanischer Gesteine in Mitteleuropa.

Die höchste Erhebung ist mit 950 m über dem Meeresspiegel die Wasserkuppe in der nur zum kleinen Teil in Hessen gelegenen Rhön. Im Süden hat das Bundesland Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene (die sich nach Norden in der Wetterau fortsetzt), am Odenwald und am Spessart. Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim am Rhein erstreckt sich der Rheingau. Zum Rhein entwässern Main (mit Kinzig und Nidda) und Lahn (mit Ohm, Dill, Weil, Aar), zur Weser entwässert die Fulda (Nebenfluss Eder mit Schwalm); nahe der Grenze zu Thüringen durchfließt die Werra den äußersten Nordosten. – In den Beckenzonen besitzt das Klima kontinentale Züge (besonders ausgeprägt an der Bergstraße und im Rheingau) mit relativ geringen Niederschlägen und höheren Temperaturen. In den höheren Lagen des Rheinischen Schiefergebirges und im Hohen Vogelsberg ist das Klima feuchter und kühler.

Seen

In Hessen gibt es keine sehr großen natürlichen Seen. Gleich vier der größten Stauseen des Landes liegen im Landkreis Waldeck-Frankenberg im Nordwesten: der Edersee als mit Abstand größter See in Hessen, sowie der Affolderner See, Diemelsee und Twistesee. Weitere bedeutende Stauseen sind der Kinzig-Stausee im osthessischen Main-Kinzig-Kreis und der Aartalsee in der Gemeinde Bischoffen im westhessischen Lahn-Dill-Kreis. Zu den größten Baggerseen des Landes gehören der Borkener See im Schwalm-Eder-Kreis, der Werratalsee im Werra-Meißner-Kreis und der Langener Waldsee im Landkreis Offenbach als größter See Südhessens.

Bevölkerung

Eine starke Binnenwanderung hat zu einem Bevölkerungsrückgang im weitgehend agrarisch geprägten Nordhessen und Mittelhessen zugunsten einer erheblichen Konzentration im Rhein-Main-Gebiet geführt, in dem rund 30 % der hessischen Bevölkerung leben. Einziger Ballungsraum Nordhessens ist Kassel. Insgesamt verzeichnet Hessen jedoch Wanderungsgewinne. Hessen hat einen Ausländeranteil von (2004) 11,4 % (v. a. Türken, Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien und Italiener). – 41,6 % der Bevölkerung gehören den evangelischen Landeskirchen an, 26,1 % der katholischen Kirche. – Hessen hat (2006) fünf staatliche Universitäten (in Darmstadt, gegründet 1877; Frankfurt am Main, gegründet 1914; Gießen, gegründet 1607; Kassel, gegründet 1971; Marburg, gegründet 1527) und drei private, staatlich anerkannte universitäre Einrichtungen (in Frankfurt am Main, gegründet 1990; Kassel, gegründet 2001; Oestrich-Winkel, gegründet 1971). Außerdem bestehen die PTH Sankt Georgen in Frankfurt am Main, die Theologische Fakultät Fulda und die Lutherische Theologische Hochschule in Oberursel, ferner drei Kunsthochschulen und zehn Fachhochschulen.

Wirtschaft

Die nach dem Ruhrgebiet größte Industriekonzentration in Deutschland besitzt das Rhein-Main-Gebiet mit Maschinen- und Fahrzeugbau, chemisch-pharmazeutischer und elektrotechnisch-elektronischer Industrie. Im nordhessischen Industriegebiet (mit Schwerpunkt Kassel) konzentrieren sich Waggon- und Schienenfahrzeugbau, Maschinenbau, Kfz-Zuliefer-, elektronische und chemische Industrie. In Mittelhessen (mit Schwerpunkt Wetzlar) sind Metall verarbeitende (u. a. Gießereien) und feinmechanisch-optische Industrie bedeutsam.

Offenbach am Main ist Standort der Lederindustrie, Darmstadt und Wiesbaden der chemischen Industrie. – Ein besonders großes Gewicht kommt dem Dienstleistungssektor zu. Besonderen Anteil haben die Stadtregion Frankfurt am Main als international orientiertes Finanz- und Handelszentrum mit Wertpapier- und Warenbörse, außerdem als Messeplatz und Standort vieler Unternehmenshauptquartiere sowie Wiesbaden (Versicherungsunternehmen, Landesverwaltung).

An Bodenschätzen werden Kalisalze (im Werratal und bei Fulda) sowie Industrieminerale gefördert; die Braunkohlenförderung wurde 2003 eingestellt. In Hessen gibt es dank dem Vorkommen vieler Mineralquellen zahlreiche Heilbäder (Wiesbaden, Schlangenbad, Bad Homburg v. d. Höhe, Bad Soden u. a.). – Etwa 36 % der Gesamtfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Ackerbau, besonders der Anbau von Weizen und Zuckerrüben, dominiert in den Beckenlandschaften. Der Anteil an Dauergrünland ist besonders hoch in den Basaltlandschaften (Hoher Westerwald, Hohe Rhön, Hoher Vogelsberg).

Im Rheingau und an der Bergstraße ist Weinbau verbreitet, im Hessischen Ried Anbau von Spargel, Gurken, Gemüse und Obst, in der Wetterau von Gemüse und Rosen, im Vortaunus und an der Bergstraße Obstbau. Der Waldanteil an der Fläche beträgt rund 40 %. – Hessens verkehrsgeografisches Zentrum liegt im Rhein-Main-Gebiet mit einem besonders dichten Autobahn- und Schienenverkehrsnetz sowie dem internationalen Flughafen von Frankfurt am Main (wichtiges Luftdrehkreuz; zweitgrößter Passagierflughafen Europas). Neben Rhein und Main sind auch Weser und zum Teil Fulda und Lahn schiffbar. Wichtigster Binnenhafen ist der von Frankfurt am Main.

Verfassung: Nach der Verfassung vom 1. 12. 1946 (mit Änderungen) liegt die Legislative beim Landtag (110 Abgeordnete, für 5 Jahre gewählt). Er wählt den Ministerpräsidenten, der die Mitglieder des Kabinetts beruft und über Richtlinienkompetenz verfügt. Der gesamten Landesregierung muss das Vertrauen des Parlaments ausgesprochen werden. Die Verfassung fixiert plebiszitäre Elemente (Volksbegehren und -entscheide) und gibt dem Landtag das Recht zur Selbstauflösung.

Vermögenslage

Hessen hat als erstes Bundesland eine Staatsbilanz aufgestellt. Im Gegensatz zu Staatsbilanzen, die auf Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung beruhen, wurde die Staatsbilanz des Landes in Anlehnung an die Regeln des Handelsgesetzbuchserarbeitet. Es wurden eine Inventur der Vermögenswerte und Schulden und deren Bewertung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde zum Stichtag 1. Januar 2009 aufgestellt, die Jahresabschlüsse werden jährlich zum 31. Dezember aufgestellt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss ist für das Jahr 2013. Die Eröffnungsbilanz und die Jahresabschlüsse wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (Deutschland) geprüft und testiert.

Geschäftsjahr Aktiva (ohne neg. Eigenkap.) Passiva Negatives Eigenkapital Anteil neg. EK in % der Bilanzsumme
01.01.2009 30.623 Mio. € 88.502 Mio. € 57.879 Mio. € 65,40 %
31.12.2009 35.500 Mio. € 100.400 Mio. € 64.900 Mio. € 64,64 %
31.12.2010 36.186 Mio. € 102.939 Mio. € 66.753 Mio. € 64,85 %
31.12.2011 37.511 Mio. € 108.131 Mio. € 70.620 Mio. € 65,31 %
31.12.2012 36.791 Mio. € 118.045 Mio. € 81.254 Mio. € 68,83 %
31.12.2013 36.210 Mio. € 123.556 Mio. € 87.346 Mio. € 70,69 %

(Quelle: Geschäftsberichte der jeweiligen Jahre)

Aus der Differenz von Vermögenswerten und Schulden ergibt sich das Eigenkapital, das im Falle Hessens negativ ist. Das bedeutet, dass das Land überschuldet ist. Die Verschuldungsquote ist in den Jahren 2009 bis 2011 annähernd konstant geblieben, hat sich seit 2012 aber verschlechtert.

Da Hessen neben Bayern und Baden-Württemberg aufgrund seiner Finanzkraft zu den wenigen Nettozahlern im Länderfinanzausgleichgehört, ist zu vermuten, dass die Vermögenslage der meisten Bundesländer eher schlechter ist. Allerdings ist ein Vergleich mit denStadtstaaten schwierig, weil die Staatsbilanzen von Flächenländern nicht die Vermögenswerte der Kommunen enthalten. Nach der Prognose im Geschäftsbericht 2011 wird das negative Eigenkapital bis 2020 auf rund 90 Mrd. Euro anwachsen und sich dann von 2021 bis 2025 auf 85 Mrd. Euro verringern. Im Geschäftsbericht 2013 heißt es vorsichtiger: „Die Landesregierung geht […] perspektivisch von der Möglichkeit einer Rückführung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages aus. Für das Jahr 2014 wird mit einem Jahresfehlbetrag von ca. 3,1 Mrd. EURO gerechnet.“

Zusätzlich zu den Bilanzen erstellt das Land ebenfalls kameralistische Jahresabschlüsse. Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr. Diese folgen den Vorgaben des Haushaltsgrundsätzegesetzes. Damit sind sie mit den Abschlüssen anderer Bundesländer vergleichbar. Allerdings ermöglichen sie keine Übersicht über die Vermögenslage. Für das Haushaltsjahr 2013 hat die Landesregierung mit der Haushaltsrechnung über die Einnahmen und Ausgaben sowie den Produkthaushalt des Landes Rechenschaft abgelegt.

Nachbarländer

In der Mitte Deutschlands liegend, grenzt das Land Hessen mit einer Gesamtgrenzlänge von 1410 km an die Länder Nordrhein-Westfalen (Grenzlänge: 269,3 km), Niedersachsen (167,0 km), Thüringen (269,6 km), Bayern (261,9 km), Baden-Württemberg (176,5 km) und Rheinland-Pfalz (266,3 km).

Karte: Hessen in Deutschland

Das Bundesland Hessen farbig markiert auf der Deutschlandkarte @Sueddeutsch.com
Lage des Bundeslandes Hessen in Deutschland

Geschichte

Vor der Zeitenwende bis 16. Jahrhundert: Die ursprünglich in Hessen siedelnden Kelten wurden bereits vor der Zeitenwende von Germanen verdrängt. Während dann Südhessen römisch wurde, blieb Nordhessen Gau der germanischen Chatten. Seit dem 6. Jahrhundert wurde Hessen in den fränkischen Machtbereich einbezogen. Die drei wichtigsten Klöster Fritzlar, Hersfeld und Fulda wurden Ende des 8. Jahrhunderts Reichsabteien (Letztere errangen umfangreiche Güter auch in Thüringen). Das seit dem 9. Jahrhundert führende Grafenhaus der Konradiner stellte mit Konrad I. 911–918 den »deutschen« König. Im hohen Mittelalter wurden als Reichsbannerträger die Grafen Werner und nach ihnen (1121) die Gisonen führend. 1122 folgten ihnen die Ludowinger, ab 1130 Landgrafen von Thüringen, die in langwierigen Kämpfen territoriale Ansprüche des Erzbistums Mainz auf Hessen abwehren mussten. Als sie im Mannesstamm 1247 erloschen (Tod Heinrich Raspes), führte der hessisch-thüringische Erbfolgekrieg (1247–64) zwischen den Wettinern und der thüringischen Landgräfin Sophie von Brabant zur Trennung Thüringens von Hessen, das als Landgrafschaft an Sophies Sohn, Heinrich I., das Kind († 1308), kam. 1292 wurde die Landgrafschaft zum Reichsfürstentum erhoben. Unter Philipp I., dem Großmütigen (1509–67), entwickelte sich das Land zu einer die deutsche Geschichte wesentlich beeinflussenden Macht. Durch die Landesteilung nach seinem Tod 1567 entstanden die Linien Hessen-Kassel, Marburg , Rheinfels und Darmstadt.

Hessen-Kassel: Die ältere Linie, umfasste die Hälfte des bisherigen Landes. Nach dem »Hessenkrieg« zwischen Hessen-Kassel (Landgräfin Amalie Elisabeth [1637–51]) und Hessen-Darmstadt wurde 1648 die Teilung in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt bestätigt. Landgraf Karl (1670–1730) zog viele Hugenotten nach Hessen und führte das Land zu einer Blüte. Friedrich I. (1730–51) wurde als Schwager Karls XII. (1720) König von Schweden. Für ihn führte sein Bruder Wilhelm (VIII.) die Regierung; er gründete die Kasseler Gemäldegalerie. Unter Wilhelm IX. (1785–1821) wurde Hessen durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 Kurfürstentum: Kurhessen.

Dieses wurde 1807 dem Königreich Westfalen angegliedert und 1813–15 wiederhergestellt. Unter dem Druck von Unruhen unterzeichnete Wilhelm II. (1821–47) die liberale Verfassung von 1831 und übertrug die Regierung dem Kurprinzen Friedrich Wilhelm. Eine liberale Regierung (1848/49) wich 1850 (Rückkehr H. D. Hassenpflugs) wieder einem reaktionären Kurs. Die Verfassungskämpfe hielten unter ständigen Eingriffen Preußens und des Bundestags (1853 Besetzung Hessens) an, auch als 1862 die alte Verfassung von 1831 wiederhergestellt wurde. Im Deutschen Krieg von 1866 stellte sich der Kurfürst, gegen den Neutralitätswillen des Landes, auf die österreichische Seite. Hessen-Kassel wurde nach dem Sieg Preußens diesem einverleibt, der Kurfürst verbannt. 1868 entstand die preußische Provinz Hessen-Nassau; sie umfasste v. a. Hessen-Kassel, das Herzogtum Nassau, Hessen-Homburg und die Freie Stadt Frankfurt; Hauptstadt wurde Kassel. 1929 wurde Waldeck, 1932 der Kreis Wetzlar angegliedert. 1944 wurde Hessen-Nassau wieder in zwei Provinzen geteilt: Nassau und Kurhessen.

Hessen-Darmstadt und Hessen-Homburg: Hessen-Darmstadt, die jüngere Linie, von Philipps I. jüngstem Sohn, Georg I. (1567–96), gestiftet, stand später stets auf der Seite Habsburgs, daher oft gegen Hessen-Kassel. 1622 spaltete sich die Landgrafschaft Hessen-Homburg ab (1868 der preußischen Provinz Hessen-Nassau angegliedert). Landgraf Ludwig X. (1790–1830) trat dem Rheinbund bei und wurde als Ludwig I. Großherzog (1806); 1813 schloss er sich den Verbündeten gegen Napoleon I. an, trat 1815 Westfalen an Preußen ab, erhielt das Fürstentum Isenburg-Birstein sowie linksrheinische Gebiete, die zur Provinz Rheinhessen zusammengefasst wurden.

Das Großherzogtum Hessen erhielt 1820 eine Verfassung. Unter dem Einfluss des Ministers K. du Thil schloss sich Hessen-Darmstadt als eines der ersten deutschen Länder 1828 dem preußischen Zollsystem an. Ludwig II. (1830–48) musste 1848 dem liberalen Oppositionsführer Heinrich von Gagern die Regierung übertragen. Ludwig III. (1848–77) betrieb in Anlehnung an Österreich Restaurationspolitik. Der Minister R. von Dalwigk führte Hessen-Darmstadt im Deutschen Krieg 1866 auf die Seite Österreichs. 1867 folgte eine Militärkonvention sowie ein Bündnis mit Preußen; 1871 trat Hessen-Darmstadt dem Deutschen Reich bei. Im Zuge der Novemberrevolution 1918 wurde Großherzog Ernst Ludwig (1892–1918) abgesetzt und im Dezember 1919 der Volksstaat Hessen gebildet. In ihm stellte die SPD (1919–31 stärkste Partei) den Staatspräsidenten (1919–28 C. Ulrich, 1928–31/33 B. Adelung). Nach der nationalsozialistischen Gleichschaltung 1933 unterstand das Land bis 1945 einem nationalsozialistischen Reichsstatthalter (J. Sprenger).

1945 bis heute: Das Land Hessen wurde am 19. 9. 1945 von der amerikanischen Militärregierung, zunächst unter dem Namen Großhessen, aus dem größten Teil der ehemaligen preußischen Provinz Hessen-Nassau und dem Volksstaat Hessen gebildet (1. Ministerpräsident: K. Geiler; am 1. 12. 1946 Volksabstimmung zur Annahme der Verfassung). Die SPD (1946–74 stärkste Partei des Landtags, 1950–54 und 1962–70 absolute Mehrheit) stellte die Ministerpräsidenten: C. Stock (1946–50), G. A. Zinn (1950–69), A. Osswald (1969–76), H. Börner (1976–87; 1982–84 nur geschäftsführend); dabei stand die SPD in Koalition mit anderen Parteien (1970–82 mit der FDP, 1985–87 mit den Grünen [seit 1982 im Landtag]). 1987–91 war W. Wallmann (CDU) Ministerpräsident einer CDU-FDP-Koalition. 1991 kam es zu einer neuen Koalitionsregierung von SPD und Grünen (seit 1993 Bündnis 90/Die Grünen) unter H. Eichel (SPD), die nach den Wahlen von 1999 von einer CDU/FDP-Koalition unter R. Koch (CDU) abgelöst wurde, der nach den Wahlen 2003 mit der Erringung der absoluten Mehrheit der Mandate eine CDU-Alleinregierung bilden konnte. – Ende 1999/Anfang 2000 erschütterte eine CDU-Finanz- und Parteispendenaffäre das politische Leben.

Quellen: G. Bauer u. a.: Die Geschichte Hessens. Von der Steinzeit bis zum Neubeginn nach 1945; Hessen. Land u. Politik, hg. v. B. Heidenreich; Hessen. Eine starke Geschichte, bearbeitet v. K. Eiler. Wikipedia.org

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