Geprägt von milder, meist westlicher Meeresluft, lebt der Bayer in einem klassisch medio mediterranen Klima.

Nur im Winter kann es einmal so richtig kalt werden, doch der Bayer hat in seiner Behausung vorgesorgt und immer ein Scheiterl Holz, um es sich schön warm und gemütlich zu machen. Das zeigt sich etwa auch an seiner Haut, die deutlich dicker und etwas mehr von der Sonne gegerbt ist, als die anderer Kulturen in Europa, etwa den Ostfriesen.

ein typischer Bayer
Typischer Jung-Bayer

Ein erbbelasteter Vorteil, der auch mit eine große Rolle spielt, ist der Drang zu sozialen Gelagen:

Man munkelt, der amerikanische Präsident Obama sei auch ein Bayer, also abstammend vom bayrischen Typus Mensch, dem homo bavariae, den Überlebenden aller Krisen, Kriege, Krankheiten und Raubzügen, die in Jahrtausenden auf die Menschheit einwirkten. Ob nun die Lebensweise auch mit eine Rolle bei der Schaffung humaner Konzentrationen, gerade im oberbayrischen Raum, und dort rund um die sogenannte Isarmetropole München spielten, das kann uns die Geschichte trotz der ganzen überlieferten Prosa noch nicht definitiv beantworten.

Wenn schon denn schon a Maß please

muenchen-oktoberfest

Aber der Bayer ist auch sehr gesellig und trifft sich auch im Freien mit Gleichgesinnten, oft unter großen Bäumen mitten in einer Stadt. Aber auch auf dem Land kann man diese Art von Versammlungen häufig erkennen, der Bayer speist dort seine typisch bayrische Brotzeit zusammen mit einem frisch O`zapftem, oder zumindest offen in einem Litergefäß servierten Hopfengetränk. Im Winter allerdings eher weniger, denn die Temperaturen fallen im Winter häufig unter die Null Grad Grenze im Süden Deutschlands, sodass auch der Bayer seine Freizeit weniger in diesen Freiluftgärten verbringt. Eher findet man ihn zu dieser Jahreszeit in warmen Teestuben, die man dort Wirtshaus oder Bierstubn nennt beim lokalen Kartenspiel dem „Schafkopfen“ an.

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